Schlagwort: 2013

  • Ein Ritual, um das alte Jahr abzuschließen

    Ein Ritual, um das alte Jahr abzuschließen

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    Gemälde Acryl auf Leinwand „Guadalupe Angel“ von Lucian 08/13

    Heute für Dich ein Ritual um etwas zu lösen oder etwas zu beenden. Es stammt aus Hawaii und ist gerade weil es so einfach ist auch so wirksam und gut.

    Immer wenn Dich etwas stört oder Du eine Disharmonie spürst, ein Problem oder einen Konflikt erkennst kannst Du es anwenden:

    Die Methode ist ebenso einfach, wie elegant:

    1. Bete darum, Erkenntnis und Mut, Kraft und Intelligenz zu erlangen, bete um Ruhe in Deinem Herzen

    2. Beschreibe das Problem und suche dann in Deinem Herzen nach Deinem Anteil daran. Dieser Anteil kann z.B. ein Urteil, ein bestimmtes Verhalten oder eine Erinnerung sein, die es zu heilen gilt.

    3. Vergebe bedingungslos und spreche folgende vier Wundersätze laut aus:

    ES TUT MIR LEID

    BITTE VERZEIHE MIR

    ICH LIEBE DICH

    DANKE

    4. Bedanke Dich, vertraue und lasse los.

    Die Sätze kannst Du innerlich anderen Menschen gegenüber sprechen oder auch Dir selbst gegenüber.

  • Brauchen junge Menschen Tantra ?

    Brauchen junge Menschen Tantra ?

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    Tantrakurse werden heute vorwiegend von reiferen Menschen besucht.

    Was ist mit der jüngeren Generation? Klar, nicht alle haben die finanziellen Möglichkeiten, sich ein Tantra-Seminar oder eine Ausbildung zu leisten, z.B. wenn sie Student sind. In letzter Zeit fördere ich bewusst auch die jüngeren, sich auf eine Tantra-Erfahrung einzulassen. Was kann es dem jungen Erwachsenen bringen?

    Normalerweise läuft bei den jungen Menschen aus der Pubertät heraus die sexuelle Entfaltung eher chaotisch und zufällig. Das Klima der ersten Erfahrungen ist nicht unbedingt durch Ekstase geprägt, sondern vor allem durch Verunsicherung und Angst. Das ist verständlich angesichts der so machtvollen sexuellen Energie, wenn sie das erste Mal so richtig hervorbricht. Was damit anfangen? Wird sie mich umbringen? Und dann noch die Ängste um Verhütung und Krankheiten.

    Dann spielen noch die moralischen Urteile der Eltern bremsend mit hinein in die Wahrnehmung der Sexualität der jungen Menschen. Nicht viele haben Eltern, deren Liebe, Zärtlichkeit und Sexualität wirklich befreit war. Deshalb gibt es wenig gute Vorbilder für schöne, ans Herz angebundene Sexualität.

    Ich selbst hatte was das angeht, die Gnade schöner Umstände. Weil meine Eltern immer sehr offen mit Zärtlichkeit umgegangen sind. Wir hatten auch eine Sauna im Haus und so bin ich mit der Natürlichkeit der Nacktheit aufgewachsen.

    Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich auch das Glück hatte, die „Einweihung“ in die Sexualität zum einen spät zu erleben mit ca. 20 Jahren und zum anderen mit einer sehr viel älteren Frau, die schon viel Erfahrung mitbrachte. Sie hatte nach einer Trennung einige Jahre enthaltsam gelebt und so entdeckten wir sehr fein und langsam das Wunder der Sinnlichkeit neu, jeder auf seine Weise.

    Insofern finde ich es gut, wenn junge Menschen durch Ältere in die Sexualität eingeweiht werden. Denn die Reiferen bringen die Ruhe und Souveränität mit, die nötig ist, um Sex wirklich als etwas Heiliges und Reines zu erleben, so wie die Göttin es sich gedacht hat.

    Wenn zwei junge Menschen vor lauter Unsicherheit und Selbstzweifel angstvoll und mit Leistungsdruck nicht nur körperlich zittern sondern auch in der Seele, kommt es leider bei den ersten heiligen Begegnungen nicht zu Gipfelerlebnissen, sondern oft zum Gegenteil. Schmerz oder traumatische Erfahrungen sind an der Tagesordnung. Oder in Volltrunkenheit verpassen viele auch den seelischen Reichtum von ans Herzgefühl angebundener ganzheitlich empfundener Sexualität.

    Aus der psychologischen Forschung weiß man: die frühen Erfahrungen im Leben des Menschen prägen das ganze weitere Leben.

    Und hier setzt Tantra an. In einem rituellen Rahmen werden sinnliche Erfahrungen pädagogisch aufbereitet und in kleinen Schritten vermittelt. Und dann auch später ausgewertet und reflektiert, um sie zu integrieren und in guter Weise zu verarbeiten. Dieser intensive, getragene Rahmen macht viele schöne und starke und heilige Erfahrungen möglich. Hier könnte man ansetzen, um auch jungen Menschen einen wunderbaren Start ins Reich der Sinnlichkeit zu ermöglichen. Das hätte einen guten Einfluss auf die ganze weitere Entwicklung und würde sogar die Gesellschaft positiv verändern.

    Wir fördern bei Kularnava auch die jungen Menschen.

    Das führt auch zu lebendigen Gruppen, in denen alles bunt gemischt ist, von jung bis alt, durch alle Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen. Tantra ist universelle Liebe über die Unterschiede hinweg. Tantra ist das tiefste Erlebnis von Menschlichkeit.

  • Ganz du selbst sein und trotzdem lieben?

    Ganz du selbst sein und trotzdem lieben?

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    Individualität ist das, was mich von den Menschen und der Welt absondert.

    Liebe ist das, was mich mit den Menschen und der Welt verbindet.

    Im Tantra lehren wir zuerst die Bildung eines gesunden und starken Egos, die Ausformung einer Persönlichkeit. Das wird erreicht über die Entfaltung der drei unteren Chakras. Die Erdung, die Sexualität und die Selbstbehauptung: Zu wissen, was Du willst, Deine Bedürfnisse zu kennen und Deine Wünsche zu äußern und sie durchzusetzen, sind hier die köstlichen Hausaufgaben.

    Die Individualität beginnt in der Pubertät, sich auszuformen. Besonders im Westen wird darauf großen Wert gelegt: Du bist besonders, Du bist anders als die anderen, Du bist einzigartig. Ja, Du bist jemand und brauchst Dich nicht zu verstecken.

    Damit das „Anders-sein“ nicht zu einsam macht und der Schmerz des Sich-getrennt-fühlens nicht zu groß wird, brauchen wir die Liebe.

    Je stärker die Individualität, desto stärker brauchen wir Liebe. Liebe kann sich auch anpassen zugunsten einer Gemeinschaft, einer Partnerschaft, einer Gruppe.

    Ja, die Liebe vermindert das Ego, es wird etwas geopfert. Doch wirst Du Dich nicht selbst verlieren, wenn Du in einem starken Ich verwurzelt bist und es mit dem geistigen Weg der Meditation verbindest.

    Deshalb lehren wir beides im Tantra, damit wir nicht den krankhaften Egoisten haben oder auch den sich selbst verlierenden hilflosen Liebenden…

    Beides zusammen zu bringen, ist die selige Erfüllung unseres Auftrages auf dieser Erde. Eines ohne das andere geht nicht.

    Wenn Du beide Wege ehrst und beschreitest, wirst Du Dich harmonisch entwickeln.

  • Deinen Rucksack entleeren…

    Deinen Rucksack entleeren…

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    Beziehungen machen uns glücklich.

    Ist das so?

    Beziehungen machen uns unglücklich.

    Ist das so?

    Wenn Du darüber nachdenkst, was die glücklichsten Momente Deines Lebens waren, warst Du da allein oder mit jemandem zusammen?

    Wahrscheinlich waren es Momente, in denen Du mit jemandem zusammen warst. Also machen uns doch die Beziehungen glücklich? Oder?

    In einem Film gibt es das Gleichnis vom Rucksack.

    Du hast einen Rucksack und füllst ihn mit allem was Dir wert und teuer ist:

    Geliebte Geschenke und Einrichtungsgegenstände, Deine Lieblingsbücher, Dein jahrelang gefahrenes Auto, dann natürlich auch Deine Bekannten, Deine Freunde, Deine Familie, Deine Kinder, Deine Geschwister, Onkel, Tanten, Omas, Opas, Deine Eltern und…wenn vorhanden, Deinen Liebespartner, Dein Ehemann, Deine Ehefrau…

    Dann setzt Du den Rucksack auf den Rücken und fühlst sein Gewicht, wie die Gurte in Deine Schultern einschneiden….Spüre das Gewicht, das Du mit Dir trägst….Jeder Schritt wird schwerer und schwerer und wenn es bergan geht…puhhhh……

    Wer sagt, dass Du diese Last tragen musst?

    Wer verlangt von Dir, was Du alles in den Rucksack packen musst? Die Moral, der Pfarrer?

    Wenn Du die Erlaubnis bekämest, alles, aber auch alles aus dem Rucksack auszuleeren, so dass er völlig leer ist und leicht….

    Wie fühlt sich das an?

    Wie läufst Du damit?

    Leicht, befreit?

    Du kannst aufatmen. Du kannst einfach nur Du selbst sein.

    Leichtigkeit, Genuss, Entspannung kommt plötzlich in Dein Leben.

    Ich sage Dir: Du hast das göttliche Recht, den Rucksack komplett leer zu machen. Du hast das Recht, leicht und glücklich zu leben.

    Musst Du deshalb auf Menschen und Liebe und Sex verzichten?

    Nein, warum auch.

    Nachdem Du Dir das Recht einmal wieder zurückgegeben hast, Dich nicht mit „Beziehungen“ zu belasten, nachdem Du das erste Mal wirkliche Freiheit gespürt hast, kannst Du aus freiem Willen, bewusst und behutsam, vielleicht einen vielleicht zwei, drei Menschen wieder in den Rucksack tun.

    Diese Menschen sind Dir wirklich heilig. Mit Ihnen willst Du wirklich in Beziehung stehen, weil sie Dich so schätzen und lieben, wie Du wirklich bist. Weil sie das Wertvolle, das Du bist, dankbar und voller Wertschätzung annehmen. Und weil sie Dir wirklich etwas geben, Dich nähren, Dein Herz füllen.

  • Nach Hause kommen

    Nach Hause kommen

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    Du bist da zuhause,

    wo man Dich versteht,

    wo man Dich sieht,

    wo man Dich berührt.

    So ist Kularnava meine Heimat geworden. Hier ist meine „Wahl-Familie“.

    Ein Kularnava Event ist wie das Betreten eines anderen Planeten, ein begehbares Märchen. Wo diese besondere Energie herkommt, weiß ich nicht, aber sie ist da und jeder kann sie spüren. Das ist eine Atmosphäre, in der Wunder entstehen.

    Hier verstehe ich die Menschen und die Menschen verstehen mich.

    Hier wird man nicht schief angesehen, wenn man laut lacht oder weint.

    Hier guckt keiner komisch, wenn die Umarmung länger dauert und inniger wird.

    Hier lästert keiner über das Liebesspiel der anderen.

    …es ist ein Ort, um sein Gesicht zu verlieren.

    …es ist ein Ort, wo Du Dir die Blöße geben kannst, nicht nur körperlich, auch

    seelisch.

    …es ist ein Ort wo das Herz überfließen darf.

    …es ist ein Ort, wo Liebe selbstverständlich ist.

    …es ist Lachen und Leichtigkeit.

    Hier ist ein Ort, wo jeder angenommen ist. Das Paradies…es gibt es doch!

  • Keiner erreicht Glück durch Stress

    Keiner erreicht Glück durch Stress

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    Durch Stress kannst Du kein Glück erreichen.

    Denn im Stress hast Du Deine Mitte verloren. Du rennst so schnell, dass das Glück Dich nicht einholen kann. Du kämpfst so stark, dass Du gar nicht mehr merkst, gegen was oder wen….

    Jedes Ziel muss mit Wohlbefinden beginnen und mit Wohlbefinden enden. Sorge Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute für Dein Wohlbefinden, egal was Du tust. Das ist der tantrische Weg.

    Lausche auf die leise, feine Stimme Deiner Intuition. Entferne Dich immer mal wieder aus dem Lärm der Welt und Deines Denkens. Dabei kann Dir keiner helfen, das darfst Du ausschließlich selber machen. Gleichgesinnte und Lehrer können Dich lediglich inspirieren.

    Liebe und Glück erreichst Du nicht, wenn Du zu stark willst.

    Der Wille kann viel, aber kein Glück und keine Liebe erreichen.

    Erleuchtung erreichst Du nur, wenn Du JETZT erleuchtet bist.

    Verbeiße Dich nie zu sehr in das, was Du haben willst. Wenn Du in froher Erwartung entspannst und dabei wach bleibst, dann kommt es magisch von selbst und ohne Anstrengung zu Dir. Verliere aber Deine Vision nie aus den Augen, egal was passiert.

    Vertraue, dass alles was Dir geschieht, einen tiefen Sinn hat. Lerne aus Schmerz und Scheitern. Sei dankbar für jeden Untergang. Denn auch er sollte sein.

    Glück erreichst Du nur, wenn Du Dich jetzt dem Moment öffnest.

    Im Moment findest Du immer Glück. In der Vergangenheit und Zukunft ist es nur ein blasser Abklatsch.

    Dein Aufgabe: Von Moment zu Moment zu spüren, was der Fluss des Lebens von Dir will. Spüre Deinen ureigenen Rhythmus, der Dir sagt, wann Ruhe und wann Aktivität angesagt ist. Arbeite weniger, aber zielgerichtet und erreiche mehr. Nimm Dir Zeit, Klarheit über die großen Fragen Deines Lebens zu gewinnen. Sei fleißig wenn die Kraft kommt, liege in der Hängematte, wenn die Kraft geht.

    Lebe in dem Wissen, dass es kein MUSS gibt.

    Zu „müssen“, ist eine lustige Illusion. Das Göttliche gab Dir Freiheit als höchstes Gut. Lebe aus dem „Möchte“ und „Darf“. Du darfst alles, was Du möchtest.

    Gebe Dir zuerst die innere Freiheit, dann wirst Du sie im Außen erleben.

    Natürlich hat Dein menschliches Dasein Grenzen. Doch das anzuerkennen, das Du Deine Grenze hast, das Zustimmen macht Dich frei. Dadurch wird das Begrenzte, das Du verwirklichst, sehr kostbar, ein einzigartiger Schatz. Du kannst nicht alles gleichzeitig erreichen, nur zu einer Zeit ein Ziel. So ist die Ordnung der Erde.

    Lebe immer in dem Bewusstsein dass Du alles Schöne dieser Erde verdient hast.

    Erschaffe immer mehr Qualität in Deinem Umfeld, weil Dein Bewusstsein diese Qualität ausstrahlt. Meditiere regelmäßig auf Deine Weise. Übe regelmäßig Deinen Körper. Mache ab und zu Fernseh-Fasten. Mach einfach mal das Radio aus und genieße die Stille. Iss ab und zu einfach weniger. Kopple Dich ab und zu von Deinen Süchten ab. Das sind die Fahrkarten ins Nirwana, das ist die halbe Miete. Es gibt keine äußere Vollkommenheit, aber Du bist vollkommen, mit all‘ Deinen besonderen Schwächen Deines Egos. Das gehört zu Dir. Wenn Du es liebend umarmst, wenn Du still hältst in den schweren Zeiten, dann werden diese alten Anteile ganz von selbst abfallen von Dir. Dann fühlst Du Dich leicht und beschwingt.

    Egal ob Du in einem Klo wohnst oder in einer 3 Millionen-Villa – dann bist Du die Königin, der König.

    Dann lebst Du wirklich, dann bist Du im „Flow“ dann kannst Du Dinge erreichen, die weit über Dich und Deinen Willen und Deine Anlagen hinausgehen. Dann bist Du EINS mit dem großen Strom der großen Göttin.

    Sie segne Dich!

  • Die kastrierte Gesellschaft

    Die kastrierte Gesellschaft

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    Wir leben in einer krankmachenden Gesellschaft mit krankmachenden Werten.

    Und unsere Werte wollen wir auch noch anderen Kulturen als das Bessere verkaufen, Demokratie, das höhere System ist das Zauberwort….Ha – Ha – Ha! Wer gibt uns das Recht anderen Kulturen unsere Werte aufzuzwingen?

    Und: Wie oft zeigt sich Demokratie als die „Herrschaft von Dummen“ anstatt weisen Menschen.

    Und wie oft beruht die Freiheits-Gläubigkeit als Alibi dafür, dass die Menschen heute orientierungslos sind, ohne Werte, ohne Prinzipien. Vor lauter Freiheit wissen die Menschen nicht mehr, wie sie ihr Leben ausrichten und gestalten sollen.

    Der größte Hohn von allem ist aber die Gleichheit der Geschlechter.

    Nur wer blind ist findet, dass Mann und Frau gleich sind. (Und selbst Blinde könnten noch den Unterschied ertasten…) Diese Gleichmacherei ist eine Anmaßung gegenüber dem Göttlichen, eine Sünde.

    Denn das Göttliche hat nicht „aus Versehen“ den Menschen polar angelegt. Das Göttliche hat aus gutem Grund keine menschlichen Zwitter mit beiderlei Geschlecht erschaffen. Nein, das Göttliche wollte, dass Mann und Frau grundverschieden sind, körperlich und geistig. Darin liegt auch eine besondere Schönheit.

    Diese Tatsache anzuerkennen macht gesund, das andere macht krank.

    Dass Männer auch weibliche Eigenschaften leben können und Frauen auch männliche, ist unbestritten, doch es ist nur für den Notfall gedacht, z.B. im Krieg als die Männer weg waren, mussten die Frauen zuhause den Mann stehen….

    Aber gesund ist es nicht – und glücklich macht es erst Recht nicht – weder Mann noch Frau. Es ist nur eine Überlebensstrategie der Natur. Aber geht es uns heute ums „Überleben“?

    Das Vertauschen der natürlichen Funktionen – heute äußerste Mode und politisch schick – ist wie das Laufen auf dem Reserverad aus dem Kofferraum des Autos, wenn man einen „Plattreifen“ hatte…

    So eiern mit Reserverad die Karriere-, Breitschulter-, und Ellenbogen-Frauen dahin. So eiern die Windelwechsel- „wie-hast-du-das-jetzt-gemeint-?“ Jogginghosen- und Sofa-Pfurzer-Männer dahin…

    Keine Frau sollte heute arbeiten MÜSSEN. Keine Frau sollte eine Produktionsmaschine der Wirtschaft sein, nur um des Fortschritts und vermeintlichen Lebensstandards und lieben Geldes willen.

    Jede Frau sollte Zeit haben, die Liebe zu genießen, Beziehung und Familie zu gestalten und Kinder zu haben. Jede Frau sollte außerdem noch die schönen Künste genießen dürfen, wie Musik, Tanz, Malerei, Mode und Gestaltung…etc.

    Jede Frau sollte nicht abends oder mittags todmüde und erschöpft nach Hause kommen, vor dem TV abhängen und den Kindern und sich die Fertigpizza aus der Mikrowelle servieren, weil sie für alles andere zu kaputt ist. Jede Frau sollte die Energie und Zeit haben, ihre Kinder wirklich zu sehen und zu erziehen, anstatt sie abzuschieben in die Betreuungsstätten des Staats, der Heime, erzogen von „Profis“. Wer kann ein Kind so genau erkennen, so liebevoll erziehen und Werte vermitteln wie die eigenen Eltern? Was wird aus Orientierung und Werten, wenn die Kinder fast nur noch in Staatsinstitutionen erzogen werden? Sie alle sind traumatisiert, weil sie tief in der Seele spüren, dass sie abgeschoben werden, abgeschoben für mehr Geld und „Standard“, für die vermeintliche „Selbstverwirklichung“. Selbstverwirklichung ist heute für die meisten reduziert auf das Streben nach Statussymbolen und äußerer Anerkennung = Karriere.

    Somit sterben Heim und Heimat aus, weil keiner mehr da ist, der sie gestaltet.

    Wo ist Dein Zuhause? Wo ist Deine Heimat?

    Durch die Globalisierung geht nicht nur die Verwurzelung zum Geburtsort verloren, sondern auch die Familienbande und die Kraft der eigenen Tradition. Tradition ist Identität.

    Somit sterben auch das Vermitteln von guten Traditionen und wichtigen Werten aus, weil keiner mehr Kraft und Zeit hat, die Kinder zu erziehen. Zuhause bist Du da, wo Du verstanden wirst. Das ist Heimat. Die Kinder werden später sagen: ‚Ich weiß nicht wer meine Mutter und mein Vater waren, sie haben nur gearbeitet.‘

    Keine Frau sollte mehr kämpfen und um äußere Anerkennung buhlen, sie darf dem Ozean-Element ihrer weiblichen Ur-Natur vertrauen und das Richtige magisch anziehen. Und wenn es da ist, darf sie es in sich aufnehmen…..sie darf im Moment mit dem Gefühl fließen…sie darf sich fallenlassen und einen Orgasmus haben, das ganze Leben darf für sie zum Orgasmus werden, zur Wellenbewegung des Mondes….

    Weltfremdes Esoterik-Geschwafel? Probiert es aus ihr Frauen, dann werdet ihr von strahlendem Glück schockiert! Belohnt Euch selbst endlich mit Wohl-befinden, ihr habt es verdient…ihr braucht nicht mehr den falschen Werten der Gesellschaft hinterher zu hetzen…Befreit Euch davon! Die wichtigste Hilfe dabei ist die wichtigste Eigenschaft des Weiblichen: Geduld. Eine Frau die nicht dulden kann und Geduld hat, ist keine Frau, sondern ein Mann. Und Geduld lernst Du nur durch Geduld. Die Gezeiten des Lebens werden das Richtige zu Dir spülen, ganz von selbst….

    ***

    Und: Welches erbärmliche Bild geben heute 80% der Männer in Deutschland ab?

    Laufen mit gesenkten Köpfen und hängenden Schultern herum…Wo ist der Stolz? Trauen sich nicht, eine Frau anzusprechen, geschweige denn sie zu nehmen, sofort rutscht ihnen das Herz in die Hose…und sie bekommen feuchte Hände….fahren neben der joggenden Frau mit dem Fahrrad nebenher….sitzen im Restaurant und lassen sich von der Frau aushalten, zählen die einzelnen Cents beim Bezahlen des Trinkgeldes….kommen sogar zu Beerdigungen und Hochzeiten mit Turnschuhen, Schlabberjeans und T-Shirt….haben bei jedem Luftzug Angst sich zu erkälten…haben vor jedem Anruf der Mutter Angst, lassen Frauen Koffer und Sprudelkästen schleppen sowie die Steuererklärung machen….bevorzugen Spielekonsole und Videos, statt Rennstrecke und Wald, bevorzugen Eis-Essen und Schokolade statt sich mal ordentlich von einem anderen Mann in den Bauch schlagen zu lassen….feiern krank statt Kinder zu zeugen und Vaterschaft zu übernehmen…meckern über ihren Chef anstatt selbst Chef zu werden!

    Ein Mann ist für die Entscheidungen und das Kämpfen gemacht und draußen in der Welt zu sein, das zeigt sein hervorstehendes Geschlecht. Freiheit zu erschaffen muss ihm oberstes Gebot sein, sein Ziel stets und klar vor Augen. Das Ziel muss über seinem Leben stehen und er muss bereit sein, dafür zu sterben. Dann ist er ein wahrer Mann, dann vibriert jede Zelle seines Körpers die männliche Ausstrahlung. Dann ist er wahrhaft anziehend für die Frauen. Der Mann muss bereit sein, seinen Weg zu gehen, auch wenn keiner mitkommt. Dann fühlt der Mann jeden Tag seine Berufung, dann weiß er, wofür er lebt und das es den Einsatz und das Opfer wert ist. Dann kann er sich beim Sterben in den Sarg legen und sagen: „Ich habe wirklich gelebt!“

  • Die Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Bleib nicht im ersten stehen…

    Die Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Bleib nicht im ersten stehen…

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    Wir kennen viele Formen von Liebe….

    • Kinderliebe
    • Tierliebe
    • Heimatliebe
    • Platonische Liebe
    • Körperliche Liebe
    • Rasende Liebe
    • Menschenliebe
    • Die freie Liebe
    • Die besitzende Liebe
    • Hassliebe…

    Allen ist das Opfer gemein. Für nichts sind wir bereit, mehr zu opfern, als für die Liebe. Für die Liebe geben wir auch noch mit Freude unser letztes Hemd.

    Ja, anscheinend ist die Liebe sogar stärker als der Tod.

    Ohne die Liebe ist alles nichts. Und: Wir können unterscheiden zwischen vielen verschiedenen Formen der Liebe…

    Worum geht es uns in der Liebe im Tantra?

    Wir möchten, dass jeder, der zu Tantra kommt, seine Liebe erweitert. Denn Tantra heißt wörtlich: „das, was zur Ausdehnung gut ist.“

    Nämlich zur Ausdehnung des Herzens…

    Die Liebe soll im Tantra also nicht eng und eingeschränkt bleiben – von Ängsten diktiert. Und sie soll nicht zu sehr an Äußerlichkeiten hängen bleiben.

    Im Tantra versuchen die Studenten sich hin zu einer „universellen, allumfassenden“ Liebe zu entwickeln. Das Ziel ist, jeden lieben zu können. Das bedeutet nicht, dass man mit jedem leben will und auch nicht dass man alles gut heißt, was Menschen – auch an Schlimmem tun. Es heißt nur verstehen, im Sinne von Eins-Sein, dass Du spürst: Im Tantra kannst Du erkennen und immer mehr lernen, in der Begegnung mit Menschen: Irgendwo in meinem Seelenhaus ist dieser, wenn auch ungeliebte oder unsympathische Anteil ebenso vorhanden!

    Im Tantra wollen wir also zur Liebe jenseits von Vorlieben und Abneigungen vordringen. Das ist ein sehr hoher Anspruch, weil es die völlige Sprengung des EGOs bedeutet. Diese allumfassende Liebe wollen wir aber im Gegensatz zum Christentum, so wie von Jesus gelehrt, im Tantra über den körperlichen Weg erreichen. Denn der Körper bringt die Wahrheit auf die Erde.

    Das heißt nicht, dass wir mit jedem ins Bett gehen im Tantra, aber es heißt, wir könnten, wenn wir uns frei dafür entscheiden.

    Insofern fassen wir ebenso die Begriffe von Treue und Untreue im Tantra weiter und gehen über die konventionelle Sichtweise hinaus.

    Das wichtigste ist es, sich selbst treu zu sein. Und ehrlich mit dem anderen.

    Schließen möchte ich heute mit einem hübschen Liedtext über das ewige Mysterium der Liebe:

    You are my best friend…-You are my worst of enemies

    You are my lover – You brought me to my knees…

    Du bist mein bester Freund und zugleich mein schlimmster Feind,

    Du bist mein Geliebter und demütigst mich, niederzuknien….

  • Hatte Jesus Sinnlichkeit?

    Hatte Jesus Sinnlichkeit?

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    Diese Frage hat schon viele (insgeheim) beschäftigt. Wenn er heilig war, nicht von dieser Welt, ein Einzigartiger und Auserwählter, wie viel Mensch war er dennoch? Und wenn er gleichzeitig göttlich vollkommen und noch Mensch gewesen wäre, wie seine Zweifel und Ängste vor der Kreuzigung zeigen, wie menschlich war er auch im übrigen Leben?

    War Maria Magdalena seine Geliebte? Hat er mit ihr die Vereinigung nicht nur im Geiste, in platonischer Liebe, sondern auch im Fleisch vollzogen?

    Wir wissen es nicht. Und wir werden es auch niemals wissen.

    Aber was brächte es, wenn wir entdecken würden, dass er zwar einerseits göttlich war, aber andererseits noch menschlich mit allem, was dazu gehört, also auch der dem Körper eigenen Sensualität?

    Und selbst wenn er die sexuelle Energie überhöht (sublimiert) hätte, und die Sinnlichkeit somit nicht mehr gebraucht hat, weil er durch das Herz und den Geist ständig in viel höherer Ekstase weilte, ich glaube auch dann hätte er Sinnlichkeit gehabt, um allen zu zeigen: Ich bin dennoch einer von Euch. Ich kenne Eure Wünsche, Begierden und Sehnsüchte, genauso wie Eure Schmerzen und Leiden. Wäre seine Lehre nicht erst dann richtig glaubwürdig geworden, weil er damit den Menschen so nahe war? Kann einer Lehren, der nicht all‘ das kennt?

    Wenn er Sensualität gehabt hätte und gleichzeitig in göttlichem Bewusstsein weilte, das hätte ihn glaubwürdiger, ehrlicher, echter, geerdeter gemacht.

    Deshalb glaube ich, dass die „Erleuchteten“ dieser Welt die Wahl haben, sie müssen keine Sinnlichkeit haben, sondern sie dürfen. Und es tut ihrem Bewusstsein keinerlei Abbruch. Wie jeder wahre Meister Verschmelzung nicht verurteilt, weil er generell nicht verurteilt, sondern betrachtet und annimmt, statt abzuwerten und zu spalten.

    Insofern ist es auch für den „Erleuchteten“ eine Befreiung, wenn Menschen auch den menschlichen Anteil in ihm sehen. Im Sinne des Tantra verbindet es.

    Was hätte Jesus DIR HEUTE gesagt?

    Keiner erwartet Wunder von Dir,
    außer dass Du ehrlich bist und tust, was Du tun kannst.

    *

    Es geht nicht um große Taten, es geht einzig und allein um Deine Seele.

    *

    Wenn man einen Mann zehnmal ‚Schwein‘ nennt, beim 11. Mal grunzt er.

    *

    Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Bleib nicht im ersten Stehen.

    *

    Umsonst ist nur der Tod.

    *

    Hab Mut, lass los!

  • Auswirkungen eines Tantra Seminars

    Auswirkungen eines Tantra Seminars

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    Gemälde von Antonio & Lucian

    Heute lasse ich einmal eine Teilnehmerin sprechen. Du bekommst einen Eindruck wie sich so ein Tantra-Seminar auswirkt, wenn jemand mit offener Haltung die Rituale durchläuft:

    (aus Datenschutzgründen ist der Name natürlich abgeändert)

    Hallo Lucian,

    Du hattest mich angerufen und mich um Rückruf gebeten.

    Telefonieren ist bei mir leider schlecht möglich: tagsüber geht gar nicht und Abends bin ich meistens unterwegs. Daher antworte ich Dir jetzt per mail.

    Dein Seminar hat mir extrem gut gefallen, vielen Dank! Ich war ja diesmal erstmals alleine da – ohne Freund und ohne Partner. Das war wirklich klasse! Endlich konnte ich mal richtig in meinen eigenen Prozess einsteigen und vor allem endlich wieder zu meinen Gefühlen finden. In diesen bin ich dann noch die komplette letzte Woche weitergeschwelgt – und schwelge ich noch immer. Ich bin wie ausgetauscht. Auch habe ich den Eindruck, meine Sensibilität ist extrem angestiegen, v. a. auch, was Energien anbetrifft – und so habe ich den Eindruck, viel mehr auf der energetischen Ebene wahrzunehmen als vor allem in den letzten Jahren, wo ich wie mir heute so vorkommt in so einer Art Dornröschenschlaf versunken war, zumindest was meine Gefühle und Energien anbetraf. Habe den Eindruck, ein komplett reduziertes Leben gelebt zu haben. Jetzt begegnen mir auch, wie mir scheint, immer irgendwie die richtigen Menschen – ein bisschen so wie in dem Buch ‘die Prophezeiungen von Celestine’ – falls Du das kennst…? Vor allem immer in den für mich gerade passenden Energien. Aber ich achte nun auch viel mehr darauf, welche Energien mir grade gut tun. Seit dem Seminar tanze ich auch wieder mehr, was mir extrem gut tut und mich super unterstützt. Dort habe ich den Unterschied auch festgestellt: ich spüre viel mehr in mich hinein, ob gerade Dynamik ansteht oder Stille, Wildheit oder Sanftheit – und finde dadurch auch viel öfter Gleichgesinnte (auch ohne danach direkt zu suchen, das wünschen reicht meistens schon). Sie finden sich einfach und ich erkenne sie auch, ob das Männer sind oder Frauen, alt oder jung, groß oder klein: es passt einfach auf energetischer Ebene, ob es ein Lächeln ist, ein gutes Gespräch, eine Berührung. Das ist wirklich fantastisch… Ich komme mir dadurch irgendwie ‘ganz’ vor: ich habe den Eindruck, das alles sein darf – und mache die Erfahrung, dass mich andre auch so sein lassen können (ganz im Gegenteil zu meinen elterlichen Erfahrungen, die ich leider bei meinem jetzigen Freund in den letzten Jahren dann auch nochmal erleben ‘durfte’).

    Ein bisschen Vorarbeit habe ich vor dem Seminar allerdings auch schon geleistet: vor allem wohl die zumindest vorerst mal visuelle Trennung von meinem Freund (ich glaube heute, unsere Energien waren und sind absolut kontraproduktiv und versuche ihm nun auszuweichen soweit das in unserer gemeinsamen Wohnung überhaupt geht – was leider bei ihm nach einer gewissen auch von ihm gewünschten Distanz nun wie mir scheint wieder Kontrollzwänge auslöst, die ich schier unerträglich finde – ich bekomme dabei den Eindruck, er nimmt mir meine Lebendigkeit, unterbindet meinen Wachstum… – ich weiß nicht, wie ich das so lange ausgehalten habe – und natürlich nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll, das ist wirklich ein bitterer Wehrmutstropfen!), aber ich glaube auch, das meine Ernährungsumstellung ein wenig beigetragen hat: ich esse seit ca. 4 Wochen viel weniger und auch das trägt m. E. immens zu meiner Sensibilität – ja, ich würde sogar sagen: Weiblichkeit, aber auch Verletzlichkeit bei. Ich weiß nicht, ob Du von dergleichen Erfahrungen schon gehört hast?

    So, das war jetzt sicher viel für ein mail. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht, was Du eigentlich wissen wolltest…? Wenn Du noch Fragen hast: nur zu. Ich werde sie alsbald möglich per mail beantworten…

    Deine Anna

    Ich weiß nicht mehr, was ich darauf geantwortet habe. Heute könnte ich sagen:

    Liebe Anna,

    das Wohlbefinden und die Liebe sind in Dir. Nicht dort draußen und nicht im Partner. Das hast Du nach dem Seminar gespürt. Wenn Du mit Dir eins bist, bekommst Du nur positive Dinge von der Umwelt gespiegelt. Das ist ein sehr erstrebenwerter Zustand. Selbst wenn Du irgendwann herausfällst, kannst Du dorthin immer wieder zurückkehren. Weil Du es einmal gefühlt hast.

    Ich unterstütze langdauernde Beziehungen. Und: Es kann sein, dass zwei Menschen einfach nicht zueinander passen. Dann kann selbst große Liebe nicht ausreichen, die Abgründe zu überbrücken. Das würde heißen, dass Beziehung nur noch Anstrengung und Selbstzerstörung ist, statt Glück, Leichtigkeit, Genießen. Letzteres sollte aber auch immer da sein, oder?

    Das wichtigste Hilfsmittel, um in den Zustand des Einsseins zurückzukehren ist:

    Mitgefühl mit Dir selbst. Das wünsche ich Dir von Herzen für das neue Jahr!

    Dein Lucian