Hatte Jesus Sinnlichkeit?

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Diese Frage hat schon viele (insgeheim) beschäftigt. Wenn er heilig war, nicht von dieser Welt, ein Einzigartiger und Auserwählter, wie viel Mensch war er dennoch? Und wenn er gleichzeitig göttlich vollkommen und noch Mensch gewesen wäre, wie seine Zweifel und Ängste vor der Kreuzigung zeigen, wie menschlich war er auch im übrigen Leben?

War Maria Magdalena seine Geliebte? Hat er mit ihr die Vereinigung nicht nur im Geiste, in platonischer Liebe, sondern auch im Fleisch vollzogen?

Wir wissen es nicht. Und wir werden es auch niemals wissen.

Aber was brächte es, wenn wir entdecken würden, dass er zwar einerseits göttlich war, aber andererseits noch menschlich mit allem, was dazu gehört, also auch der dem Körper eigenen Sensualität?

Und selbst wenn er die sexuelle Energie überhöht (sublimiert) hätte, und die Sinnlichkeit somit nicht mehr gebraucht hat, weil er durch das Herz und den Geist ständig in viel höherer Ekstase weilte, ich glaube auch dann hätte er Sinnlichkeit gehabt, um allen zu zeigen: Ich bin dennoch einer von Euch. Ich kenne Eure Wünsche, Begierden und Sehnsüchte, genauso wie Eure Schmerzen und Leiden. Wäre seine Lehre nicht erst dann richtig glaubwürdig geworden, weil er damit den Menschen so nahe war? Kann einer Lehren, der nicht all‘ das kennt?

Wenn er Sensualität gehabt hätte und gleichzeitig in göttlichem Bewusstsein weilte, das hätte ihn glaubwürdiger, ehrlicher, echter, geerdeter gemacht.

Deshalb glaube ich, dass die „Erleuchteten“ dieser Welt die Wahl haben, sie müssen keine Sinnlichkeit haben, sondern sie dürfen. Und es tut ihrem Bewusstsein keinerlei Abbruch. Wie jeder wahre Meister Verschmelzung nicht verurteilt, weil er generell nicht verurteilt, sondern betrachtet und annimmt, statt abzuwerten und zu spalten.

Insofern ist es auch für den „Erleuchteten“ eine Befreiung, wenn Menschen auch den menschlichen Anteil in ihm sehen. Im Sinne des Tantra verbindet es.

Was hätte Jesus DIR HEUTE gesagt?

Keiner erwartet Wunder von Dir,
außer dass Du ehrlich bist und tust, was Du tun kannst.

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Es geht nicht um große Taten, es geht einzig und allein um Deine Seele.

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Wenn man einen Mann zehnmal ‚Schwein‘ nennt, beim 11. Mal grunzt er.

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Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern. Bleib nicht im ersten Stehen.

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Umsonst ist nur der Tod.

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Hab Mut, lass los!

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