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DIE NEUEN TERMINE FÜR 2026:

Jetzt Tantra-Urlaub  planen – gönne Dir Zeit für die Liebe!

12.-15. Februar 2026, Bayern/Unterfranken, Schloss Bettenburg, Hofheim „Tantra: Menage-a-Trois – Liebe Threesome – wie es wirklich funktioniert“, Rituale in Freiheit und Sanftheit für Singles und Paare, die Lust haben auf NEUES! Noch 3 Plätze für Frauen! Sonderpreis

28. Februar 2026, Köln City, „JA! Powerday: Meet & Beat!“

6.-8. März 2026, Kirchheim, „Bonding – Emotional-Training & Familienstellen“

20. März 2026, München City, „JA! Powerday: Meet & Beat!“

18. April 2026, Hamburg City, „JA! Powerday: Meet & Beat!“

 14. Mai 2026, Köln City, „JA! Powerday: Meet & Beat!“ (Christi Himmelfahrt Feiertag)

 22.-25. Mai 2026, Kirchheim, „Tantra-Pfingst-Festival – Dein JA zur Lebensfreude!“

3.-7. Juni 2026, Kirchheim„Yoga-Massage-Grundausbildung“  (incl. Fronleichnams-Feiertag)

27. Juni 2026, Berlin City, „JA! Powerday: Meet & Beat!“

16.-19. Juli 2026, Allgäu/Süd-Deutschland, Seminarhaus Sonnenstrahl „Tantra: Die Liebe neu entdecken!“

14.-23. August 2026, Toscana/Italien, Toscany Resort Guadalupe „Tantra-Toscana-Spätsommer-Traum“

Liebe Tantriker,

jetzt im Februar beginnt unsere neues Seminarformat: JA!Powerday mit dem 1. Event in Köln, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid 28.2.26 von 11-18 Uhr! Egal ob neu zum Reinschnuppern oder Tantra-Freak – unser kleines Kurz-Event MEET & BEAT dient dazu, Leute zu treffen und die mentale Batterie wieder aufzuladen! Die gleichen JA!Powerdays könnt ihr dieses Jahr auch in München, Hamburg und Berlin erleben…

https://www.welt-des-tantra.de/tantra-seminare/

Heute ist ein Tag des Lichts, die Rauhnächte haben wir überstanden und die Tage werden wieder länger. Das Licht steigt auf und es wird wieder heller. Jetzt gelingen auch neue Taten und neue Entscheidungen besser! Für die Kelten war gestern der Frühlingsanfang symbolisiert durch die Göttin Brigit, weltweit gefeiert.

Werde Dir als Erstes über Deine Absichten für 2026 klar. Wenn Du unklar bist, wird die Verwirrung Deine Kraft schwächen.

Komm ins Energiefeld der Großen Göttin, um Dein Leben zu transformieren!

Kümmere Dich nicht darum, was andere denken. Vertraue darauf, dass alles gut geht. Das ist der Geist des Tantra!

Weitere Fragen & Infos: Tel. (0049) (0) 2263-90 17 43

oder per WhatsApp 0151-209 864 82

Mit herzlich-tantrischen Grüßen aus Engelskirchen

 

Februar KURZ-Essay

TANTRA WEISHEIT TO GO von Lucian

„Gold ist nur sichtbar durch das Licht, welches darauf scheint.

Ohne Licht, kein Glanz.

Der Mensch ist nur kostbar durch das Göttliche, das in ihm wohnt.

Das Göttliche ist das Licht, das alles erhellt und kostbar macht.“

Kularnava Tantra

 

„Wir haben jede Sekunde die Wahl, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Auf das Göttliche Selbst oder auf Angst, Depression, Schuld oder Negation.

 Selbst wenn Du nicht die Wahl hättest, wer oder was hätte sie dann an Deiner statt?“

 Lucian

 

„Das Joch der Ehe ist so schwer,

dass man zwei Personen braucht, um es zu tragen,

– manchmal drei.“

Alexandre Dumas

 

„Um andere zu führen,

muss man seine Richtung finden.“

Zhuangzi

 

„Wo Gott Dich hin gesät hat,

dort sollst Du blühen.“

aus Afrika

 

FEBRUAR Tantra Essay GO DEEPER VERSION von Lucian

Tantra und das Spiel der Großen Göttin – das Gute und das Böse

Wenn wir etwas als göttlich empfinden, denken wir zuerst an das Gute. Sei es eine schöne Begegnung mit einem Menschen, sei es beruflicher Erfolg oder ein sexuelles Gipfelerlebnis; sei es ein friedvoller Spaziergang in der Natur, Wohlbefinden in einem gesunden Körper oder ein unverhofftes Geldgeschenk. Und wenn es einen Gott oder eine Göttin gibt, sollen er/sie das Gute sein!

Ein Pfarrer sprach in einer Predigt, der ich einmal beiwohnte über die Frage: Wo und wie können wir Gott begegnen, in welchen Momenten? Bei welcher Gelegenheit? Er zählte viel auf, in der Natur, wenn ein Kind geboren wird, wenn Menschen sich im Mitgefühl helfen oder trösten usw. was er nicht aufzählte, war das  sexuelle Gipfelerlebnis – ich persönlich war Gott nie näher als in diesem Zustand! 😊

Aber was ist mit dem Schlechten, dem Schlimmen, dem Schmerzlichen und dem Leidvollen, das uns täglich ebenso immer einmal wieder begegnet. Jemand beleidigt uns oder behandelt uns respektlos, wir verlieren eine Beziehung oder Geld, wir haben mit körperlichen Krankheiten oder Eifersucht zu kämpfen, erleben einen Unfall oder wir hören von Krieg und Ungerechtigkeit in der Welt.

Empfinden wir das Leiden auch als göttlich? Oder ist es außerhalb der Liebe des Göttlichen?

Wenn wir im Leben einen Sinn sehen und finden wollen, kommen wir nicht umhin, irgendwann auch diese schrecklichen Begebenheiten als Ausdruck des Göttlichen zu sehen.

Warum?

Wenn Gott Liebe ist, dann kann außerhalb dieser Liebe nichts existieren, weil das Göttliche allmächtig ist. Die Große Göttin, Urgrund allen Seins, die Quelle des Lebens liebt jeden einzelnen Menschen eintausend Mal mehr als jede Mutter und jeder Vater sein geliebtes Kind lieben könnte. Ist das vorstellbar? Nein. Aber wir dürfen uns dieser starken allumfassenden und absoluten Liebe öffnen. Wir dürfen daran glauben und uns dafür empfänglich machen. Wir dürfen uns dem Strom öffnen, dem Gefühl beschützt zu sein, unterstützt zu werden, gerettet und aufgefangen zu werden in der Not, als würde uns eine große weiche Macht in den Arm nehmen und unseren Kopf sanft und lieblich und lächelnd streicheln.

Wenn es eine Essenz aller Spiritualität und aller Religionen gibt, dann die, dass alles, was geschieht unserem Wohlergehen dient, unserer Weiterentwicklung, unserem Wachstum, unserem Lernen, wie wir nach und nach in uns und um uns herum immer mehr Glück, Frieden, Seligkeit erschaffen können.

Und ja – die normale Reaktion unseres Egos – wenn das Leid uns begegnet, ist Widerstand, („Schei…das darf nicht wahr sein…) Kampf, Flucht, Betäubung und manches Mal Schuld und Herabwürdigung Deines Selbst-Wertes indem Du Dich als Opfer fühlst.

Doch ob Du Dich mit der Reaktion Deines Egos identifizierst, ist jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde Deine Entscheidung und Deine Verantwortung.

Im Lateinischen heißt ‚Fortuna‘ übersetzt ins Deutsche: Glück, Schicksal, Unglück…wie weise, denn das Göttliche ist alles drei.

Und daher ist das Erschreckende, das Schlimme, das Schmerzliche ebenso gut und gewollt, weil es die graue Asche der Kohle in uns erst zum Diamanten komprimiert. Hölderlin drückte es treffend so aus: „Voll Güt ist, keiner aber fasset allein Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Weil das Göttliche Spiel – bei den alten Indern LILA genannt, es so möchte und seinen Spaß an der Polarität der Welt hat. Weil das Leben scheinbar genau dieser göttliche Tanz ist. Darum ehrt Tantra auch beides: Lust & Lektion. Wer das Licht annimmt, darf auch Schatten annehmen. Wer die Lust der Liebe zelebriert, darf auch den Schrecken und die Trauer des Todes annehmen. Die Natur erlaubt dem Menschen Vieles – doch eins niemals: Stillstand.

Was wäre, wenn jeder ‚Schicksals-Schlag‘, der dich trifft, extra und aus Liebe für Dich gemacht wurde, um Dir zu helfen aufzuwachen aus Deinen schmerzverursachenden Gewohnheiten? Um zu erwachen aus der Illusion der dunklen verneinenden Anhänglichkeit an den stinkenden Abfall der Vergangenheit. Was wäre, wenn jedes Versagen, jeder Misserfolg, jedes Scheitern, jeder Untergang und jeder Verlust genauso wie das Schöne, eine Botschaft REINER LIEBE für Dich wären?

Was wäre, wenn Du aufhörst, an das Ego zu glauben, dass mit jedem Schicksalsschlag das Negative in Dir zementieren möchte und das Leiden und den Untergang zelebriert im Selbstmitleid? Natürlich will das Göttliche nie strafen, und wenn es so wäre sollte man davonlaufen anstatt sich zuzuwenden…Doch das Göttliche hat die Freiheit zu Erschaffen gegeben und daher dürfen Menschen durch negative Glaubenssätze auch das Schlimme erschaffen.

Jedes Wesen ist geboren, um zu wachsen, äußerlich und innerlich. Beides, das Schöne und das Schlimme geben uns Wachstumsimpulse. Und manchmal, wenn wir blind geworden sind innerhalb der Verstrickungen unseres Denkens in der Welt, braucht es einen Schlag, einen lieb gemeinten Arsch-Tritt, der uns hilft aufzuwachen, um das noch mehr zu werden, was wir in der Tiefe schon sind, wunderbare leuchtende unendlich wertvolle und unermesslich schöne Wesen.

Natürlich erkennen wir den Schmerz oft erst im Nachhinein als Segen, als Kurskorrektur, und Hinweis-Schild des Lebens, wenn wir uns in Sackgassen verirrt haben. Deshalb hilft manchmal ein wenig Geduld und festzuhalten an dem Glauben an das Gute.

Und was wäre, wenn niemand mehr an etwas „Schlimmem“ Schuld wäre? Weder Dein Gegenüber noch ein Herrgott auf der Wolke noch ein blinder Zufall? Was wäre, wenn wir niemanden mehr verurteilen bräuchten, aus diesem Grunde?

Am Beispiel des Todes oder der schweren Krankheit eines geliebten Menschen können wir erkennen, dass die Last und der Schmerz in unserer Seele nachlassen, wenn wir loslassen, dagegen anzugehen. Die Weigerung, das Schmerzliche anzuerkennen und anzuschauen, macht den Schmerz noch tiefer. Darum ist der Beginn des Tantra, das Loslassen, das Freigeben. Und das Ende des Tantra ist ebenso Loslassen und Freigeben.

Fazit: Es ist nicht nur der Wille der Großen Göttin, wenn Gutes passiert, sondern es ist genauso der Wille der Großen Göttin wenn „Schlechtes“ passiert. Denn das Schlechte ist gar nicht schlecht, sondern stellt sich später als gut und hilfreich und wichtig heraus, um Wachstumsimpulse in uns freizusetzen! Insofern dient das Schlechte dem Guten…YIN & YANG.

Darum dürfen wir jeden Tag lernen, das „Schlechte“ ebenso als gut anzusehen. Auch die „Schläge“ sind am Ende des Tages – ein Geschenk aus Liebe für Dich, ein Ausdruck von Wohlwollen des Lebens für Dich, denn wenn diese Kurskorrekturen nicht kämen, würde Schlimmeres geschehen…Und wenn es das Schlimme nicht gäbe, könnten wir das Gute gar nicht genießen  und würden uns nur langweilen.

Tantra zelebriert die Liebe zur Form der wunderbaren Schöpfung der Göttin der Schönheit, indem es den Menschen im Ritual in Fleisch und Blut als göttlich sieht und verehrt. So brauchen wir keine Götter im Himmel, weil wir auf Erden mitten unter ihnen sind. Tantra liebt die Schönheit des Körpers und das Geschenk aller unserer kostbaren Sinne als Lobpreisung der Kundalini Energie, orgastische Urkraft, Schöpferkraft.

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