Der aktuelle Newsletter

Liebe Tantriker,

neues Jahr, neue Angebote. Erstmalig ein Seminar für Paare, die schmerzvoll unter Eifersucht leiden und eine Milderung/ Lösung suchen. Ebenso neu ist die Tantra-Party in Köln – ein Treffen von Freunden und Neuen mit Anspruch, Spaß und Tiefgang. Das einzige Bonding-Seminar zur Trauma-Aufarbeitung haben wir jetzt von 1.-3. Februar 2019. Herzlich willkommen!

Alle Termine des ganzen Jahres findest Du unter: https://www.welt-des-tantra.de/tantra-seminare/

Mit herzlich-tantrischen Grüßen aus Engelskirchen

Euer Lucian

P.S: „Wenn Dich ein Mitmensch um etwas Törichtes bittet, tue es!

Und: vergewissere Dich vorher ob es weder den anderen noch Dich verletzt.

Verletzen heißt den anderen klein machen, heilen heißt den anderen groß machen. (Kularnava Tantra)

 

Januar Tantra Essay von Lucian

Tantra-Serie geliebtes Ego – geliebte Illusion IV

Projektionen zurücknehmen = Ausloggen aus dem Ego

Je mehr Du über das Ego lernst, desto klarer wird Dir, dass es nicht glaubhaft ist. Es ist wichtig zu verstehen, wie das Ego die Projektion anwendet. Das Ego versucht immer den Konflikt zu erhalten. Es ist sehr raffiniert im Ersinnen von Wegen, die den Konflikt zu vermindern scheinen, weil es nicht will, dass Du den Konflikt derart unerträglich findest, dass Du darauf bestehst, ihn aufzugeben. Das Ego versucht Dich daher, davon zu überzeugen, dass es Dich vom Konflikt befreien kann, damit Du nicht das Ego aufgibst und Dich selbst befreist. Es projiziert den Konflikt von Deinem Geist auf andere im Versuch, Dich davon zu überzeugen, dass Du das Problem losgeworden bist.

Ein Irrtum ist die Vorstellung, dass Du etwas, das Du nicht willst, dadurch loswerden kannst, dass Du es weggibst oder Dich davon im Nein abtrennst. Jedes ‚Nein‘ zu einem Menschen als emotionale Zurückweisung ist eine von Dir produzierte Projektion, für die nur Du selbst die Verantwortung hast. Und weil Du die Verantwortung hast, kannst Du sie zurücknehmen. Somit ist im Tantra das Partnerwahlritual hervorragend geeignet, um die eigenen Negativ-Projektionen auf andere anzuschauen und zurück zu nehmen.

Diejenigen, die projiziert haben, haben Angst, dass ihre Projektionen zurückkehren können und sie verletzen werden. Da sie glauben, dass sie ihre Projektionen aus ihrem eigenen Geist gelöscht haben, glauben sie auch, dass sie sich wieder  in ihren Geist einzuschleichen versuchen. Sie sind gezwungen, sich in ständige Aktivität zu stürzen, damit sie das nicht bemerken.

Du kannst eine Projektion über einen anderen nicht aufrechterhalten, ohne sie über Dich selbst aufrecht zu erhalten. Dein Geist kann nicht in Stücke zerbrochen werden. Dein Geist kann weder angreifen noch angegriffen werden.

Das ist nur im Bereich des Egos möglich. Das Ego ist Dein Glaube an Einflüsterungen, eine zufällige, dumme Verwechslung Deiner Identifikation.

Fürchte Dich nicht vor dem Ego. Es ist von Deinem Geist abhängig. Und so wie Du es machtest, indem Du an es glaubtest, kannst Du es dadurch auflösen, dass Du den Glauben an es zurücknimmst.

Zurücknehmen heißt nicht zu kämpfen aber auch nicht zu ignorieren.

Es ist ein Entzug. Wie bei einer Droge, wo Du Dich durch eine Selbstverpflichtung entschlossen hast, sie Dir nicht mehr zu geben, weil Du nicht mehr zwingend daran GLAUBST, dass nur das Rauschmittel XYZ Dir Glück bringen kann. Dieser Entzug macht Dich frei von der Einschränkung, der Fixierung, der Enge, des Zwangs und öffnet Dich für die GANZHEIT des Lebens. Genauso entziehst Du dem Ego den Glauben an seine Stimmen.

Diese heilsame Zurücknahme geschieht vor allem dadurch, dass du aufhörst Negatives auf andere zu projizieren. Nur so übernimmst Du Verantwortung für Deinen Glauben an das Ego und sprengst es damit.

Nur wenn Du bereit bist, die alleinige Verantwortung für die Existenz des Egos zu übernehmen, dann hast Du allen Angriff und allen Ärger für immer abgelegt.

Angriff und Ärger entspringen dem Versuch, die Verantwortung für Deine eigenen Fehler zu projizieren. Das aufzugeben, gehört zum Kern der Lehren des Tantra, genauso wie der christlichen Lehre.

Hast Du aber die Fehler als Deine eigenen angenommen, dann behalte sie nicht.

Das tun die Depressiven, die in Schuld eingehen, die in Selbstmitleid versinken gebückt und schwach.

Sondern: Übergib sie rasch dem Göttlichen, um die Fehler vollständig aufheben zu lassen durch die Große vollkommene Liebe, die die Große Göttin für Dich hegt. Gott, die Göttin in ihrer vollkommenen Liebe für Dich KÖNEN NICHT ANDERS als Dir alles zu verzeihen und zu vergeben, das Du jemals falsch oder nicht gut genug gemacht hast!

Das Ego kann jederzeit vollständig vergessen werden, weil es ein völlig unglaubhafter und nicht vertrauenswürdiger Glaube ist.

Lass los den Gedanken an Zeit in der Therapie. Das Wunder ist sofort möglich und vollständig. Glaube an das Wunder.

Wenn nicht, verlangsamst Du künstlich Deine Entwicklung durch Deinen Glauben an Zeit. Zeit ist immer morgen. Dein Leben aber ist jetzt. Das Wunder bringt Dir jetzt ALLES. Und Du verlangsamst auch bei Deinen Mitmenschen, Teilnehmern, Schülern und Klienten die Entwicklung durch Deinen Glauben an die Zeit.

Die Lehre des Kularnava bezweckt einzig und allein, Dich zu lehren, dass das Ego unglaubhaft ist und für immer unglaubhaft sein wird.

Du hast das Ego dadurch gemacht, dass Du gelernt hast daran zu glauben.

Du kommst da nur raus durch Zuflucht zu einer höheren Macht. Diese ist die Große Göttin. Indem Du die Liebe und Gnade der Göttin FÜR DICH ANNIMMST, = daran glaubst, entscheidest Du Dich gegen den Glauben an das Ego. Gegen den Glauben, dass Du allein sein kannst, zerstreust auf diese Weise die Idee der Trennung und bejahst Deine wahre Identifikation mit dem Göttlichen. Dann herrscht das Paradies, das Himmelreich auf Erden.

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