Autor: Lucian Loosen

  • Tantra heißt: schöner Lieben!

    Auf einem Tantra-Workshop geht es darum, das Schöne der Erde zu genießen – und wo uns das schwerfällt, uns von Blockaden zu befreien. Tantra ist das Erlernen von Genuss-Fähigkeit. Tantra ist der Weg der Befreiung durch Grenzüberschreitung. Da, wo wir uns vorher eng und eingesperrt gefühlt haben, dürfen wir neue Horizonte von Glück und Lust erobern. Dabei helfen die geführten Rituale und die Gruppenenergie ungemein. Tantra kann Dir das Paradies auf Erden eröffnen, wenn Du offen bist, loslässt und mit dem Prozess mitfließt. Wenn Du Widerstände hast, kann es auch einmal für einige Momente die Hölle sein, dann sind wir im Team für Dich da, um Dich aufzufangen  und zu neuen Glücksschritten hinzuführen.

    Tantra ist die Erweckung der Urkraft „Kundalini“, die in Deinem Becken wohnt. Und Tantra ist ein Erleuchtungs-Weg mit eintausendjähriger Tradition aus dem alten Indien. Es geht um Körperlichkeit, aber nicht nur. Der ganzheitliche Ansatz bezieht immer Körper, Seele und Geist mit ein.

    Tantra beginnt mit:

    • Mitgefühl für Dich selbst!
    • Und damit um mehr inneres Glück und inneren Frieden
    • Das geht durch Steigerung der Achtsamkeit, ein Fokus der Wachheit, der sehr viel Energie für alle Lebensprojekte freimacht
    • Dies führt zu Steigerung des Selbst-Wert-Gefühls. Das ist das Wissen: Du bist göttlich und hast Wohlstand auf allen Ebenen Deines Lebens verdient.
    • Tantra ist nicht abgehoben, sondern schenkt Dir Erdung und macht Dich wahrhaft zum körperlichen Menschen
    • Du lernst Kontaktfähigkeit und kannst Dich in der Gruppe immer wieder neu ausprobieren…Deiner kindlichen Neugierde folgen, ohne Ver-pflichtungen
    • Du verbesserst Deine Ausdrucksfähigkeit und kannst Wünsche und Bedürfnisse beim Gegenüber anmelden und Dir erfüllen lassen.
    • Du erlebst die Befreiung von sexuellen Blockaden, die in Wirklichkeit auch geistige Blockaden sind
    • Ebenso erlernst Du die Technik und Fähigkeit zur Meditation, das ist drogenfrei zu entstreßen und den Kopf frei zu bekommen
    • Das Ganze gipfelt in Ekstase-Fähigkeit immer und überall – durch Erweckung und Leitung der Kundalini-Energie

    Im Tantra geht es nicht um Enge und Angst, sondern um Freiheit. Darum ist innerhalb der Gruppe und der Prozesse jeder immer frei selbst zu entscheiden, auf was er sich einlassen möchte und auf was vielleicht jetzt noch nicht.

    Im Tantra geht es darum zu lernen, immer häufiger im Hier-und-Jetzt zu sein. Und eben die Gedanken an die Vergangenheit und die Projektionen und Sorgen der Zukunft auszuschalten. Denn wenn Du Glück und Liebe und Ekstase willst, wirst Du Glück, Liebe, Ekstase nur im Augenblick finden. Nie in der Vergangenheit, weil sie schon vorbei ist und auch nicht in der Zukunft, weil das nur Seifenblasen des Kopfes sind, die meist nie eintreffen.

    Tantra ist schlussendlich kein Schlaraffia Honigkuchen-Land, denn ein Tantriker lernt auch die unvermeidlich manchmal zunächst unangenehmen Erfahrungen zu mögen. Denn daraus kann er am meisten Lernen!

    Tantra zu leben, ermöglicht das Gedeihen der Liebe, die sich besser entfaltet, wenn sie nicht – wie meist in unserer Gesellschaft -, für das Bedürfnis nach Macht und Sicherheit missbraucht wird. Liebe ist Offenheit, Gönnen-Können und Verletzlichkeit. Die Liebe ist kein Vorhänge-Schloss für eine Kiste. Und sie ist auch kein Vogel, den man in einen Käfig einsperren kann, selbst wenn der Käfig aus Gold ist. Die Tantrikerin, der Tantriker lernt zu genießen, ohne dabei einen Besitz-Anspruch aufzubauen. Denn kein Mensch will in Wirklichkeit besessen werden, oder?

    Tantra ist schlussendlich kein Schlaraffia Honigkuchen-Land, denn ein Tantriker lernt auch die unvermeidlich zunächst unangenehmen Erfahrungen zu mögen. Denn daraus kann er am meisten Lernen!

  • Tantra ist TAO – die große Macht der Gelassenheit wiederentdecken – Das WU WEI des Tantra

    Was ist WU WEI? Zum Beispiel:

    Der Zustand des Annehmens der Hilflosigkeit, in dem Menschen in verzweifelten Lebenskrisen aufgehört hatten zu kämpfen im Bewusstsein ihrer Ohnmacht, wo dann urplötzlich mit Gewalt die Wende eintrat.

    Hier können wir die Macht des TAO erkennen, nämlich wenn der Mensch bereit ist, sein Unvermögen anzunehmen, anstatt sich in ewiger Kraftmeierei zu ergehen. Der Mensch des TAO, kennt seinen  Partner, weil er sich ihm öffnet, ihn aus Beobachtung erfährt und dessen Eigenheiten und Wesen in der Folge angenommen hat, ohne den Wunsch, etwas zu verändern, ohne Herrschaft ausüben zu wollen. Er lässt den anderen sein, wie er eben ist. Genau das ist Tantra! Den anderen zu respektieren, ohne ihn bevormunden zu wollen, mit ihm zu leben und ihm freie Entfaltung seines Eigenlebens zu gestatten, das ist Liebe, wie wir sie im Tantra verstehen.

    Für die Tantrikerin, den Tantriker ist Arbeit jeder Art Erfüllung. Sie üben die Tätigkeit um ihrer selbst willen aus, nicht, um zu einem Ende zu kommen. Dies ist  ein sehr wesentliches Merkmal des TAO: nichts tun aus einem willkürlich gefassten Motiv heraus. So fassen wir unsere Arbeit auf. Wir tun sie. Gut und sorgfältig, ohne Hast und ohne uns  auf Druck von oben zu konzentrieren. Ehrgeiz ist dem Menschen des TAO fremd. Er nimmt nicht teil, an diesem Wettlauf um Macht und Besitz. Es ist ihm genug, er selbst zu sein, und was er im Leben braucht, das fließt ihm zu, auch ohne, dass er an den Klimmzügen der anderen teilnimmt.

    Aus seinem inneren Reichtum heraus wird er niemals mit Mitteln der Gewalt oder Hinterlist etwas zu erreichen versuchen. Das hat er aber auch nicht nötig. Wenn er Verhandlungen führt, tut er dies aus einem Zustand vollkommener Gelassenheit. Er operiert aus der Kraft seiner Mitte und wird meist erreichen, was er sich vorgenommen hat. Wenn ihm ausnahmsweise  Dinge misslingen, akzeptiert er dies einfach, ohne hinterher nach dem WARUM zu fragen, denn irgendwann stellt sich später heraus, wie gut es war, dass ein Ereignis anders auslief, als er es sich vorgestellt hatte.

    Nur wenn wir den Verstand und die Willenskraft ausschalten (aber nicht die Bewusstheit und Achtsamkeit) geben wir dem Leben, dem Göttlichen, der Intuition die Chance FÜR UNS zu wirken und uns zu beschenken. Das ermöglicht es uns, in der Leichtigkeit und Freude zu verbleiben, anstatt im Überlebensmodus weiter zu strampeln. Die meisten sind so schnell dass das Glück sie niemals einholen könnte. Und das, was so schnell ist, ist immer der Kopf. Und viele jammern zwar jahrein jahraus darüber, dass sie überlastet sind und unter dem (selbstgemachten) ewigen Druck leiden, aber wenn sie nicht selbst anfangen, Dinge abzugeben oder zu beenden oder einfach nur still zu halten, hat das große Leben keine Chance die  Dinge perfekt FÜR UNS zu organisieren.

    Sobald wir gelernt haben, wie man im Hier und Jetzt lebt, können wir aufhören zu kämpfen. Für alle Zeiten. Wer kämpft, vergeudet Kraft, denn in dem Maße, wie ich mich um das Erreichen eines Zieles bemühe, entzieht es sich mir, und es treten Gegenkräfte auf, die sich genauso vermehren, wie er den eigenen Kraft-Einsatz vermehrt. Glaubt mir bitte, alle Dinge, die Du Dir wünschst, werden Dir von ganz alleine zufallen, sobald Du aufhören kannst darum zu kämpfen.

    Wir entwickeln im Tantra mehr und mehr die Unabhängigkeit und Freiheit von materiellen Bedürfnissen.

    Erst wenn Du vom krampfhaften Anklammern an Wünsche Abstand genommen hast, da erlebst Du eines Tages plötzlich, dass die Erfüllung Dir ganz nahe gekommen ist, und Du nur noch zuzugreifen brauchst.

    Das ist der weibliche Weg des Tantra, magnetisch anziehen und kommen lassen in Empfänglichkeit und Offenheit und Dankbarkeit für die kleinen und großen Geschenke des Lebens!

  • Ist die Sängerin LANA DEL REY eine Tantrikerin?

    JA!

    Wie komme ich ‚auf so einen Quatsch‘? ….es fing an vor einigen Jahren mit dem Sommer-Hit „Summertime-Sadness“ und „Video Games“. Diese Stimme und Stimmung und dieser Stil von Musik machte mich spontan schockverliebt.

    Keine verbindet wie Lana del Rey Himmel und Erde so souverän und authentisch wie sie: Vom Groben und Dreckigen bis zum Feinen  und Heiligen – das vereint Lana del Rey in ihrer Stimme und ihren Texten…und ist diese Verbindung nicht genau die Idee des linkshändigen Tantra? Lana del Rey verkörpert Melancholie – fast eine  Stimme aus dem Reich der Toten. Sie hat etwas von der schmutzigen Straßenhure, dem Luder und gleichzeitig innerhalb eines Songs strahlt sie etwas vom einem himmlischen Engel aus,  voll Weiblichkeit, Zartheit, Verletzlichkeit und Reinheit.

    ​Ich habe sie einmal in Köln erleben dürfen in kleinem Konzert-Rahmen. Sie ist LIVE genauso gut wie auf ihren Studioaufnahmen…und – so kam es mir vor -trotz aller Berühmtheit ist sie das einfache Mädchen geblieben….

    Lana del Rey sagte einmal sinngemäß in einem Interview: „Ich habe mit allen Produzenten geschlafen, die es gibt, bin aber nie berühmt geworden, als ich damit aufhörte und mich auf mich selbst verlassen habe, kam der internationale Durchbruch…Auch das ist für uns alle eine wertvolle Botschaft des Tantra: Prostituiere und verkaufe Dich nicht, um erfolgreich zu sein, verstelle Dich nicht und spiele keine Rolle! Die Lösung ist im Tantra immer: Sei Du selbst… seelisch ungeschminkt, ehrlich, ungefiltert, emotional und verletzlich. Tantra ist der Aufruf: Steh dazu, ANDERS zu sein! Nicht angepasst – und nein, Du brauchst Deine Lippen nicht aufzuspritzen und Kunsthaar zu implantieren, um von Deinen Mitmenschen geliebt zu werden….

    Ihr Retro-Look aus den 50er Jahren ist FLY…einfach lässig, nicht allen gefällt die überhitzte Geschwindigkeit der digitalen Moderne, die so staubtrocken und kühl designt daher kommt.

    Und so sind wir auch im Tantra – die Revolution war die Hippie-Zeit. So spiegelt sich die indische über 1000-jährige Tantra-Tradition genau hier: zurück zur Natur! Ein meditativer Lebensstil! Ja – wir im Tantra sind hoffnungslose Romantiker – und stehen dazu! Sag JA zum Verrückt-Sein! Lebe Deine Emotionen! Sinnlichkeit und Lebenslust sind wichtiger als Prestige, Status und das ewige Kämpfen um Erfolg. Wir bei Kularnava haben diese  Idee aufgegriffen, ohne sie mit ‚Psycho‘ und der modernen ‚Überempfindlichkeit‘ die in Wahrheit ein Glaube an die Angst ist –  zu sehr zu verwässern und zu kastrieren. So haben wir durch die Zeitenwenden Tantra weiterentwickelt und tun es immer noch – Tantra ist zeitlos, so wie der geniale Roman Siddhartha von Hermann Hesse….Tantra ist die Weitergabe des Feuers!

    Genug des Schwärmens…jetzt höre ich mir erst einmal zum 531. Mal das Lied „Henry, Come On“ von Lana del Rey an…😉

  • Tantra ist Verletzlichkeit und Zartheit

    Im Tantra dürfen wir lernen, die eigene Zartheit und Verletzlichkeit zu respektieren. Hier dürfen wir unseren Bauch entspannen und auf Gefühl, Instinkt, Genuss und Mitte achten.

    Wir erkennen hier, dass wir nicht mehr zu viel leisten müssen, um zu überleben und geliebt zu werden. Wir brauchen uns einfach nicht mehr zu überfordern und lernen, nicht mehr so viel auszuhalten. Wir dürfen Beziehungen und Aufgaben, die uns zu sehr belasten einfach abgeben und loslassen.  Wir dürfen die eigenen Schwachstellen ernst nehmen und uns von alten Gewohnheiten und Traditionen lösen.

    Durch Tantra darfst Du eine Arbeit, eine Lebensweise, einen Partner finden, der wirklich zu Dir passt. Alte Partner auch nach einer Scheidung dürfen wir loslassen. Wir dürfen uns unseren wahren Sehnsüchten hingeben.

    Ebenso können wir uns die Erlaubnis geben, uns keinen Stress mehr zu machen, sondern einfach natürlich und entspannt leben.

    Wir können ganz leicht aufhören zu kämpfen oder zu unterdrücken.

    Im Tantra lernen wir, nicht mehr zu viel für andere zu leben, sondern auch auf eigene Bedürfnisse zu achten und darauf Rücksicht zu nehmen.

    Tantra heißt: Deine kreativen Talente und Deinen natürlichen Gefühlsstrom wieder mehr leben! Tantra übt, sich spontanen und natürlichen Impulsen hinzugeben.

  • Tantra ist Sanftmut und Selbstliebe

     

     

    Richte weder über Dich selbst noch über andere.

    Konzentriere Dich auf die Liebe und das Licht in jedem.

    Sanftmut ist die Quelle wahrer Kraft. Sie entsteht, indem Du Dich selbst mit nährenden Worten, Gedanken, Absichten, Taten und bester Nahrung versorgst.

    Schütze Dich vor allem Rauen, indem Du die Absicht aussendest, dass Du nur sanfte Lebenserfahrungen und Beziehungen anziehen willst.

    Verwandle alles Raue in Sanftmut, indem Du Dich weigerst, irgendetwas anderes zu sehen als das Licht, das in jedem Menschen

     und jeder Situation enthalten ist.

    Deine Absicht beginnt mit Deiner Beziehung zu Dir selbst.

     Gehe in jeder Hinsicht sanft mit Dir selbst um.

    Sei fröhlich, freundlich, gütig, doch vor allem sei Dir selbst treu!

    Überlasse alle deine Scham- und Schuldgefühle

    Dem Himmel  zur Heilung und Transformation –

    Denke positiv über Dich selbst und über andere –

    Meide jeden Tratsch und Klatsch –

    Vergib Dir selbst und anderen –

    Sei nicht so hart mit Dir selbst und anderen –

    Lass den Hang zum Perfektionismus los.

  • GO DEEPER VERSION von Lucian

    GO DEEPER VERSION von Lucian

    1 Folge Deiner Leidenschaft – mach, was Dich wirklich begeistert!

    2 Nicht nur ans Geld denken – Erfolg sollte mehr sein als finanzieller Gewinn

    3 Risiken eingehen – ohne Mut keine großen Erfolge

    4 Kritik ignorieren – auf dem eigenen Weg bleiben, trotz Gegenwind

    5 Groß denken – Visionen verfolgen, auch wenn sie verrückt wirken

    6 Ausgleich schaffen – Pausen, Inspiration und Erholung sind genauso

       wichtig wie Arbeit

    7 jeden Tag meditieren und Bitten an das Große Leben äußern

  • 29 – Tantra: Menage-a-Trois – Liebe Threesome – wie es wirklich funktioniert

    Menage-a-trois: Die Liebe threesome – Mut zu neuem Glück im Tantra!

    Die tantrische Dreier-Begegnung: – in paradiesischen romantischen Rahmen….
    Geführte Liebesrituale  zu dritt oder zu viert in gewünschter Kombination und frei gewählt….
    Ménage à trois: Wenn aus der Fantasie Wirklichkeit wird…
     
    Menage-a-trois ein Thema, dass bei jedem Fantasien auslöst und bei den meisten sogar sehr erregende Fantasien…
    Menage-a-trois hat erstmal nichts mit Beziehungsformen zu tun, sondern soll ein
    besonderes Abenteuer sein, dass den Horizont erweitert und ganz unverbindlich ohne Absicht und ohne Furcht ablaufen darf…woher so eine Erfahrung nehmen?
    Was könnte da passender sein, als die wunderbare geschützte Atmosphäre eines Tantra-Seminares?? Hier kann jeder Spielen, Ausprobieren und Experimentieren…
    Egal ob schon Erfahrung oder ganz unbeleckt, was die Liebe zu dritt angeht, Du wirst angeleitet von einem sehr erfahrenen Team, mit vielen Hilfen und Ritualen.
    Du erlebst hinführende Massagen, Ritualanleitungen wie man den Einstieg gestaltet, so dass es für alle drei ein wunderbares Erlebnis wird, vielleicht sogar ein Gipfel mit neuen Höhepunkten!

    • Fantasien und ungelebte Sehnsüchte aufspüren anmelden und ausleben
    • Neues wagen, denn Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen
    • Ein schönes geschütztes Umfeld ohne Schlüpfrigkeiten und mit klaren Regeln
    • mit Auswertung der Erfahrungen und beratender Betreuung wenn gewünscht
    • mehrere Übungs-Settings, um das für sich Beste herauszufinden…
    • eine Ritual-Struktur die Sicherheit gibt und dafür sorgt, dass keiner rausfällt!
    • in schönem Ambiente wie 1001 Nacht

    Wer mehr wissen will, – weiterlesen….Wir sagen: Bei Interesse einfach ausprobieren und die Tipps unseres Sexperten Lucian Loosen beachten, hier sein Erfahrungsbericht und vielen Ideen zum Thema….
    Wird die schönste Nebensache der Welt zu dritt in der Ménage à trois noch schöner?
    Ich jedenfalls hatte zu dritt mit die erfüllendsten und ekstatischsten Erlebnisse meines Lebens. Es kann ganz besonders sein, von mehr als 2 Händen, berührt, gestreichelt oder stimuliert zu werden…und von mehr als einem Mund verwöhnt zu werden. Für mich war es weder ein „Dreieck“ noch ein „Kreis“ sondern einfach nur EINS. Die Lust des anderen kann zur eigenen Lust werden, wenn die Beteiligten richtig eingestimmt sind und sich mit Achtsamkeit und Mitgefühl  einlassen.

    Ich weiß nicht, wer den Begriff „Flotter Dreier“ geprägt hat. Und ehrlich gesagt, mir gefällt er nicht besonders gut. Das klingt so abgedroschen. Mir fehlen dabei die Gefühle, die Erotik, das Besondere. „Flotter Dreier“, hm. Für mich hört sich das mehr nach einer gymnastischen Übung als nach einem Liebesspiel an. Und das ist es schließlich, und zwar ein Liebesspiel der ganz besonderen Art. Deshalb bevorzuge ich den Begriff „Ménage à trois“. Das klingt doch schon ganz anders. Erotisch, aufregend, spannungsgeladen. Das hört sich nach einem französischen Spätfilm an, der vor Erotik nur so bebt, bei dem sich mein Unterleib schon allein durch das Setting bemerkbar macht.Drei Menschen lassen sich aufeinander ein, zeigen ihre Lust, wecken die Lust der anderen, schenken sich Lust, spielen miteinander. Drei Menschen, die sich alle gleich wohlfühlen und sich gegenseitig das richtige Maß an Aufmerksamkeit schenken. Drei Höhepunkte. Ahhhhhhhh. Hmmmmm. Rrrrrrrrr.
     
    Die Vorstellung von der Liebe zu dritt gehört zu den häufigsten sexuellen Fantasien von Männern und Frauen. Wobei es einige kleine Unterschiede gibt. Männer stellen sich den Sex am Liebsten mit zwei Frauen vor. Weil sie sich gern verwöhnen lassen möchten. Und weil es sie scharf macht, den Frauen dabei zuzuschauen, was die so miteinander treiben. Frauen stellen sich zwar ebenfalls eher eine zweite Frau vor, dies hingegen, weil sie sich damit sicherer fühlen. Aber auch von zwei Männern nach Strich und Faden verwöhnt zu werden kann für manche Frau neue Gefühl wecken. In der Fantasie schlängeln sich schweißnasse Körper umeinander, und man weiß nicht mehr, was zu wem gehört, ist alles einzig und allein pure Lust. Soweit zu Fantasie und Wunschvorstellung. In der Realität erfordert es viel Fingerspitzengefühl, damit aus der heißen Fantasie auch tatsächlich ein erregendes Erlebnis wird. Mit einer Ménage à trois kann ein Paar etwas Neues innerhalb der Beziehung ausprobieren, ohne Gefahr zu laufen, sich des gegenseitigen Fremdgehens zu beschuldigen. Man sammelt gemeinsam Erfahrungen, erweitert den sexuellen Horizont, bringt neuen Schwung ins Liebesleben. Aber es lauern auch Gefahren und Stolperfallen, derer man sich vorher vielleicht gar nicht bewusst ist. Auch für Singles kann es ganz besonders und sehr schön sein, sich auf eine Liebe zu dritt einzulassen, wo erstmal nicht die „Beziehungskiste“ im Vordergrund steht. Ganz frei und ohne Besitzansprüche darf man Spielen und Schenken ohne Eifersucht und Zankereien, es frei fließen lassen.

     
    Ein paar Grundregeln für die Ménage à trois

    Es gilt einiges zu beachten. Nicht jeder ist dazu bereit, etwas so Intimes wie Sex mit einem weiteren Menschen zu teilen. Ganz im Gegenteil können sich das sogar ziemlich viele so gar nicht vorstellen. Deswegen sollte man den Partner niemals drängen und auch auf die eigenen Grenzen achten. Das ist einfacher als es sich anhört, denn viele Menschen möchten es dem Partner gern recht machen und achten dabei eben nicht auf ihre eigenen Grenzen und Wünsche. Auch ist eine stabile Partnerschaft ein unbedingtes Muss, möchte man sich auf diesen neuen Schwung einlassen. Beide Partner müssen sich sicher, aufgehoben und respektiert fühlen. Ansonsten kann es leicht dazu kommen, dass sich ein Partner beim Sex mit einer dritten Person zurückgesetzt fühlt. Eifersucht ist da vorprogrammiert. Ist der andere attraktiver? Interessanter? Begehrenswerter? Da heißt es aufpassen, sich gegenseitig verwöhnen, aber dabei immer den Partner im Auge behalten. Vielleicht erhebt aber auch die dritte Person plötzlich irgendwelche Besitzansprüche. Darüber sollte man vorher sprechen. Auch darüber, was erlaubt ist und was nicht. Anfassen? Küssen? Oralverkehr? Geschlechtsverkehr? Man darf zwar, aber muss nicht immer gleich aufs Ganze gehen!

    Und dann stellt sich ja die ganz große Frage:
    Woher nimmt man eigentlich die dritte Person für eine Ménage à trois? Oder das Paar, wenn Du als Single da bist? Besser als Internet-Portale, die für Anbahnung  und Dating benutzt werden, ist es immer, wenn die Beteiligten in ungezwungenem Rahmen sich vorher kennenlernen und ihre Schwingung in körperlicher Präsenz spüren. Dann weißt Du schon vorher, ob es passt oder nicht! Auch für Menage-a-trois gilt, wenn Gefühl und Herz mit bei der Sache sind, wird es doppelt schön!

    Gibt es da schon jemanden, den man sich vorstellen kann? Eine gute Freundin, einen guten Freund, den man mitbringt zum Seminar? Dabei sollte man bedenken, dass man diesen Menschen später mit Sicherheit wiedersehen wird. Das kann einem dann schon die Schamesröte ins Gesicht treiben. So kann man dann auch im Alltags-Umfeld durch schöne Kontakte die Liebe immer wieder auffrischen und einen zweiten, dritten oder vierten…Frühling erleben. Will man das riskieren? Holt man hingegen einen fremden Menschen dazu, liegt die Schamgrenze meist deutlich niedriger. Das kennen wir aus One- Night-Stands und Urlaubsflirts. Wenn wir den anderen sowieso nicht wiedersehen, sind wir oft viel hemmungsloser und offenbaren eher unsere geheimen Wünsche. Und wo wird man nun fündig? Internet, Swingerclub, Prostituierte? Das ist nicht jedermanns Sache. Um aber jemand Passendes an der Bar im Lieblingsclub zu finden, dazu gehört schon eine gehörige Portion Glück. Und Mut. Alle drei müssen einverstanden sein. Was, wenn man selbst oder die/derjenige gerade zu tief ins Glas geschaut hat? Das enthemmt zwar für den Moment, gibt aber ein besonders böses Erwachen am nächsten Tag. Oder auch nicht. Vielleicht wird daraus auch die große Liebe zu dritt. Man weiß es nicht.
    Bereit für eine Ménage à trois? Der beste Rahmen dafür ist mit Abstand ein Tantra-Seminar.
    Hat man nun also jemanden gefunden, alle sind einverstanden und die Fronten geklärt, kann es losgehen. In einer entspannten Atmosphäre kann man sich langsam annähern. Wie gestalten wir den Einstieg? Genau hier setzen die schönen und einfach nachvollziehenden Rituale des Tantra an.  Man kann sich gegenseitig blind füttern oder Düfte zu riechen geben. Mit ersten Berührungen, auch mit Federn oder Fell, kommt man sich näher. Dabei immer schön an den/ die Partner denken und Blickkontakt halten. Und das Lachen nicht vergessen, so kann man wackelige Momente oder ein kurzzeitiges Stimmungstief leicht überwinden.  Schließlich soll das ja Spass machen! Wenn es einem aber plötzlich doch nicht mehr gefällt, Ängste aufkommen, Unlust oder was-auch-immer, dann können die Assistenten auf dem Seminar oft gute Hilfestellungen und Lösungstipps geben, damit das Ritual weitergeht.

    Das weitere Drehbuch möchte ich Euch überlassen. Vielleicht spielen ihr es mit Eurem Partner in Gedanken zu Ende, baut weitere Handlungsstränge ein, andere Personen, aufregende Orte. Und vielleicht ist das auch schon Erregung genug, um sich zum Seminar anzumelden.  Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Lust dabei!
     
    Tipps für die Frauen….Geschütztes Umfeld

    Zunächst solltet ihr für ein inspirierendes Umfeld sorgen, in dem ihr Euch wohl fühlt. Insbesondere, wenn es sich um Deinen ersten Dreier mit zwei Männern handelt. Des Weiteren solltest Du eine Ménage-à-trois nur mit Beteiligten wagen, denen Du zu 100% vertrauen kannst.

    Safer-Sex
    Sorgen dafür, dass ausreichend Kondome in Reichweite sind!

    Frau in der Mitte
    Positionieren Dich stets in der Mitte zwischen den Männern. Bei Hetero-Männern könnte es nämlich zu einer peinlichen Situation kommen, wenn Sie plötzlich nebeneinander liegen/stehen und nichts mit sich anzufangen wissen. Bei einem Dreier mit zwei Männern können kannst Du also getrost die Rampensau rauslassen und Dich selbst in den Mittelpunkt stellen. Entweder man versucht den einen Mann mit dem Oberkörper zu beschäftigen, während sich der andere sich der Intimzone unter der Gürtellinie widmet.

    Du hast das Kommando!
    In diesem Sinne darfst Du auch die Führung übernehmen und das Liebesspiel leiten. Du darfst sicher sein, dass die Männer gerne den Liebesdiener spielen und alles geben um Dir Lust zu bereiten. Das bedeutet keineswegs, dass Du immer Anweisungen geben musst: Es reicht, wenn Du aussprichst, was Du wünschst, oder einfach Taten für sich sprechen lassen.

    Geteilte Aufmerksamkeit
    Die Dreier-Etikette sieht vor, dass man sich allen Beteiligten gleichermaßen widmet und niemanden außen vor lässt!

    Schauen zu!
    Sollten die zwei beteiligten Männer doch auf den Geschmack kommen, miteinander zu experimentieren, lehne Dich zurück und genieße die Show!

    Genieße es!
    Ein Dreier bei dem die Chemie stimmt, kommt nicht alle Tage! Also sei kreativ, lebe Deine Fantasien aus und genieße es, von zwei Männern verwöhnt zu werden.
     
    Ménage à Trois – sind drei einer zu viel?

    Die Liebe mit mehr als einem Partner, worunter die Ménage à Trois fällt, gibt es schon seit Jahrhunderten. Allerdings hat sich hier ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen. Während es in einigen Kulturen dieser Erde früher und stellenweise noch heute offen akzeptiert wird, dass Männer einen weiblichen Harem ihr Eigen nennen dürfen, ist die offene Vielfach-Liebe bei Frauen gesellschaftlich noch deutlich weniger akzeptiert. Dabei ist Gleichberechtigung eine der Basics, damit eine Ménage à Trois überhaupt funktionieren kann.  
    Zu unterscheiden ist der klassische Dreier, bei dem drei Personen miteinander sexuell aktiv sind. Manchmal besteht eine solche Konstellation aus einem Pärchen und einer dritten Person, manchmal aus drei Singles. Bei der Ménage à Trois hingegen geht es nicht nur um Sex, sondern darum, eine Beziehung mit mehreren Personen zu führen. Alle denkbaren Konstellationen sind möglich, von drei Frauen, über drei Männer, bis hin zum 3er mit zwei Frauen oder einem Dreier mit zwei Männern und jeweils einen Partner des anderen Geschlechts.  
    Die größte Besonderheit der Ménage à Trois ist, dass alle Beteiligten voneinander wissen und einander in Beziehungsverpflichtung verbunden sind. Es kann sogar einen gemeinsamen Haushalt geben, hier ist die Vielfalt der offenen Beziehung aber so groß, dass wir keine pauschalen Aussagen treffen möchten. Ob eine solche Verbindung funktioniert, kommt allein auf die Charaktere an. Als eifersüchtige Person hast Du es in einer solchen Verbindung schwer. Bist Du der offenen Beziehung hingegen freizügig gegenüber eingestellt, kann die Ménage à Trois eine Option für Dich sein.

     
    Tipps, wie die Ménage à Trois funktionieren kann
    Offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten

    Du kennst es vielleicht noch aus der Schule, wenn sich in Dreier-Freundesgruppen immer einer benachteiligt gefühlt hat. Kein seltenes Phänomen und auch bei der Ménage à Trois droht die Gefahr, wenn ihr nicht offen miteinander kommuniziert. In einer festen Dreierbeziehung sollte für keinen von Euch das Gefühl bestehen, dass die jeweils anderen inniger miteinander verbunden sind. Daher müssen gemeinsame Entscheidungen und wichtige Veränderungen auch miteinander besprochen werden, um auf Augenhöhe zu agieren.  
    Eifersucht offen ansprechen ist immer hilfreich.
    Eifersucht ist bei der Ménage à Trois ein zentrales Thema. So schön Liebe zu Dritt sein kann, so wenig bist Du in der Lage, Dich gegen völlig natürliche Gefühle zu wehren. Und manchmal sind da einfach diese seltsamen Gedanken, die gar nicht gewünscht sind. „Er küsst sie länger als mich, er ist aufmerksamer zu ihr als zu mir“. Solche Gedanken rühren nicht selten aus einem negativen Selbstbild, und stammen aus alte Kindheitserfahrungen, können die Ménage à Trois aber in Gefahr bringen, wenn nicht offen gesprochen wird. 

    Zuverlässigkeit und Vertrauen geben

    Schon in einer Zweierpartnerschaft funktioniert nichts ohne Vertrauen und in einer Dreierbeziehung erst recht nicht. Es kommt maßgeblich darauf an, dass Ihr Euch alle untereinander vertraut und dass Ihr bereit seid, Euer Leben zu Dritt zu gestalten.
     
    Die Ménage à Trois ist ein heikles Thema und gesellschaftlich noch lange nicht anerkannt. Sie wird aber häufiger und wenn Du von Deinem Beziehungsmodell überzeugt bist, hat niemand anderes das Recht, Dich dafür zu kritisieren. Ob und in welchem Maße Menage-a-troit für Dich die richtige Lebensvariante ist, kannst Du nur selbst herausfinden.

  • Tantra und das Spiel der Großen Göttin – das Gute und das Böse

    Wenn wir etwas als göttlich empfinden, denken wir zuerst an das Gute. Sei es eine schöne Begegnung mit einem Menschen, sei es beruflicher Erfolg oder ein sexuelles Gipfelerlebnis; sei es ein friedvoller Spaziergang in der Natur, Wohlbefinden in einem gesunden Körper oder ein unverhofftes Geldgeschenk. Und wenn es einen Gott oder eine Göttin gibt, sollen er/sie das Gute sein!

    Ein Pfarrer sprach in einer Predigt, der ich einmal beiwohnte über die Frage: Wo und wie können wir Gott begegnen, in welchen Momenten? Bei welcher Gelegenheit? Er zählte viel auf, in der Natur, wenn ein Kind geboren wird, wenn Menschen sich im Mitgefühl helfen oder trösten usw. was er nicht aufzählte, war das  sexuelle Gipfelerlebnis – ich persönlich war Gott nie näher als in diesem Zustand! 😊

    Aber was ist mit dem Schlechten, dem Schlimmen, dem Schmerzlichen und dem Leidvollen, das uns täglich ebenso immer einmal wieder begegnet. Jemand beleidigt uns oder behandelt uns respektlos, wir verlieren eine Beziehung oder Geld, wir haben mit körperlichen Krankheiten oder Eifersucht zu kämpfen, erleben einen Unfall oder wir hören von Krieg und Ungerechtigkeit in der Welt.

    Empfinden wir das Leiden auch als göttlich? Oder ist es außerhalb der Liebe des Göttlichen?

    Wenn wir im Leben einen Sinn sehen und finden wollen, kommen wir nicht umhin, irgendwann auch diese schrecklichen Begebenheiten als Ausdruck des Göttlichen zu sehen.

    Warum?

    Wenn Gott Liebe ist, dann kann außerhalb dieser Liebe nichts existieren, weil das Göttliche allmächtig ist. Die Große Göttin, Urgrund allen Seins, die Quelle des Lebens liebt jeden einzelnen Menschen eintausend Mal mehr als jede Mutter und jeder Vater sein geliebtes Kind lieben könnte. Ist das vorstellbar? Nein. Aber wir dürfen uns dieser starken allumfassenden und absoluten Liebe öffnen. Wir dürfen daran glauben und uns dafür empfänglich machen. Wir dürfen uns dem Strom öffnen, dem Gefühl beschützt zu sein, unterstützt zu werden, gerettet und aufgefangen zu werden in der Not, als würde uns eine große weiche Macht in den Arm nehmen und unseren Kopf sanft und lieblich und lächelnd streicheln.

    Wenn es eine Essenz aller Spiritualität und aller Religionen gibt, dann die, dass alles, was geschieht unserem Wohlergehen dient, unserer Weiterentwicklung, unserem Wachstum, unserem Lernen, wie wir nach und nach in uns und um uns herum immer mehr Glück, Frieden, Seligkeit erschaffen können.

    Und ja – die normale Reaktion unseres Egos – wenn das Leid uns begegnet, ist Widerstand, („Schei…das darf nicht wahr sein…) Kampf, Flucht, Betäubung und manches Mal Schuld und Herabwürdigung Deines Selbst-Wertes indem Du Dich als Opfer fühlst.

    Doch ob Du Dich mit der Reaktion Deines Egos identifizierst, ist jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde Deine Entscheidung und Deine Verantwortung.

    Im Lateinischen heißt ‚Fortuna‘ übersetzt ins Deutsche: Glück, Schicksal, Unglück…wie weise, denn das Göttliche ist alles drei.

    Und daher ist das Erschreckende, das Schlimme, das Schmerzliche ebenso gut und gewollt, weil es die graue Asche der Kohle in uns erst zum Diamanten komprimiert. Hölderlin drückte es treffend so aus: „Voll Güt ist, keiner aber fasset allein Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Weil das Göttliche Spiel – bei den alten Indern LILA genannt, es so möchte und seinen Spaß an der Polarität der Welt hat. Weil das Leben scheinbar genau dieser göttliche Tanz ist. Darum ehrt Tantra auch beides: Lust & Lektion. Wer das Licht annimmt, darf auch Schatten annehmen. Wer die Lust der Liebe zelebriert, darf auch den Schrecken und die Trauer des Todes annehmen. Die Natur erlaubt dem Menschen Vieles – doch eins niemals: Stillstand.

    Was wäre, wenn jeder ‚Schicksals-Schlag‘, der dich trifft, extra und aus Liebe für Dich gemacht wurde, um Dir zu helfen aufzuwachen aus Deinen schmerzverursachenden Gewohnheiten? Um zu erwachen aus der Illusion der dunklen verneinenden Anhänglichkeit an den stinkenden Abfall der Vergangenheit. Was wäre, wenn jedes Versagen, jeder Misserfolg, jedes Scheitern, jeder Untergang und jeder Verlust genauso wie das Schöne, eine Botschaft REINER LIEBE für Dich wären?

    Was wäre, wenn Du aufhörst, an das Ego zu glauben, dass mit jedem Schicksalsschlag das Negative in Dir zementieren möchte und das Leiden und den Untergang zelebriert im Selbstmitleid? Natürlich will das Göttliche nie strafen, und wenn es so wäre sollte man davonlaufen anstatt sich zuzuwenden…Doch das Göttliche hat die Freiheit zu Erschaffen gegeben und daher dürfen Menschen durch negative Glaubenssätze auch das Schlimme erschaffen.

    Jedes Wesen ist geboren, um zu wachsen, äußerlich und innerlich. Beides, das Schöne und das Schlimme geben uns Wachstumsimpulse. Und manchmal, wenn wir blind geworden sind innerhalb der Verstrickungen unseres Denkens in der Welt, braucht es einen Schlag, einen lieb gemeinten Arsch-Tritt, der uns hilft aufzuwachen, um das noch mehr zu werden, was wir in der Tiefe schon sind, wunderbare leuchtende unendlich wertvolle und unermesslich schöne Wesen.

    Natürlich erkennen wir den Schmerz oft erst im Nachhinein als Segen, als Kurskorrektur, und Hinweis-Schild des Lebens, wenn wir uns in Sackgassen verirrt haben. Deshalb hilft manchmal ein wenig Geduld und festzuhalten an dem Glauben an das Gute.

    Und was wäre, wenn niemand mehr an etwas „Schlimmem“ Schuld wäre? Weder Dein Gegenüber noch ein Herrgott auf der Wolke noch ein blinder Zufall? Was wäre, wenn wir niemanden mehr verurteilen bräuchten, aus diesem Grunde?

    Am Beispiel des Todes oder der schweren Krankheit eines geliebten Menschen können wir erkennen, dass die Last und der Schmerz in unserer Seele nachlassen, wenn wir loslassen, dagegen anzugehen. Die Weigerung, das Schmerzliche anzuerkennen und anzuschauen, macht den Schmerz noch tiefer. Darum ist der Beginn des Tantra, das Loslassen, das Freigeben. Und das Ende des Tantra ist ebenso Loslassen und Freigeben.

    Fazit: Es ist nicht nur der Wille der Großen Göttin, wenn Gutes passiert, sondern es ist genauso der Wille der Großen Göttin wenn „Schlechtes“ passiert. Denn das Schlechte ist gar nicht schlecht, sondern stellt sich später als gut und hilfreich und wichtig heraus, um Wachstumsimpulse in uns freizusetzen! Insofern dient das Schlechte dem Guten…YIN & YANG.

    Darum dürfen wir jeden Tag lernen, das „Schlechte“ ebenso als gut anzusehen. Auch die „Schläge“ sind am Ende des Tages – ein Geschenk aus Liebe für Dich, ein Ausdruck von Wohlwollen des Lebens für Dich, denn wenn diese Kurskorrekturen nicht kämen, würde Schlimmeres geschehen…Und wenn es das Schlimme nicht gäbe, könnten wir das Gute gar nicht genießen  und würden uns nur langweilen.

    Tantra zelebriert die Liebe zur Form der wunderbaren Schöpfung der Göttin der Schönheit, indem es den Menschen im Ritual in Fleisch und Blut als göttlich sieht und verehrt. So brauchen wir keine Götter im Himmel, weil wir auf Erden mitten unter ihnen sind. Tantra liebt die Schönheit des Körpers und das Geschenk aller unserer kostbaren Sinne als Lobpreisung der Kundalini Energie, orgastische Urkraft, Schöpferkraft.

  • Krieg und Frieden aus Sicht des Tantra – Die Macht der Gewalt oder die Macht von Liebe und Weisheit?

    Weltfrieden?

    Eigentlich bin ich ja nicht politisch und gehe seit einigen Jahren nicht mehr zur Wahl. Denn ich durfte regelmäßig mit ansehen, dass eine neue Regierung genauso schlecht war wie die alte, nur anders schlecht. Leider ist „Demokratie“ allzu oft die Herrschaft der ‚Dummen‘, auch wenn vom Volk gewählt. Aber mir fällt auch keine bessere Gesellschaftsform ein. Höchstens eine weise Gott-Königin oder ein wirklich weiser König, die/der mit wirklich kompetenten Fachberatern regieren würde. Aber woher so etwas nehmen?

    Der Terror-Akt

    Geschockt hat mich jüngstens die absolute Dreistigkeit des US-Präsidenten Trump, einfach so mit einer militärischen Aktion mitten in der Nacht den amtierenden Präsidenten von Venezuela, Maduro samt Ehefrau zu überfallen, 20 Sicherheitsleute zu töten und mitten in der Hauptstadt nachts einige Ziele zu bombardieren mit bis zu 100 weiteren Opfern auch viele Zivilisten – und das Ganze hinterher als einen legitimen Akt mit gutem Gewissen, als ‚Helden-Tat‘ zu verkünden! Und sie wurden entführt aus ihrem Land, ins Gefängnis geworfen und sollen vor Gericht kommen, bei dem das Urteil schon feststeht vor jeglicher Beweisaufnahme.

    Rückfall ins alte Jahrtausend: Raubtier-Kapitalismus und Kolonialismus

    Gleiches hat Trump süffisant schon ebenso für Kolumbien, für Kuba und Grönland angekündigt, heute ebenso Iran. Das ist organisierter Staats-Terrorismus in schlimmster Form – Regieren durch Schrecken verbreiten ist die Definition von Terror! Allein die Ankündigung – diese Drohgebärden von bis an die Zähne bewaffneter Kriegsmaschinerie der Amerikaner sind mentale Gewalt. Das ist ein Rückfall ins alte Jahrtausend, eigentlich ein Rückfall ins Mittelalter – es ist ein Raubtier-Gehabe, der Stärkere hat das Recht den Schwächeren zu unterwerfen oder zu fressen…Hallo? Sind wir wirklich in zivilisierten Gesellschaften angekommen? Wer will in so einer Welt leben? Wie sollen sich in so einer Welt Glück und Wohlbefinden und Liebe entfalten???

    Gut, zwei meiner Kinder sind Halb-Kubaner, dem sozialistischen Schwesterstaat von Venezuela, in Latein-Amerika, daher schlägt mein Herz für diese armen Länder. Das ist die Tradition von Che Guevara dem Freiheitskämpfer und Fidel Castro.

    Der Einzige, der vor Gericht gestellt werden müsste, wäre D. Trump wegen Verstoß gegen Völkerrecht, Überfall und Eingriff in einen souveränen Staat, Entführung, Mord an Zivilisten, sogar ohne Kriegserklärung und mit Sperrung des gesamten Luftraums in Amerika und Karibik – einfach so über viele Länder ohne jede Abstimmung bestimmt!

    Und das alles nur – um Venezuela die größten Erdöl-Vorräte der Erde zu stehlen mit dem Vorwand einen Drogendealer zu bestrafen, der natürlich als Präsident Immunität besitzt und keinsfalls privat-/strafrechtlich angeklagt werden darf.

    Und sie wollen Kuba – dass ohnehin schon bitterarm ist und wo jeder täglich kaum Reis und Bohnen zu essen bekommt – abschneiden vom Erdöl von Venezuela, obwohl die Cubaner schon vor dem Überfall unter 20 Stunden Stromausfall täglich zu leiden haben, wegen mangelndem Treibstoff, den sie dort  zur Stromerzeugung benutzen müssen.

    Haben die Amerikaner von Vietnam, Korea, Afghanistan und vielen anderen Überfällen nicht endgültig die Nase voll? Es gibt bei Krieg und Gewalt keine Gewinner. Es gibt immer nur Verlierer. Egal wer die Macht hat oder bekommt.

    Und ja – die Herrscher der sozialistischen Staaten haben auch alle Dreck am Stecken, indem sie dadurch an der Macht bleiben, dass sie Oppositionelle ins Gefängnis werfen und Schlimmeres. Dennoch hat meiner Meinung nach kein Staat das Recht einen anderen zu überfallen! Egal mit welcher Begründung!

    Und wenn wir anderen Staaten unsere Religion und Kultur und Werteordnung überstülpen wollen – wer sagt, dass das US-System das Bessere sei? In kaum einem Land gibt es so viel soziale Ungleichheit und täglich so viel Mord, Verbrechen und Totschlag.

    Das Recht anderen Ländern unsere Weltanschauung oder Religion aufzuzwingen?

    Und weiter: Wieso sollten die „christlichen Länder“ den Muslimen überlegen sein in der Weltanschauung? Jede Religion ist gleich wertvoll und es gibt dennoch immer Menschen, die Religion benutzen und pervertieren, um Macht auszuüben und andere auszubeuten und  zu unterdrücken. Das ist aber nicht die Religion schuld, sondern das Böse im Menschen. Kein Land hat sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen ungefragt einzumischen. Das gebietet die Achtung und Ehrfurcht vor der Würde der Menschen, die dort leben, geboren sind und aufgewachsen und auf die Tradition von Generationen in ihrem Land zurückgreifen. Wer hat das Recht da zu URTEILEN, ob man dem anderen Land unsere Sicht der Dinge aufzwingen darf?? Und Gewalt mit Gewalt zu beantworten hat noch nie die Welt besser gemacht. Das ist Missionieren und Kolonialismus! Wer will so ein Land verstehen, der nicht selbst dort aufgewachsen ist und die Sprache spricht und die Gebräuche kennt von innen, nicht von außen. Ich habe viele Jahre mit Indern gelebt und mit Kubanern Austausch gepflegt die Sprache gelernt aber zum Schluss musste ich mir immer eingestehen – sie nie richtig verstehen zu können, weil ich dort nicht aufgewachsen bin…so sehr ich mich bemüht hatte, einzutauchen in die Kultur, so zu sein wie sie. Niemand darf über andere Länder urteilen und erst recht nicht dort eingreifen.

    Folgendes Szenario als Fantasie, das zeigt, wie krank die Welt heute ist:

    Angenommen heute Nacht würde eine militärische Elite-Einheit aus Venezuela Donald Trump und seine Frau aus dem weißen Haus oder seinem Privathaus Mar-a-Lago entführen, wegen der wirtschaftlichen Blockade-Politik der USA, die ein Land in Not und Armut stürzen kann, außerdem Washington bombardieren und bei dem Überfall viele Sicherheitskräfte töten – und dann im eigenen Land vor Gericht stellen vor Richtern, die der Machthaber selbst eingesetzt hat… stellt Euch das mal vor, was dann los wäre…

    Über den Fall Venezuela wurde nur am ersten Tag in den Medien gesprochen und am zweiten war es schon aus den Schlagzeilen verschwunden, man hatte sich damit abgefunden – wie kann so etwas akzeptiert werden???! Klar, China, Russland, Nordkorea, Vietnam  und die Latino-Staaten haben vehement protestiert dagegen, aber in Deutschland war die Kritik nur sehr verhalten – man könnte es sich ja wirtschaftlich mit Trump verscherzen – wenn man sich gegen ihn stellt….wir sind Duckmäuser unseres Kapitalismus und Lebens-Standards geworden. Für eine Idee Aufstehen, auch wenn man dabei persönliche Nachteile zu befürchten hat? Zivil-Courage? – Fehlanzeige… eine aussterbende Tugend!

    Wo wird das Hinführen, wenn die Mächtigen wie Putin oder Trump und demnächst auch anderer Staaten z.B. China, Indien sich ebenso einfach mit Gewalt nehmen, was sie haben wollen? Klar die Tech-Milliardäre tun es schon seit Jahrzehnten, aber versteckt im Hintergrund, diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wie soll so Weltfrieden und Prosperität für alle entstehen?

    Der kleine aber wichtige Beitrag von Tantra – Kultur der Liebe

    Tantra fängt im Kleinen an. An seiner Persönlichkeit zu arbeiten und das falsche Ego Schritt für Schritt abzubauen, ist hier die  heilige Aufgabe. Eine Kultur der universellen Liebe – wie von Jesus authentisch vorgelebt und gelehrt in Fleisch  und Blut – umzusetzen z.B. in der Umarmung für Jeden! Das sollten wir verbreiten in unserem Kreis!

    Make Love – not war! Ein altes Credo der Hippiebewegung, so wahr, so wichtig für die moderne Welt! Wer genug befriedigenden und herzlichen Sex hat z.B. muss nicht mit Waffen  um sich schießen!

    Mein lieber Donald….

    Zum Schluss ein Wort von mir an Trump: ‚Mein lieber Donald, komm, lass Dich in den Arm nehmen! Ich streichele zärtlich Deinen Kopf! Du brauchst nicht ständig zu beweisen, dass Du der Obermacker bist, nur weil Du als Kind keinerlei Aufmerksamkeit und Liebe bekommen hast. Mein lieber kleiner Donald – es ist alles gut! Du bist in Ordnung wie Du bist, Du brauchst nicht ständig draufzuhauen, damit andere Dich anschauen und anhören…wir sehen Dich, wir fühlen Dich wie Du bist – ein Mensch einzigartig und gut, lass es gut sein – tritt ab von der Bühne, sei einfach lieb zu allen Menschen egal wer es ist. Amerika ist schon groß, Du brauchst und wirst es nicht groß machen…Leg‘ Dich in den Schoß Deiner Mutter und weine, weine, weine bis genug Tränen geflossen sind, um wieder ein ganz normaler reizender liebenswerter Mensch zu sein!!‘

  • Der Geist des Ginkgo-Blattes: Tantra ist Fallen im Vertrauen in die Liebe

    Das Ginkgo Blatt ist scheinbar gespalten in zwei und doch eins. So symbolisiert es die Einheit von Sexualität und Herz. Tantra lehrt die Zweiheit in Einheit. Das sexuelle Erleben ist nur wirklich nährend, wenn Gefühl und Herz für den Partner mit dabei sind. Dann kann es Ekstase und Erfüllung sein.

    Das zweite Chakra ist nicht nur der Sexualität zugeordnet, sondern auch den Themen: Lust, Spaß und Spiel. Wieviel Spaß und Spiel erlaubst Du Dir in Deinem Leben?

    Oder geht es immer nur um Arbeit und Pflichterfüllung der Familie gegenüber?

    Im Herbst (engl. auch „fall“), wenn wir die Bäume beobachten, können wir die Bereitschaft zu fallen lernen. Das Blatt klammert sich nicht an den Baum, sondern erlaubt sich, vom Wind verwirbelt zu werden zu fallen und dabei zu tanzen!

    Das Blatt weiß, dass das Fallen die Voraussetzung ist, um im nächsten Frühjahr wieder aufzusteigen, wenn der Baum die neuen frischen grünen Blätter wieder sprießen lässt. Wir Menschen halten oft zu lange am Bekannten fest und sind alten Gewohnheiten verhaftet. Klammert Euch nicht an das Alte! Öffnet Euch für das Neue! Seid bereit zu fallen. Wenn man sich verliebt, dann sagt man im englischen so schön: ‚to fall in love‘….in die Arme der Liebe fallen…

    Kontrollverlust kann so schön sein, im Vertrauen, dass durch totale Hingabe in Leidenschaft auch wieder neue Blätter, Blüten und Früchte sprießen können in Deinem Leben.

    So will es die Natur.

    Wie geht das, sich der Liebe, dem Gefühl ganz hinzugeben? Wie öffnet man sein Herz?

    Liebe ist Verletzlichkeit  und wenn Du Dich ihr hingibst, kann das manchmal schmerzhaft sein. Auch alte Aufnahmen der Enttäuschung kommen dabei manchmal hoch. Darum haben wir so viel Ehrfurcht vor echter Liebe. Schutz durch den Bau einer Mauer um Dein Herz durch alle Deine NEINs kann Dir nicht helfen und macht sehr einsam. Und ja – man kann die Liebe nicht kontrollieren, besitzen oder einsperren…alles, nur die Liebe nicht. Wenn Du also Dein Herz für einen Menschen wirklich öffnest, kann das am Anfang manchmal schmerzvoll sein. Doch dieser Schmerz ist Reinigung und ermöglicht die leichte und ekstatische Liebe erst. Wenn Du Dich entschieden hast, dein Herz nicht zu öffnen, ist es letztendlich tausendmal schmerzvoller – aber Du merkst es am Anfang nicht, weil Du Dich betäubt hast. Sexualität ohne Liebe ist grausam und traurig. Wenn Du Dein Herz nicht mehr öffnest – es hat nur einen Türgriff innen, nicht außen – dann ist das grausam und traurig: Für Dich und für andere. Was im Geschäft gilt: ‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!‘ und: ‚Risiko ist notwendig, um Erfolg zu haben!‘ gilt noch viel mehr in der Liebe.

    Wenn Du Dein Herz für jemanden anderes öffnest, öffnest Du es auch automatisch FÜR DICH! Deshalb macht die Liebe glücklicher als alles andere.

    Tantra ist im Kern – Selbstliebe.