Kategorie: Lucian’s Tantra-Essays

Lucian’s Tantra-Essays

  • Über Bonding: Das Urbedürfnis nach Körperkontakt verbunden mit emotionaler Offenheit

    Im Mittelpunkt dieses prozess- und erfahrungsorientierten Therapieansatzes steht die Befriedigung der lebensnotwendigen und neurobiologisch verankerten psycho-sozialen Grundbedürfnisse nach körperlicher Nähe (Bonding) und emotionaler Offenheit, Bindung, Autonomie, Selbstwert, nach körperlichem Wohlbehagen, nach Lust- und Lebenssinn.

    Im Bonding-Prozess, das heißt in der von Casriel so bezeichneten „Erfahrung von emotionaler Offenheit“, verbunden mit körperlicher Nähe zu einem anderen Menschen, sollen die Verletzungen innerhalb der Bindungen zu Eltern, Geschwistern und anderen prägenden Bindungspersonen aktiviert und die damit verbundenen Gefühle, negativen Einstellungen, körperlichen Blockierungen und zerstörerischen Verhaltensmuster durchgearbeitet werden.

    Verletzende Erfahrungen (Gewalt, Missachtung, fehlende Geborgenheit, Nähe und Liebe) erzeugen Schmerz, Wut und Angst und führen zu dysfunktionalen Einstellungen („Keiner mag mich“). Damit verbunden ist oft, dass Primärgefühle (Angst, Wut, Schmerz, Freude, Liebe) nicht mehr richtig ausgedrückt werden können. Auch die damit verbundenen Bedürfnisse können dann oft nicht mehr geäußert werden.

    Einstellungen gegenüber den eigenen Gefühlen entstehen während der Lern- und Sozialisationsgeschichte. Dysfunktional wird diese Einstellung durch Sätze wie „ein Junge weint nicht“, „das tut ein anständiges Mädchen nicht“, „sei nicht so laut“, „sei nett“ usw. Die Menschen haben gelernt, dass das Ausdrücken starker Gefühle einen hohen sozialen Preis hat. Beispielsweise ist der Ausdruck von Wut oder Zorn bei vielen Menschen durch negative Einstellungen und Überzeugungen gehemmt. „Wenn ich meinen Zorn zeige, werde ich zum Problem / bin ich nicht zumutbar / werde ich verlassen, etc.“ Ein wirkungsvoll-angemessener Ausdruck von Zorn, der ja dem Schutz und der Abgrenzung dient, wurde einfach nie gelernt. Stattdessen wurde Zorn mit Zerstörung assoziiert. Im Säugetierreich dient Zorn jedoch sehr häufig in erster Linie der Abschreckung durch das nachhaltige Verdeutlichen von Grenzen, erst in zweiter Linie dem destruktiven Angriff.

    Negative Einstellungen in Bezug auf den eigenen Gefühlsausdruck führen dazu, dass anstelle von ‘Primärgefühlen’ sogenannte ‘Ersatzgefühle’ ausgedrückt werden, zum Beispiel anstelle von tiefem Zorn – Gehässigkeit, anstelle von sprudelnder Freude – seichte Nettigkeit, anstelle von tiefem seelischen Schmerz – klagende Weinerlichkeit im eingerichteten eigenen Elend. Typische dysfunktionale Einstellungen, die primären Gefühlsausdruck verhindern, sind beispielsweise: „Gefühle zu zeigen ist so peinlich wie öffentliches Pinkeln“, „Wenn ich meinen Schmerz wirklich zulasse, werde ich mich auflösen“, „Wenn ich meine Wut wirklich zulasse, drehe ich durch und zerstöre hier alles und jeden“, „Wenn ich meine Freude direkt und laut auslebe, wenden sich alle peinlich berührt von mir ab und ich bleibe allein.“

    Der Teufelskreis von Beziehungssehnsucht, gehemmtem oder dysfunktionalem Bedürfnisausdruck, daraus folgender Beziehungsenttäuschung und anschließender Beziehungsvermeidung soll auf tiefster Ebene körperlich, emotional und sprachlich in der Therapiegruppe nachvollziehbar gemacht und unterbrochen werden.

    Wenn Du Dich heilen möchtest, komm auf das Bonding-Seminar.

  • Frau – Mann: Und was dann? 7 Anzeichen für eine Wachstumsbeziehung

    Über Tantra und die gelingende Mann-Frau-Beziehung

    Tantra als Training für das Aushalten von echter Nähe

    Ja ich weiß – die Mann-Frau-Beziehung in der Neuzeit ist eine „ewige Baustelle“, um nicht zu sagen ein „fürchterliches Desaster“.

    Und ja, so mancher hat die Schmerzen der letzten Trennung(en) so tief als Stachel noch im Herzen, dass er/sie am liebsten ins Kloster gehen würde.

    Und: Ist das die Lösung, sich nur noch um Kind, Familie, Karriere zu kümmern und den Rest der Zeit sich mit Urlauben und ein wenig Unterhaltung seelisch über Wasser zu halten?

    Ist das die Lösung, nur noch gute Freundin, guter Freund, nur noch treu sorgende Mutter oder treu sorgender Vater zu sein oder Gutmensch in sozialen Projekten??

    Kein Sex ist auf Dauer auch keine Lösung – oder immer nur mit sich selbst. Und das Single-Dasein ist auf Dauer so einsam allein.

    Wenn Mann und Frau sich treffen und verlieben, gibt es keine perfekte Zeitspanne, die man abwarten sollte, vor einer festen Bindung oder Heirat. Stattdessen haben Paartherapeuten einige Anzeichen genannt, dafür wann ihr bereit seid, um Euch auf eine dauerhafte Liebesbeziehung  einzulassen. Verletzlichkeit und emotionale Reife sind Dinge, die man als Paar haben sollte, bevor man den Bund der Ehe schließt. Ganz gleich ob ihr Euer ganzes Leben lang vom Hochzeitstag geträumt habt, oder erst dann an die Ehe dachtet, als ihr Euren Partner kennengelernt habt – es kann schwierig sein, zu wissen, wann ihr bereit seid, den Bund fürs Leben zu schließen. Experten sind  zwar der Meinung, dass es Beziehungen gibt, die funktionieren, wenn ihr mit Volldampf loslegt und euch früh für eine formale oder informale ‚Ehe‘ entscheidet, dass aber die meisten Paare einige Zeit brauchen, um herauszufinden, ob sie ein Leben lang zusammen sein sollten.

    Es gibt fünf Anzeichen, auf die man achten sollte, um zu wissen, ob man bereit ist zu heiraten:

    1. Ihr habt die Verliebtheitsphase hinter euch

    Die meisten Paare durchlaufen eine „Honeymoon-Phase“, die zwischen ein paar Monaten  und eineinhalb Jahren dauern kann. Selbst wenn sie länger dauert, ist es laut Paartherapeuten wichtig, diese Phase zu überwinden und den Unterschied zwischen Verliebtheit und echten tiefen Gefühlen der Liebe und Bindung zu erkennen. Ein Zeichen der Verliebtheit ist, wenn man das Gefühl hat, ohne die andere Person nicht leben zu können, und sich von diesem Gedanken verzehren lässt. Man opfert meist seine eigenen Werte und Bedürfnisse, verdrängt sie in den Hintergrund oder lässt sie  für die Beziehung sogar ganz fallen. Dieser unbewusste Vorgang der „Selbstverstümmelung“ geht auf Dauer nicht gut. Das Ende der Honeymoon-Phase kann zwar unangenehm sein, aber die ersten Streitereien liefern wichtige Informationen darüber, wie das künftige Leben aussehen kann.

    Normalerweise sind die Herausforderungen, mit denen Paare in der Anfangszeit konfrontiert werden, immerwährende Herausforderungen, die sich nie ändern werden. Man muss sie nur bewältigen. Zu diesem Zeitpunkt muss man entscheiden, ob man mit diesen Fehlern und Meinungsverschiedenheiten wechselseitig leben kann.

    2. Ihr seid emotional reif genug, um Streitigkeiten zu bewältigen

    Wenn ihr in eurer Beziehung Konflikte erlebt, heißt emotionale Reife, dass angespannte Gespräche geführt werden können – ohne die Beziehung zu beschädigen. Was das angeht, bleiben statistisch die Paare am längsten zusammen, die am meisten streiten mit einer guten Streitkultur. Jeder Partner sollte in der Lage sein, wirklich zu verarbeiten, was bei einem selbst los ist und zu verstehen, was die eigenen „Trigger“ in der Beziehung sind. Als Trigger bezeichnen wir Auslöser. Das ist eine Handlung oder ein Inhalt, der bei einer Person meist negative Emotionen hervor ruft.

    Für manche Menschen bedeutet dieser Prozess, dass sie sich mit vergangenen Verletzungen auseinandersetzen müssen, um herauszufinden, ob diese die Art und Weise beeinflussen, wie sie bei Auseinandersetzungen mit dem Partner reagieren – und um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass sie sich zurückziehen oder der anderen Person die Schuld geben.

    3. Ihr könnt einander gegenüber verletzlich sein

    Es reicht nicht aus, seine Trigger zu kennen – man muss auch in der Lage sein, sie dem anderen mitzuteilen. Verletzlichkeit ist für jede erfolgreiche Beziehung, insbesondere für  eine lange und glückliche Ehe, sehr wichtig. Kannst Du offen und ehrlich – also aufrichtig mit Dir selbst sagen, wie Du Dich fühlst, oder wirst Du schnell wütend oder schottest Dich ab?

    Man muss nicht immer perfekt sein, wenn es darum geht, seine Gefühle genau zu formulieren. Auch wenn der erste Instinkt darin besteht, sich zu verschließen, etwas sagen kann wie: ‚Hey, ich habe das Gefühl, dass viel Kritik auf mich einprasselt und das ist ein großer Trigger für mich, der mich dazu bringt, mich zu verschließen.‘ Wenn man in der Lage ist, tiefere Unsicherheiten zu erkennen und darüber zu sprechen, anstatt sich auf schützende Bewältigungsstrategien (Kontakt abbrechen, sich betäuben) zu verlassen, ist das ein Zeichen für echte Nähe.

    4. Ihr habt die gleichen grundlegenden Ziele und Werte im Leben

    Selbst wenn man über hervorragende Kommunikationsfähigkeiten verfügt, gibt es Dinge, aus denen man sich nicht herausreden kann, zum Beispiel wenn man völlig unterschiedliche Ziele im Leben hat. Kompatibilität ist wirklich wichtig – man muss sicherstellen, dass man gleiche Werte, Überzeugungen, Interessen und Hobbys hat. Keine Paar ist, was die Lebensziele und Werte angeht, einer das perfekte Abbild des anderen, aber man sollte bei wichtigen Lebensentscheidungen –  zum Beispiel, ob man Kinder haben möchte oder nicht –  und bei Dingen, die man gerne tut, auf derselben Seite stehen. Was ist Dein moralischer Kompass? Was ist Dir im Leben wichtig, und stimmt Dein Partner damit überein?

    5. Ihr seid in der Lage, Geben und Empfangen ausgeglichen zu gestalten

    Keine Beziehung verträgt auf Dauer, dass einer nur gibt, der andere nur empfängt. Essentiell für glückliche Beziehungen ist, dass jeder in der Lage ist, konkrete Bitten zu äußern, was er/sie empfangen möchte, als auch freimütig und großzügig dem anderen zu schenken, was er/sie wünscht. Zerstören würde es die Beziehung schnell, wenn einer aufhört, dem anderen  zu geben oder fast noch schlimmer, wenn einer sich weigert vom anderen Geschenke zu empfangen.

    Das Glück wird zum seligen Überfluss, wenn beide gleichermaßen dem anderen viel geben und bereit sind, vom anderen viel zu empfangen.

    6. Ihr habt den Wunsch, gemeinsam zu wachsen

    Niemand geht perfekt vorbereitet in eine Liebesbeziehung oder Ehe. Niemand, der eine Mann-Frau-Beziehung eingeht, ist in seiner Persönlichkeit „fertig“. Vielleicht habt ihr sogar das Gefühl, dass ihr noch viel persönliche Arbeit in der Therapie oder in eurer Karriere leisten müsst – und das ist in Ordnung. Das Wichtigste sind aufrichtige Selbsterkenntnis und die ehrliche Bereitschaft zur Veränderung. Ihr habt vielleicht noch nicht alles im Griff, aber ihr seht, wo eure Schwächen liegen. Und ihr habt den Wunsch Euch weiterzuentwickeln und diese Probleme in Zusammenarbeit mit jemand anderem zu lösen.

    7. Ihr könnt den anderen gut riechen und schmecken

    Das ist die nicht zu  unterschätzende biologische Seite des passenden Partners. Du musst auch ohne Parfüms und Deos den anderen gut riechen können. Ihr mögt den Geschmack des anderen beim Zungenkuss oder den oralen Freuden. Den Körpergeruch und den Ausatem des anderen gut riechen zu können, ist essentiell für Wachstumsbeziehungen, denn die Sexualität gehört zu den wichtigsten Bindungsfaktoren für langdauernde tiefe Partnerschaft.

  • Sei Du selbst! Liebe!

    Das Einzige, was die Große Göttin von Dir will, ist, dass Du Du selbst bist! Vor lauter Erwartungen, Bedürfnissen und Wünschen verlieren wir uns selbst. Du hast so viele Erwartungen an Dich selbst, die Du meinst, gegenüber der Familie und der Welt erfüllen zu müssen.

    Werde wieder kindlich in Deinem Bewusstsein. Das Kind IST einfach, es denkt nicht nach. Und auch wenn alles anders läuft…das Kind ist nicht angehaftet, es kann loslassen. Wenn wir Erwachsene etwas wollen, versuchen wir mit Gewalt, es zu erreichen – und dabei werden wir verrückt, paranoid. Damit verlieren wir unseren Frieden, unsere Freude, unser Glück. Vor lauter Verlangen und Forderungen vergessen wir das wichtigste Gut, das die Große Göttin uns gab…und das ist die LIEBE.

    Die Große Göttin liebt uns, so wie wir sind. Egal was wir tun oder nicht tun.

    Die Große Göttin akzeptiert uns, so wie wir sind. Von ihrer Seite gibt es keine Forderungen. Die Große Göttin hat nichts, was sie von Dir verlangt! Du bist gut so, wie Du bist.

    Denkst Du die Große Göttin hätte bei Deiner Schöpfung einen Fehler gemacht? Denkst Du die Große Göttin wüsste nicht, was Deine Sorgen und Wünsche und Sehnsüchte sind?

    Sie möchte nur, dass Du bist, wie Du wirklich bist. Sie möchte, dass Du bist, wie Du in Wahrheit bist. Die Große Göttin möchte nur, dass Du glückselig bist!

    Also ruft Dir die Große Göttin zu, dass Du getrost Deine Konditionierungen, Deine Ideen, dieses oder jenes sein zu müssen, aufgibst. Das sind nur geliehene Ideen und Konzepte. Wir meinen, wir müssten immer anders sein, als wir sind.

    Wenn die Realität früher oder später Deine geliehenen Ideen über Dich zerstört, wenn die Konzepte nicht aufgehen, überwältigt Dich ein Zusammenbruch.

    Und das ist eine Gnade, denn dann kannst Du aufwachen!

    Das Leben ist einfach. Liebe ist einfach. Die Große Göttin ist einfach.

    Die Liebe lässt uns in Einfachheit uns hingeben ohne Argwohn. Das ist ganz einfach.

    Sogar wenn alle gegen Dich sind – Sei Du selbst! Sogar wenn Dein eigener Mann oder Deine eigene Frau gegen Dich ist, sei Du selbst! Sogar wenn Dich alle bekämpfen oder alles den Bach runtergeht, Sei Du selbst!

    Wenn Du Du selbst bist, kann es sein, dass alle ein Problem mit Dir haben, aber dennoch hast Du kein Problem mit Dir!

    Wer in dieser verlogenen Welt von künstlicher Fassade und Sich-darstellen-wollen, kann sagen, dass er/sie authentisch er/sie selbst ist??

    Du wurdest in der Kindheit und von der Gesellschaft mit Ideen gefüttert, wie Du zu sein hast. Und die Medienvermüllung füttert Dich täglich weiter damit, wie Du sein sollst,  um „in“ zu sein, „trendy“, „cool“, und die meisten verbrauchen sehr viel Energie dafür, „gut ankommen“ zu wollen.

    Wann bist Du Du selbst? Wann hast Du Zeit, Du selbst zu sein??

    Wann hast Du Zeit, aufrichtig und einfach MIT DIR zu sein???

    Wann hast Du Zeit zu sagen: ‚Ja, ich möchte wirklich leben!‘

    ‚Ich möchte SEIN!‘

    Unabhängig was die Frau, der Mann, der Freund, die Kinder, der Arbeitgeber, die Verwandten von Dir wollen…

    Wann wirst Du Du selbst sein???

    Die einzige Lehre des Tantra ist: SEI DU SELBST! LIEBE!

  • Tantra ist, die Geschenke der Fülle der Großen Göttin anzunehmen!

    Überall ist die Große Göttin. Es gibt keinen Ort auf der Welt und im ganzen Weltall, wo die Shakti nicht ist. Keinen Planeten, kein Lebewesen gibt es, dass nicht von der Großen Göttin erschaffen ist. Wir leben einfach so und denken kaum darüber nach, dass jeder Atemzug, jeder Gedanke, jede Bewegung nur dank der Kundalini (Urkraft) überhaupt möglich ist. Unser Herz und unsere Lungen arbeiten einfach, ohne dass wir etwas dazutun müssen. Die Große Göttin Shakti schenkt jedem von uns die Kraft zu leben, zu atmen, Gedanken aufzunehmen, kreativ tätig zu werden. Wir bekommen einfach die Kraft und können sie nutzen, wie wir wollen,  zum Guten oder zum Bösen. Die Große Göttin sagt nicht: „Ich gebe meine Kraft nur denen, die Gutes tun und lieb sind.“

    Wenn ich so überlege, ist das menschlich gesehen unbegreiflich. Stellt Euch vor, ihr gebt einem Freund ein Geschenk. Sicher habt ihr selbst Freude daran, wenn dieser Freund sich darüber freut. Wenn ihr seht, dass er mit diesem Geschenk sogar etwas Gutes tut, ist die Freude doppelt groß.

    Wie ist es aber, wenn der Freund das Geschenk einfach so hinnimmt, nicht Danke sagt, es kaum beachtet oder sogar wegwirft…schlimmer noch, damit etwas macht, dass ihr garnicht gut findet oder sogar euch oder jemandem anderen damit schadet?

    Wie würde es Euch ergehen? Würde es Euch nicht weh tun, wenn ihr dann auch noch zusehen müsstet, wie dieser Freund selbst unglücklich dabei wird? Würdet ihr ihm noch einmal etwas schenken? Ich glaube die wenigsten von uns könnten dann diesem Freund aus ganzem Herzen und in der ganzen Liebe immer wieder Geschenke machen.

    Aber genau das tut die Große Göttin!

    Die Große Göttin gibt uns Kraft, und Liebe und Fülle und Trost – ohne jede Bedingung!!!

    Denn sie bewertet uns nicht, sondern sieht nur unsere Göttlichkeit. Und leider bedeutet bewerten bei uns Menschen allzu oft ‚abwerten‘.

    Das größte Geschenk, dass die Große Göttin uns mitgegeben hat, ist der freie Wille. Sie zwingt uns nicht! Wir können frei entscheiden, was wir mit der Kraft der Göttin, die wir tagtäglich von ihr erhalten, tun wollen. Sie weiß, dass wir Erfahrungen machen müssen, um daraus zu lernen. Sie möchte, dass wir daraus selbst erkennen, was richtig ist und was uns wirklich glücklich macht, damit wir dann freiwillig das Gute tun.

    Als Hilfe hat die Große Göttin uns von Anbeginn Regeln mit auf den Weg gegeben. Das sind die geistigen Naturgesetze. Doch die Menschen vergaßen sie immer mehr. Das erste Gesetz ist, dass alles Leben eins ist, wir also alle verbunden sind und eins in unserer Göttlichkeit. Das zweite Gesetz, dass die Menschen vergaßen, war, dass es eine gute und eine „böse“ Stimme gibt. So verlernten sie immer mehr auf die Stimme der Großen Göttin zu hören (Intuition) und vergaßen auch ihre Gesetze. Mit der Zeit glaubten die Menschen, sie brauchen die Große Göttin und ihre Gesetze nicht mehr. Sie machten sich ihre eigenen Gesetze. Aber das sind künstliche, nicht natürliche Gesetze. Die menschlichen Gesetze ändern sich, die göttlichen Gesetze aber bleiben durch alle Zeiten hindurch gleich. Ob wir die Gesetze der Großen Göttin kennen oder nicht, anwenden oder nicht, sie gelten trotzdem und wirken sich auf unser Leben aus. Ein weiteres Gesetz heißt: Was Du säst, wirst Du ernten.

    Wie ein Gärtner, der Mais sät, auch Mais und nicht Tomaten erntet, so ist es auch mit den Gedanken und Taten. Alles, was wir an Gutem oder Schlechtem erleben, ist die Ernte von etwas, das wir einmal ausgesät haben. Insofern – das wollen viele nicht wahrhaben – sind auch alle Gefühle „hausgemacht“ also selbst erschaffen. Das kann schon ganz weit zurückliegen, manchmal sogar in einem früheren Erdenleben. Meist wissen wir das garnicht mehr, aber die Folgen erleben wir JETZT.  Jeder Gedanke will umgesetzt werden. Vor allem, wenn wir einen Gedanken immer wieder und sehr intensiv pflegen – bewusst oder unbewusst.

    Ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Eine Zeit in meinem Leben begegneten mir viele Menschen, die mich enttäuschten, traurig machten oder verletzten. Ich kam mir oft ausgenutzt vor und hatte immer das Gefühl, ich gebe, aber selbst bekomme ich nie etwas. Oft war ich traurig. Diesen Zustand kannte ich schon als Kind. Als ich erwachsen war, versuchte ich das zu ändern, aber es ging nicht. Ich wusste nicht, was ich falsch machte. Immer noch verletzten und enttäuschten mich ständig Menschen. Als ich dann zur Großen Göttin und Tantra kam, änderte sich das ganz langsam. Immer mehr liebe Menschen begegneten mir, die meine Liebe erwiderten. Oft bekam ich unerwartete Geschenke. In letzter Zeit staune ich immer mehr, wie viele liebe Menschen es gibt. Und ich habe erkannt: Nicht die Menschen um mich herum haben sich geändert, sondern ich habe etwas anderes ausgesät. Ich habe die unguten Gedanken immer mehr erkannt und nicht mehr angenommen. Früher hatte ich viel Schlechtes von den Menschen gedacht, das war mir aber nicht bewusst. So konnten diese gar nicht anders sein, als ich von ihnen dachte. Das war meine Ernte. Das war das Gesetz, das wirkte, obwohl ich es nicht kannte.

    Das ist mit jemandem zu vergleichen, der eine Verkehrsregel nicht beachtet, weil er sie nicht kennt, und dadurch einen Unfall verursacht. Es nützt ihm nichts zu sagen, dass er die Regel nicht kannte. Die Folgen muss er trotzdem tragen. Er kann aber an den Folgen erkennen, dass er z.B. falsch abgebogen ist, und daraus lernen, in Zukunft anders zu fahren.

    Die Erleuchteten der Menschheit kennen die geistigen Gesetze sehr genau und leben danach. Wenn wir das ebenso Ihnen nachtun, erinnern wir uns an unsere Würde als Mensch und dass wir die Kinder der Großen Göttin sind. Und für die Kinder der Großen Göttin ist es unwürdig, böse, krank oder unglücklich zu sein.

    Wenn wir erkennen, was wir falsch getan haben, und es bereuen, hilft uns die Große Göttin sofort! Sie verzeiht uns auch sofort, wenn wir sie aufrichtig darum bitten, und führt uns dann auf den richtigen Weg. Durch tägliches Bitten und Meditieren erhalten wir die Kraft, richtig zu denken und zu handeln. Wenn wir diese Kraft zum Guten nutzen, also gute Samen säen, werden wir auch eine reiche gute Ernte erleben: Gesundheit, Erfolg, glückliche erfüllte Beziehungen, Wohlstand, Überfluss, Wohlbefinden, Lust und Ekstase in Lebensfreude.  Die Ernte wird so groß sein, dass wir davon anderen Menschen weitergeben können. Diese werden davon wieder aussäen. So breitet sich das Gute immer mehr auf der ganzen Erde aus.

    Wollt ihr mithelfen, gute Samen auszusäen? Keiner ist zu klein ein guter Gärtner zu sein. Viel Freude beim säen und viel Erfolg beim Ernten der vielen guten Früchte.

    Freude, Glückseligkeit, gute Freunde, Hilfen, Unterstützung, Schutz und innere Führung werden  zu uns kommen an jedem Tag. Das wünsche ich Euch aus ganzem Herzen.

  • Tantra ist Leben – OUT OF THE BOX

    Wenn wir zu lange bei den alten Gewohnheiten bleiben, die uns die Illusion von Sicherheit geben, dann stagniert unser Leben. Das Ego ist die Box. Das Ego ist das, was eng ist. Das Ego ist Enge (lat. Angustia = Angst). Tantra regt an, durch neue  Erfahrungen die alten Verhaltensweisen und Glaubenssätze zu überschreiten. Tantra lehrt wir wir sorglos leben können im Vertrauen. Denn die Sorgen sind das Einzige, was das Glück abhält, zu Dir zu kommen!

    Für das Entfliehen der freiwillig Eingemauerten braucht es den Mut, auszubrechen. Ohne Mut denkst du in Deiner Box auch noch Jahrzehnte nach Ende des Krieges, dass der Krieg noch nicht vorbei bist und Du Dich schützen musst. Und Du kämpfst weiter.

    Am meisten sprengt die BOX das Erlebnis der Liebe.

    Im Tantra lehren wir die universelle Liebe – und das Tolle daran ist, sie ist so universell, dass sogar DU SELBST darin eingeschlossen bist. Tantra ist Selbstliebe – Selbstliebe ist Tantra.

  • Tantra: Die heilige sexuelle Urkraft lebenslänglich als Jungbrunnen und Energiequelle kultivieren

    Tantra: Die heilige sexuelle Urkraft lebenslänglich als Jungbrunnen und Energiequelle kultivieren

    1 – Tantra ist die Kunst, das Schöne der Erde zu genießen.

    Und wem das schwerfällt, der bekommt im Tantra auch Methoden, sich von Blockaden zu befreien. Und Ja – unsere Seminare sind wie das ‚Paradies auf Erden‘ für diejenigen, die loslassen und mit dem Augenblick zu fließen wissen. Für diejenigen, denen es schwer fällt von den Widerständen des Ego loszulassen, kann es auch mal eine Stunde die Hölle sein. Doch dann sind wir im Team für Dich da, um Dich aufzufangen.

    2 – Tantra ist Kundalini-Erweckung und Erleuchtung.

    Kundalini ist die Schöpferkraft, sexuell und kreativ. Und unser Tantra bringt Licht und Helligkeit auch in die dunklen Themen ohne Scheu. Scham aufzulösen, heißt freier und kreativer zu leben.

    3 – Tantra ist die Kunst, auch die unangenehmen Erfahrungen zu mögen.

    Das gelingt immer besser, wenn wir erkennen, dass wir aus den unangenehmen Erfahrungen am meisten lernen können. Insofern ist das Kularnava Tantra bei Lucian Loosen L & L, also

    LUST oder LEKTION. Dies bedeutet, dass es keine schlechten Erfahrungen gibt bei Kularnava. Denn wenn wir die unangenehmen oder schmerzlichen Erfahrungen auswerten, werden wir danach sehr viel glücks- und ekstasefähiger sein als zuvor! 😊

    4 – Im Tantra ist jeder Partner der Richtige.

    Das gilt nicht für das Leben an sich aber für die Zeit des Seminares. Hier kann mensch lernen zu lieben, ohne zu besitzen und gleich eine „Kiste“ daraus machen zu müssen. So wird der Partner nicht dazu missbraucht, sich sicher zu fühlen. Ebenso dient der Partner im Tantra nicht in erster Linie dazu „schöne Gefühle“ von außen vermittelt zu bekommen, anstatt die schönen Gefühle IN SICH SELBST zu entfalten. Das wirkt sich später sehr positiv auf jede bestehende Partnerschaft aus. Im Tantra trainieren wir die universelle Liebe, und setzen die Weisheit in die Praxis um, in jedem Menschen das Göttliche zu sehen! Trotzdem werden bei uns feste Paare „geschützt“, d.h. sie dürfen, wenn sie wollen alle Rituale miteinander machen, um ihre Liebe neu zu entdecken und zu vertiefen.

    5 – Tantra ist für mich Natur-Religion. Tantra ist ein Weg zum Göttlichen.

    Naturreligion ist geerdet und sinnlich erfahrbar. Naturreligion zeigt, dass Spaß und Freude zu vereinen sind mit Ernst und Tiefe.

    6 – Tantra ist freies und selbstbestimmtes Leben!

    Zitat Kularnava Tantra: „Wenn man nicht selbst den Weg zur Freiheit findet,

     – wer sonst sollte die richtigen Mittel kennen?“

    Nein, Tantra ist nie politisch. Wir können die Welt nicht retten oder verändern – aber uns selbst und so mehr Licht um uns herum schaffen. Selbstverantwortliches Leben ist schöpferisches Leben. Dies bedeutet, an die eigene Kraft sein eigenes Paradies zu erschaffen immer zu glauben!

    7 –  „Mit aller Pflicht und aller Moral und allen Geboten macht man einander selten glücklich, weil man sich selbst damit nicht glücklich macht. Wenn der Mensch gut sein kann, so kann er es nur, wenn er glücklich ist.“ Hermann Hesse

  • Tantra Events sind Liebesgipfel

    Am Anfang war alles eins und aus eins wurden zwei – Mann und Frau. Aus der Einheit entsprangen die Trennung und die Verschiedenheit. Daraus entstand eine Spannung, ein Magnetismus, ein Spiel, indisch „lila“ genannt.

    Das Spiel beinhaltet die Sehnsucht nach Einheit, nach Verschmelzung, die den Mann  immer wieder zur Frau treibt und die Frau stets aufs Neue zum Mann hinzieht.

    Darum wurde Tantra erfunden. Es zelebriert in wunderbarer Weise und Atmosphäre dieses kosmische Spiel und nutzt es zum Lernen, zur Heilung und zur Energiegewinnung.

    Der Flirt, die Fantasie, die Erotik, die Nähe und die Distanz dürfen alle da sein im Tantra! Und ja, die Verliebtheit passiert meistens von selbst – an der tieferen Liebe muss man immer mal wieder bewusst arbeiten. Denn das Ego steht oft im Weg.

    Dabei hilft die starke Atmosphäre des Tantra-Events, das Energiefeld der Gruppe.

    Im Tantra kann jeder einen neuen Frühling seines Lebens erleben. Und es gibt auch den 3. Frühling und den 4. Frühling und den 5. Frühling…

    Vergiss nie – was Du suchst, sucht DICH!

    Wir lernen im Tantra wieder:

    • Das Staunen
    • Das sinnliche Begehren
    • Die Bewunderung und Wertschätzung des anderen Geschlechtes.

    Tantra gibt sinnliche Impulse und führt hinaus aus dem Kopf. Es ist der Weg von der Sinnlichkeit zum Sinn.

    Und ja, es ist wahr: das Glück lauert hinter der Mauer Deiner Komfortzone.

    Was dabei hilft diese Mauer zu überwinden?

    • Experimente
    • Grenzüberschreitungen
    • Verrücktes

    Tantra pfeift auf die Moral und die gesellschaftlichen Konventionen. Es ist der Weg von: „So etwas würde ich nie tun.“ Zu: „Ja bitte! Sehr gerne!“

    So kannst Du OUT OF THE BOX  kommen und wieder die kindliche sprudelnde Lebendigkeit spüren, die wir  alle einmal in uns trugen als wir klein waren….

    Der Schlüssel für erfüllende glückliche Wachstumsbeziehungen ist:

    Mann-Sein = für Freiheit sorgen und sie leben

    Frau-Sein = für Bezogenheit und Liebe sorgen und sie leben

    Tantra zeigt auf sehr achtsame und einfühlsame Weise, wie wir beides intelligent zusammenbringen können.

    Mensch sein = Lernen bei sich zu sein und authentisch Du selbst zu sein, anstatt zu versuchen anderen zu gefallen.

    Willkommen im Club der geerdeten Traumtänzer/innen!