Schlagwort: Juli

  • Nach Hause kommen

    Nach Hause kommen

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    Du bist da zuhause,

    wo man Dich versteht,

    wo man Dich sieht,

    wo man Dich berührt.

    So ist Kularnava meine Heimat geworden. Hier ist meine „Wahl-Familie“.

    Ein Kularnava Event ist wie das Betreten eines anderen Planeten, ein begehbares Märchen. Wo diese besondere Energie herkommt, weiß ich nicht, aber sie ist da und jeder kann sie spüren. Das ist eine Atmosphäre, in der Wunder entstehen.

    Hier verstehe ich die Menschen und die Menschen verstehen mich.

    Hier wird man nicht schief angesehen, wenn man laut lacht oder weint.

    Hier guckt keiner komisch, wenn die Umarmung länger dauert und inniger wird.

    Hier lästert keiner über das Liebesspiel der anderen.

    …es ist ein Ort, um sein Gesicht zu verlieren.

    …es ist ein Ort, wo Du Dir die Blöße geben kannst, nicht nur körperlich, auch

    seelisch.

    …es ist ein Ort wo das Herz überfließen darf.

    …es ist ein Ort, wo Liebe selbstverständlich ist.

    …es ist Lachen und Leichtigkeit.

    Hier ist ein Ort, wo jeder angenommen ist. Das Paradies…es gibt es doch!

  • Lust und Disziplin im Tantra

    Lust und Disziplin im Tantra

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    Tantra = ungezügeltes Ausleben der Lust??
    Auch hier gibt das Kularnava Tantra Tipps: “Fehlender Widerstand gegenüber sinnlichen Wünschen verkürzt die Lebensspanne…”

    Da Tantra niemals moralisch war, es im Tantra also keine Gebote und Verbote genereller Art gibt, wurde es von westlichen Menschen manchmal missverstanden als Leben nach dem Lustprinzip. Wer rein nach dem Lustprinzip lebt, versteht aber recht bald, dass das auch nicht das „Gelbe vom Ei“ sein kann. Denn das ständige Ausleben der Wünsche und Genüsse führt bald zur Abstumpfung und zur Verflachung des Lustempfindens. Dann ist es vorbei mit dem fürstlichen Wohlgefühl. Oder aber, es wird der gleiche Reiz in kürzerer Abfolge oder verschärfter Form benötigt, um den gleichen „Kick“ zu erreichen. Und da klopft die Suchtkrankheit an die Tür. Deshalb versucht ein Tantriker zur Erhöhung der Lust, diese, wohl dosiert einzusetzen und sie manchmal sogar zu steigern durch Zeiten der Enthaltsamkeit. Der Tantriker enthält sich aber nicht aus moralischen Gründen. Nicht, weil er denkt, der Lust zu frönen sei schlecht oder schlimm, sondern er enthält sich im Wissen, daß durch die Disziplin seiner Sinne, diese später umso mehr geschärft sind und zigfach mehr geniessen können und dürfen. Und: Der Tantriker entwickelt auch seine Lüste immer weiter. Er probiert alles aus, worauf er neugierig ist. Er hört nie auf, in der Lust neue Fenster und Türen zu öffnen, wie ein neugieriges Kind. Wichtig: Der Tantriker vermeidet übertriebene Askese und Selbstquälerei, wie im Yoga oftmals empfohlen und praktiziert. Diese Extreme schlagen nämlich später nur in das Gegenteil um. Durch extreme Askese wird also kein Wachstum erreicht, sondern die Unausgewogenheiten verschlingen eine Menge Energie. Das ist wie die Schaukel: Fasten – und hinterher maßlos “fressen”.

    Das richtige Maß und die richtige Zeit für Lust und Disziplin muss aber jeder selbst herausfinden. Das kann Dir keiner abnehmen. Wenn Du lange Zeit hart mit Dir umgegangen bist oder sehr hart erzogen wurdest, kann ein sehr freies und ungehemmtes Ausleben aller Lüste eine Zeit lang genau das richtige Mittel zur Heilung sein. Bevor Du Verhalten anderer bewertest, solltest Du Dir also nicht nur die Taten anschauen, sondern auch, welchen Menschen mit welcher Lebensgeschichte Du vor Dir hast. Dann verstehst Du eher, als zu verurteilen.

  • Über die bedingungslose Liebe

    Über die bedingungslose Liebe

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    Ein Freund schickte mir folgenden schönen Text…

    Mögen gute Menschen Dich begleiten

    Ich wünsche Dir einen Menschen, dem Du vertrauen kannst
    und der Dir sagt, was er fühlt und denkt,
    der Dir Sicherheit gibt und Vertrauen,
    bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst, was immer geschieht.

     Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich nicht verstecken musst,
    und der vor Dir nicht Verstecken spielt, wo Du sein kannst, wie Du bist,
    mit Freuden und Fehlern, mit Lachen und mit Deinen Tränen.

    Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich
    nicht dauernd verteidigen musst,
    der Dich nicht in ein fixes Bild pressen will, der Dir
    Veränderungen zugesteht und Dich sein lässt, wie Du bist.

    Ich wünsche Dir einen Menschen,
    in dessen Nähe, Du ganz Du selbst sein kannst,
    und der Dir hilft, auf Deinem Weg, ein immer besserer Mensch zu werden.

    Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dir vergeben und der vergessen kann,
    der sich entschuldigen kann, wenn er einen Fehler gemacht hat,
    der nach einem Streit Dir die Hand zur Versöhnung
    wieder reicht und den ersten Schritt zu Dir macht.

    Ich wünsche Dir einen Menschen, der an Gott glaubt:
    mit Dir gemeinsam an den Gott der Liebe,
    bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst
    und getragen auch in schweren Tagen.

    Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dich wirklich liebt:
    Nicht obwohl und nicht deshalb, sondern trotzdem und auch nicht weil,
    sondern ohne wenn und aber, einfach Dich, wie Du bist.

     Aus: Rupert W. Federsel – „Sie können die Sonne nicht verhaften“, Weishaupt Verlag

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  • Tantra ist: Dich selbst neu zur Geburt zu bringen!

    Tantra ist: Dich selbst neu zur Geburt zu bringen!

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    Leben heißt wachsen. Wer nicht mehr wächst, der stirbt. Wer nicht mehr bereit ist zur Veränderung, zur Verbesserung, Erhöhung aller seiner Lebensbereiche, wird wahrlich alt. Das Leben ist so kompromisslos der Evolution verpflichtet, dass sogar Leid, Schmerz, Krankheiten, Trennungen, Versagen und Unfälle herangezogen werden, damit die menschliche Seele den nächsten Lernschritt erkennt.

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  • Tantra und die Bedeutung der Gruppe und Gemeinschaft

    Tantra und die Bedeutung der Gruppe und Gemeinschaft

    Tantra ist der Weg, Spiritualität auf die Erde zu bringen

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    Es gibt eine ganz besondere Aufgabe für jeden, der sich auf den spirituellen Weg gemacht hat, nämlich seine kreative Schöpferaufgabe als Individuum zu erfüllen und – sich gleichzeitig hingebungsvoll in den Dienst einer höheren göttlichen Macht zu stellen. Das Zusammenzubringen dieser beiden Seiten ist nicht immer leicht und eine große Herausforderung des Göttlichen an uns.

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  • Neo-Tantra: Verrücktheit oder Tiefsinn?

    Neo-Tantra: Verrücktheit oder Tiefsinn?

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    Wer heute Tantra praktiziert, ist vielfältigen Anfeindungen ausgesetzt. Nicht nur dem tausendmal abgenudelten „Lieblingsvorurteil“ von Gruppensex mit Räucherstäbchen, sondern auch das der süffisant vorgebrachten Lächerlichkeit einer „Kama-Sutra-Schule“. Das hat soviel mit Tantra zu tun, wie ein Automobilclub mit einem Kochkurs. Tantriker sind scheinbar auch heute in der modernen Welt eine diskriminierte Gruppe, die von der konventionellen Gesellschaft wenig verstanden und gelitten ist, nicht viel anders als Schwule, Islamisten oder Schwarze. Es geht über offene Ablehnung bis hin zu den bunten Vorurteilen bis zum Lächerlichmachen dessen, was weder gekannt noch verstanden wird. Damit musst Du leben können, wenn Du Dich zu Tantra als Lebensweg bekennst. Du darfst da nicht auf gesellschaftliches Verständnis oder gar Anerkennung hoffen. Diese Anerkennung muss sich also aus einer anderen Quelle speisen. Und diese Quelle ist Deine stark empfundene Lebensfreude und Deine authentische Hingabe an eine göttliche Kraft, die Du in den Gruppen und Ritualen immer wieder spürst und in diesen Momenten der Schöpfung unendlich dankbar bist, dass Du leben darfst und diese ungeheure Schönheit wahrnimmst. Du weißt dann ganz tief und ganz sicher, dass sich nur für solche Minuten schon Dein ganzes Leben gelohnt hätte.

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  • Radikales Wohlfühlen – Tantra für Fortgeschrittene

    Radikales Wohlfühlen – Tantra für Fortgeschrittene

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    Warum haben wir heute so viele Wellness-Hotels und Kliniken? Weil die Menschen mehr für ihr Wohlsein sorgen? Warum brauchen wir eigentlich für Wohlfühlen einen englischen Begriff, ist unserer nicht schön genug, „Wohlbefinden“?

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  • Tantra und brasilianisches Lebensgefühl – Saudade und Alegria

    Tantra und brasilianisches Lebensgefühl – Saudade und Alegria

    Saudade ist die Sehnsucht nach einem Menschen, oder etwas anderem, als ein gutes Gefühl. Du vermisst jemanden so sehr, dass es schmerzt und gleichzeitig hast Du fast eine Freude an dem Gefühl, weil es etwas Wichtiges, etwas Bedeutendes ist. Saudade bedeutet die Anwesenheit der Abwesenheit.

    Alegria ist die Freude am Leben. Alegria ist wie eine Prüfung in der Schule, wenn Du Alegria hast, kommst du in die nächste Klasse. Wenn nicht, dann nicht, es ist Dein Test im Leben. Was ist ein spiritueller Weg wert ohne Freude?

    newsletter6-2006

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