Kategorie: Lucian’s Tantra-Essays

Lucian’s Tantra-Essays

  • Drei Tantra-Lichtpunkte für Dein neues Jahr!

     

    Lichtpunkt 1: Danken

    Danken ist Würdigen und Wertschätzen.

    Immer zum Jahresende – meist im Dezember mache ich ein ausführliches Dankesritual. Ich gehe im Kalender und in Gedanken nochmals die letzten 12 Monate durch und vergegenwärtige mir wofür ich danken darf und möchte. Das schreibe ich dann alles auf. Dann mache ich ein Feuerritual mit Salbei an meinem kleinen Haus-Altar und spreche den Dank laut aus und opfere ins Feuer.

    Danken gibt Dir allen Reichtum und alle Geschenke des Jahres noch einmal und verankert es in Deinem Herzen. Das ist dann später ein gutes Fundament für neue Visionen. Ich habe dieses Jahr vor allem tief gedankt für mein wunderbares Assistenzteam. Das ist so stark. Ich habe das Glück mit so wunderbaren Persönlichkeiten zu arbeiten, darunter sind: Ermutiger, Erleichterer, Erheiterer, Erhörer und Erleuchter!

    Und das Danken hilft beim Abschied-Nehmen. Der Tod ist allgegenwärtig in unserem Leben – auch wenn unsere Kultur das gerne verdrängt. Tod ist nicht nur, wenn ein geliebter Mensch stirbt, sondern jede Trennung, jeder Verlust in unserem Alltag. Wer gelernt hat Abschied zu nehmen und  von Anhaftungen loszulassen, kann kreativ sein und sein Leben immer neu gebären. Denn Danken hilft beim guten Abschließen und erleichtert die eigene Seele.

    Danken hängt meistens mit einem Menschen zusammen und manchmal ist genau dieser Mensch DU. Vergiss also nicht, Dich selbst zu würdigen und Dir auf die Schulter zu klopfen, Dich selbst zu belohnen und Dich selbst zu feiern.

    Lichtpunkt 2: Liebe ist Gönnen können

    Dieses Jahr habe ich auch gedankt, dafür, dass eine Mitarbeiterin nicht ihre Fehler loslassen wollte. Ich habe gedankt für ihr Festhalten am Leid. Trotz aller Versuche von Vielen diesen dunklen Punkt zu transformieren, passierte es nicht.

    Da wir freie Wesen sind als Menschen ist es kein Nicht-Können, sondern ein Nicht-Wollen. Und dies zu akzeptieren ist auch wichtig im Tantra. Das Loslassen von übertriebenem Helfen-Wollen macht frei und anerkennt jedes Menschen Würde. Es ist manchmal schwer mit anzusehen, wenn Menschen, die wir lieben sich nicht verändern, sondern an ihrem selbst gewählten Leid festhalten. Liebe ist: Anderen das selbst gewählte Leid zugestehen zu können.

    In diesem besonderen Fall hat es mich gelehrt, geduldig zu sein – und: anstatt ärgerlich über den anderen oder abwertend, lieber mich selbst zu betrachten und wo ich selbst noch am Leid festhalte.

    Fehler gönnen können und Glück gönnen können

    Und Liebe ist nicht nur, andere nicht verändern zu wollen und ihnen ihre Fehler gönnen zu können, sondern auch ihr GLÜCK gönnen zu  können. Wenn Dir das in der Tiefe gelingt – löst sich in Deinem Leben alle EIFERSUCHT auf. Nicht nur Deine eigene Eifersucht, sondern – oh Wunder auch eifersüchtige Reaktionen anderer auf Dich. Das ist ein wunderbarer sehr hochenergetischer Zustand, nicht mehr eifersüchtig (= neidisch) sein zu müssen und zu brauchen.

    Anderen ihr Glück gönnen zu können, das ist wahre Liebe, tiefere Liebe. Liebe möchte, dass es dem anderen gut geht. Wenn wir das nicht gönnen können, dann nur deshalb, weil wir UNS SELBST nicht mehr Glück und Freiheit und Selbstverwirklichung zugestehen. Insofern ist Eifersucht – wenn sie auftaucht – ein wunderbares Instrument, um Dich mit der Nase voll auf Dein UNGELEBTES LEBEN zu stoßen; Und auf Deine ungelebten Talente und Deine nicht ausgedrückten Persönlichkeitsanteile. Eifersucht heißt in Wirklichkeit immer insgeheim: ‚Ich möchte so werden wie er oder wie sie‘.

    Und Du bist es bereits, gestehst es Dir aber noch nicht bewusst zu.

    Oft begrenzen wir den anderen in der Liebe – wegen unserer eigenen Ängste und dem Festhaltenwollen an Sicherheit. Umso mehr wir in uns ruhen, unser göttliches Wesen kennen, umso weniger Grenzen brauchen wir, nur um uns sicher zu fühlen. Die Grenzen dienen unserem Sicherheitsgefühl. Wenn Du Dich öffnest und vertraust, brauchst Du immer weniger äußere künstliche Sicherheit und kannst Grenzen weglassen = Freiheit!

    Dummerweise gibt es in der Liebe immer nur:

    Entweder Sicherheit und Besitzen des anderen

    ODER

    Glück!

    Beides zusammen gibt es nicht. Insofern lehrt uns die Liebe die Offenheit, die Verletzlichkeit, die Unsicherheit im Vertrauen und im Wissen um den eigenen tiefen Wert. Tantra hilft uns da sehr kraftvoll weiter zu wachsen. Liebe heißt, sich die Blöße zu geben, anstatt eine starke und coole Show nach außen abzuliefern. Liebe heißt, Peinliches zu tun, Grenzen zu überschreiten, wie ein Kind immer Neues auszuprobieren, was in DIESEM MOMENT wirklich stimmig ist aus Deiner inneren Mitte heraus. Liebe heißt, Dich nackt zu zeigen – d.h. seelisch ehrlich und wahrhaftig du selbst zu sein.

    Du kannst vielmehr Lust und Liebe haben, wenn Du wüsstest, dass Du es DARFST, nein vielmehr dass Du ein GEBURTSRECHT darauf besitzt!

    Darum gehe zu Tantra, denn das Vorbild von Gleichgesinnten Menschen ist die beste Art des Lernens. Du hast die Freiheit Dich zu viel mehr Lust, Liebe und Erfüllung in Deinem Leben zu ent-schließen!

    Besitz und materielle Sicherheit sind Paradigmen des alten Jahrtausends. Die Menschheit braucht das nicht mehr. Du musst keinen Menschen mehr besitzen und immer in der Angst leben, der Besitz könnte verloren gehen oder Dir von jemand anderem weggenommen werden. Das ist ein Gefühl eines verletzten Kleinkindes aber nicht eines reifen Erwachsenen-Ichs. Du darfst es für immer aufgeben. Was sich dann auftut, ist ein Leben voller Wunder, voller traumhafter Überraschungen, voller Lebendigkeit und Lust!

    Lichtpunkt 3: Entschlossenheit

    Nutze Deine schöpferische Kraft der Ent-schlossenheit. Entschlossen zu sein, heißt nicht mehr Ver-schlossen zu sein.  Du kreist nicht mehr im Käfig oder Gefängnis der immer gleichen Denk-Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Entschlossenheit ist der Schlüssel um die Käfigtür aufzuschließen und Dir neue Welten und Freiheiten zu erobern. Ent-Schlossenheit kann Berge versetzen. Entschlossenheit ist keine harte Willens-Anstrengung, sondern ein innere Klarheit in Leichtigkeit. Klarheit darüber, was Du wirklich willst und was Deine Berufung ist. Der größte Irrtum auf dem Weg, ist es, sich selbst vorzumachen, man hätte für Seine Herzenswünsche und Visionen keine Zeit oder kein Geld.

    Entschlossenheit ist ein magischer Vorgang, der Dir Zeit gibt, denn wozu Du entschlossen bist, das ist wichtig. Entschlossenheit lässt auch die Geldmittel zu Dir strömen oft aus ganz unverhofften Quellen kommen dann die Mittel zu Dir. Aber es funktioniert nie anders herum. Wer auf bessere Umstände oder bessere Zeiten hofft, wird auf ewig im Alten verharren.

  • Tantra heißt Selbst-bestimmt leben

    Der in Güte lebende Mensch wird sich selbst niemals Gewalt antun, auch nicht um einem anderen einen Gefallen zu tun. Denn er weiß, dass er dann nicht nur sich selbst Schmerz zufügt, sondern das Leben in sich selbst verrät. Damit ist auch dem anderen in keiner Weise gedient, indem die Lügen-Schwingung der Selbstverachtung aufrecht erhalten wird. Damit ist der Welt wahrlich nicht geholfen.

    „Dem Leben nach leben“, das tun, was Deine innerliche Lebensquelle von Dir verlangt, bedeutet auch das Folgende:

    Ausruhen, wenn Du müde bist, in Aktion zu kommen, wenn die Energie in Dir braust. Trinken, wenn Du Durst hast. Essen, wenn Du hungrig bist. Auf Deine Herzensgefühle hören, nicht nur wie ein rationaler Roboter durch das Leben gehen. Deinen Körper und Deine Gesundheit lieben und pflegen. Für Dein Wohlbefinden sorgen. Gutes zu tun für andere, aber erst Dich selbst in Selbst-Liebe vollkommen anerkennen. Dich nicht für andere aufopfern, für ein Ideal, für eine Arbeit, für die Eltern, für Deine Kinder, für die Familie, für Freunde, für die Firma etc….

    Geben in Liebe ist okay, aber gehe nicht über Deine Grenzen hinaus. Du musst und Du sollst nichts machen. Du darfst wählen, etwas zu tun, wenn der Impuls kommt. Das hat nichts mit Ich-Sucht zu tun, sondern mit dem tiefen Wahrheitsgefühl in Dir selbst. Nicht Lachen, wenn Dir nach Weinen zumute ist. Nicht nach der Überzeugung leben, dass Du ständig lächeln musst, immer lieb und nett zu anderen zu sein hast, damit Dir niemand etwas tut. Sei echt und wahrhaft. Nichts mehr tun nur wegen ‚Geld‘ oder ‚Anerkennung‘, was aber nicht Deinem inneren Wahrheitsgefühl entspricht. Lebe nicht dem Schein nach und setze keine Maske auf. Genieße das reine schöne Sein. Dem Leben nach leben, bedeutet auch, dass der Mensch seine Körperform aus seinem Herzen heraus wachsen lässt, aus Liebe nicht nach Normen, die ihm von einer unwissenden Gesellschaft auferlegt wurden, in der das ‚Habenwollen‘ und Gefallsucht oft im Mittelpunkt stehen. Dieser Pfad mündet schließlich in den Tod. Höre nur auf die erhabenste Stimme, das nobelste Gefühl, das in Dir wohnt. „Nicht mein Wille geschehe, sondern Dein Wille geschehe…“ Nicht das, was das kleine Ich will, sondern wonach die große Wahrheitsstimme des Lebens in Dir fragt, das darf geschehen. Wachse hin zu: ICH BIN….IN LIEBE.

  • Volle Lust – oder asketischer Verzicht? Tantra ist die Antwort!

    Hermann Hesse: in Narziß und Goldmund

    Wer könnte die Vereinigung der Gegensätze als zentrale Idee des Tantra besser beschreiben als Hermann Hesse:

     „Es war ja schmählich, wie man vom Leben genarrt wurde, es war zum Lachen und zum Weinen! Entweder lebte man, ließ seine Sinne spielen, sog sich voll an der Brust der alten Eva-Mutter – dann gab es zwar manche hohe Lust, aber keinen Schutz gegen die Vergänglichkeit; man war dann wie ein Pilz im Walde, der heut in schönen Farben strotzt und morgen verfault ist. Oder man setzte sich zur Wehr, man sperrte sich in eine Werkstatt ein und suchte dem flüchtigen Leben ein Denkmal zu bauen – dann musste man auf das Leben verzichten, dann war man bloß noch Werkzeug, dann stand man zwar im Dienst des Unvergänglichen, aber man dorrte dabei ein und verlor die Freiheit, Fülle und Lust des Lebens.

    Ach, und es hatte dies ganze Leben doch nur dann einen Sinn, wenn beides sich erringen ließ, wenn das Leben nicht durch dies dürre Entweder-Oder gespalten war! Schaffen, ohne dafür den Preis des Lebens zu bezahlen! Leben, ohne doch auf den Adel des Schöpfertums zu verzichten! War denn das nicht möglich?

    Vielleicht gab es Menschen, denen es möglich war. Vielleicht gab es Ehemänner und Familienväter, denen über der Treue nicht die Sinnenlust verloren ging. Vielleicht gab es Sesshafte, denen der Mangel an Freiheit und an Gefahr das Herz nicht eindorren ließ. Vielleicht. Gesehen hatte er noch keinen.

    Es schien alles Dasein auf der Zweiheit, auf den Gegensätzen zu beruhen; man war entweder Frau oder Mann, entweder Landfahrer oder Spießbürger, entweder verständig oder gefühlig – nirgends war Einatmen und Ausatmen, Mannsein und Weibsein, Freiheit und Ordnung, Trieb und Geist gleichzeitig zu erleben, immer musste man das eine mit dem Verlust des anderen bezahlen, und immer war das eine so wichtig und begehrenswert wie das andere!

    Die Frauen hatten es hierin vielleicht leichter. Bei ihnen hatte die Natur es so geschaffen, dass von selbst die Lust ihre Frucht trug und aus dem Liebesglück das Kind wurde. Beim Mann war statt dieser einfachen Fruchtbarkeit die ewige Sehnsucht da. War der Gott, der alles so geschaffen hatte, denn böse oder feindselig, lachte er schadenfroh über seine eigene Schöpfung? Nein, er konnte nicht böse sein, wenn er die Rehe und Hirsche, die Fische und Vögel, den Wald die Blumen, die Jahreszeiten geschaffen hatte. Aber der Riss ging durch seine Schöpfung, sei es nun, dass sie missglückt und unvollkommen war, sei es dass Gott eben mit dieser Lücke und Sehnsucht des Menschendaseins besondere Absichten haben mochte, sei es, dass dies der Same des Feindes war, die Erbsünde? Aber warum denn sollte diese Sehnsucht und Ungenüge Sünde sein? Entstand nicht aus ihr alles Schöne und Heilige, das der Mensch geschaffen hatte und Gott als Dankesopfer zurückgab?

  • Tantra und Weiterentwicklung der Mann-Frau-Beziehung

    Manchmal graust es mich, wenn ich Paare innerhalb einer Tantra-Gruppe beobachte. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Paare und unterstütze sie mit allen meinen Kräften. Doch wie in einer Komödie wird Partnerschaft manchmal zu einem Lehrstück in jenen verzweifelten Besitzstands-Wahrungs-Manövern, die manche Menschen mit Liebe verwechseln. Da geht es dann um Festhalten, um Einschränken, um Macht, um Status, in dem Liebe zu einem romantisch verbrämten Aktienmarkt wird.

    Hat man erstmal seinen Partner „endlich“ gefunden, wird dieser nach Art eines klammerfreudigen Beutel-Tier-Babys komplett umschlungen, und zwar körperlich wie emotional. Das führt für beide zu einer Stagnation des geistigen Wachstums. Und wie wir aus der Natur wissen: Ein Baum, der nicht mehr wächst, der stirbt.  Das neue „Wir“ führt zu einer bewussten oder unbewussten Abkapselung – aus Angst, die intime Zweisamkeit in der Gruppe zu verlieren.

    Ja – in der Tat – diese alt hergebrachte romantische Intimität hinter verschlossenen Türen verlierst Du ab einem bestimmten Punkt im Tantra – dafür bekommst Du aber einen reichen Korb von neuen Geschenken und die Garantie, dass Deine Beziehung noch viele Jahre lebendig bleibt und sich sehr positiv weiter entwickeln wird. Damit die Liebe sich weiterentwickelt, braucht sie immer wieder das Ausbrechen aus Routine und Grenzüberschreitungen, sie braucht das NEU.

    Ja, das dürfen wir uns so manches Mal eingestehen, wie stark das Ego sich in der Mann-Frau-Liebe zeigt. Dieses Ego ist nur eine Reaktion auf Verletzungen und Schocks der Vergangenheit und deshalb zuvorderst stets auf der Suche  nach Sicherheit. Dadurch wird der Partner offen oder subtil gewaltsam einschränkt. Das Dumme ist nur, dass das Streben nach Sicherheit, alles Schöne und Ekstatische langsam und schleichend lähmt und dann schlussendlich tötet. Die intelligentesten und mächtigsten Männer und Frauen dieser Welt verhalten sich sowohl  in der Liebe als auch in der Partnersuche zwischen Mann und Frau wie Babys. Das kann ich mir immer wieder amüsiert anschauen.

    Tantra lehrt uns, dass die wertvollsten Güter dieser Welt: Glück, Liebe, Frieden nicht besessen, nicht festgehalten werden können, wir können uns nur dafür öffnen und das hat mit Verletzlichkeit und Unsicherheit zu tun. Wir können uns das nur jeden Moment durch Achtsamkeit und Mitgefühl wieder neu erarbeiten. Das hat damit zu tun, sich die Blöße zu geben anstatt die Fassade zu wahren. Die reife Liebe fängt damit an, für sich selbst, alle seine Gefühle, seine Lust, seine Sexualität, die volle Verantwortung zu übernehmen und niemals die Schuld oder den Fehler beim anderen zu suchen oder zu finden. Die reife tantrische Liebe ist die Fähigkeit, bei sich bleiben zu können, was oft fürchterlich unbequem ist, nämlich seine eigenen Schatten anzuschauen und auszuhalten. Aber es gibt keine gute Alternative.

     Ja, die tiefe Liebe läuft manchmal in offene Messer, dennoch gibt es keine Alternative als die Leblosigkeit. Und es geschieht erschreckend schnell, dass aus dem Rausch der Verliebtheit, die Öde im Schlafzimmer wird und dann auch bald das endgültige Aus, um sich erneut dem Zyklus der Täuschungen  hinzugeben mit dem nächsten Partner.

    Alle die zu viel Arbeiten (Flucht, das Bedürfnis nach Bestätigung und Anerkennung, Selbstbetäubung) und die zu wenig Sex haben, essen zum Beispiel zu viel oder trinken zu viel Alkohol und werden dick. Tantra tritt ein für viel mehr gelebte Sinnlichkeit und schöne ans Herz angebundene Sexualität, gleich ob mit dem Partner oder einer anderen Person.

    Durch diese tantrische Offenheit in einer Beziehung entstehen Wachstum und ekstatische Glücksmomente. Die Eifersucht löst sich für immer auf, denn die Angst wird durch Vertrauen ersetzt. Jeder gönnt der geliebten Person stets alles Glück, allen Genuss. Die einzige Begrenzung liegt in gemeinsam verbrachter Qualitätszeit, weil auch in der Liebe der Tag nur 24 Stunden hat. Der Fokus liegt auf dem Göttlichen Kern und der ist überall sichtbar, im Partner aber auch in jedem anderen Menschen, Geschöpf.

    Ich bin allerdings auch kein Verfechter der sogenannten „Polygamie“ „Polyamorie“ die manche falscherweise mit Tantra gleichsetzen. Sie sind gleichsam einem politischen System. Man will über –ismen, ein neues Dogma für Beziehungen erschaffen. Ich bin für Offenheit ohne Systeme. Jeder darf die Wahrheit des Momentes leben. Dadurch wird das heute so verfahrene Beziehungsthema auf wundervolle Weise erlöst für immer, und eine neue Welt der Schönheit tut sich für Dich auf.

  • Die große Macht der Hingabe

    Die große Macht der Hingabe

    Nicht nur wir können glücklich sein, wenn wir eine Beziehung zu Gott aufgebaut haben, die dauernd ist und trägt. Auch die Große Göttin erfreut sich an uns wie Du oben im Bild siehst. Sie erfreut sich so sehr an ihrem Kind, die Erfüllung und Liebe ist so groß und die zärtliche Hinwendung, wenn wir schutzlos und offen sind.

    Eine der Beziehungen zwischen Gott und Mensch ist zum Beispiel Geliebter und Geliebte. Eine andere Form ist es, wenn Gott der Vater oder die Mutter ist und Du bist das Kind. Das kleine Kind, das Baby, wenn es noch nicht verletzt wurde, hat ein naives, tiefes, selbstverständliches Vertrauen in die Mutter. Genau solches Vertrauen gilt es zu entfalten gegenüber dem Göttlichen.

    In einer Gesellschaft, geprägt von Kampf, Konkurrenz, Härte, Abgrenzung, Neid, Missgunst, Mißtrauen, Vorsicht und Kontrolle wäre dies eine weiche Revolution. Nach dem Resonanz-Gesetz ziehst Du immer an, was Du aussendest. Sendest Du Mißtrauen aus, wird das Leben Dir das stets bestätigen mit negativen Erfahrungen. Wie eine selbsterfüllende Prophezeihung frohlockt dann das Ego und sagt: „Siehst Du, habe ich doch gewusst, das Leben ist schlecht.“

    Wenn du aber arglos wirst, wie ein Kind und Dich in den Armen der Großen Göttin wiegen lässt, sorgt SIE für alles. Du darfst genießen. Du darfst Dich am Schönen erfreuen. Du darfst kreativ sein und schöpferisch schöne Projekte gestalten.

    Merkst Du wie etwas in Dir aufatmet bei diesem Bild, bei diesem Gefühl? Merkst Du wie sehr alle im Aktivismus Gefangenen das brauchen?

    Diese Art von Hingabe erwächst nicht aus Schwäche, sondern aus innerer Stärke. Diese braucht es, um vom Kontroll-Freak und Ego-Menschen zum liebevoll Hingegebenen zu werden. Diese Stärke braucht es, um immer wieder den inneren Zweifler und den kleingläubigen und gebuckelten Angst-Zwerg zu überwinden. Es ist immer wieder eine Entscheidung, nicht der Angst zu folgen, die Kontrolle will, sondern immer wieder weich zu werden und sich zu öffnen. Wie Bert Hellinger so schön sagte: „Vertrauen lernt man nur durch Vertrauen“. Wie willst Du wissen ob dieser Weg funktioniert, wenn Du es nicht ausprobierst?

    Damit wird eine Magie in Gang gesetzt, die keinerlei Abgrenzung mehr braucht, sondern die nur noch das wie ein Magnet anzieht, was gut und hilfreich für Dich ist. Du wirst dann immer mehr positive Erfahrungen machen, die Dein Vertrauen bestätigen und die Hingabe bestärken. Menschen kommen und helfen Dir. Menschen unterstützen Dich. Menschen zeigen Dir ihren Respekt und ihre Wertschätzung. Menschen beschenken Dich mit Liebe. Menschen überschütten Dich mit Leidenschaft und schöner Sexualität. Geld für Deine Träume fließt aus ungeahnten Quellen zu Dir. Du brauchst immer seltener ein „Nein“ das abgrenzt. Dein ganzes Leben wird zu einem großen JA!

  • Was ist Tantra?

    Ich will noch einmal klarstellen: lustvolle Empfindungen sind ein natürlicher Bestandteil der sexuellen Erfahrung. Den meisten von uns genügt das, doch die Tantriker verlangen nach mehr. Für sie ist die sexuelle Erfahrung nicht nur eine Quelle der Lust, sondern auch ein Mittel, um größere spirituelle Einsichten und ein erweitertes Bewusstsein zu erreichen. Dabei ist der Lustgewinn, der weit über das hinaus geht, was im normalen Sex erfahren wird, nur ein Nebeneffekt.

    Die Tantriker erleben die Empfindungen des Vorspiels auf vielen Ebenen. Die physische Wahrnehmung und die Freisetzung von Endorphinen erfolgt zunächst genauso wie bei uns allen. Doch aufgrund ihrer mentalen und physischen Ausbildung können sie die Lustgefühle vor einem völlig neuen Hintergrund erfahren. Der Gedaneknfluss ist zum Stillstand gekommen, aus dem Verstand tauchen keine Projektionen mehr auf und feinere Aspekte der Lust können wahrgenommen werden. Auf der subtilsten Ebene erfährt der Praktizierende seine Beglückung als ein Wirken der drei Gunas. In diesem Zustand kann die zarteste Berührung unglaubliche Wonne hervorrufen.

    Durch die von  ihren Praktiken hervorgerufene Ausschüttung von Endorphinen und anderen Glückshormonen im Gehirn, geraten die Tantriker in einen stark veränderten Geisteszustand. Doch die Seligkeit, von der sie berauscht sind, stammt nicht nur aus dem Geschlechtsakt. Sie entsteht aus dem Kontakt mit dem Selbst, das diesen Augenblick rein erfährt. Diese Verbindung aus der Lust der sexuellen Berührung und Vereinigung einerseits und der Seligkeit des Selbstes, das in sich selbst selig ist, ohne dazu eines anderen zu bedürfen andererseits, macht Tantra zu solch einem kraftvollen Weg. Ein Grundsatz im Tantra ist es, dass jeder selbst für seine Lust verantwortlich ist, nicht der andere.

    Alles das kann der Tantriker nur durch den Aufbau einer intensiven Beziehung zum Göttlichen erreichen.

    So wird die Vereinigung zwischen Mann und Frau immer zu einem Akt der Heilung. So ist die Vereinigung immer Energieübertragung und Wissens-vermittlung die alle Beteiligten unglaublich bereichert.

  • Was ist modernes Tantra

    Mein tiefstes Bedürfnis ist es, authentisches Tantra zu vermitteln. Das Tantra des linkshändigen Weges. Ich möchte die Tradition der alten Weisheit Indiens weitergeben auf eine modernen Menschen zugängliche Art. Tradition des Kularnava-Tantra ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!! Das Zentrum des Tantra ist die Verbindung von Spiritualität und Sinnlichkeit und Sinnlichkeit und Spiritualität. Tantra ist der einzige spirituelle Weg, in dem das so intensiv zusammenkommt. Da ist Tantra weltweit einzig, – aber nicht artig!

    Wie gelingt das? Der sinnliche Teil ist nicht allzu schwer zu erfahren:

    Die Umarmung, die Berührung, die Massage, die Nacktheit, die sexuelle Erregung im Mann-Frau-Ritual, Küsse, orale Verwöhnung, Stimulierung der Genitalien, die sexuelle Vereinigung.

    Zu Recht mögen das alle. Die meisten suchen das. Aber was ist der spirituelle Anteil im Tantra? Wodurch werden diese sinnlichen Erlebnisse umgewandelt? So dass es nicht bloß reiner Konsum ist, das bloße Abfackeln von Reizen? Wodurch kommt eine neue Qualität in die Nacktheit oder das Ausleben des Instinktes? Wodurch können wir Erleuchtung erleben und nicht nur wie ein Tier die Triebe befriedigen…?

    Spiritualisiert wird die Sinnlichkeit im Tantra auch durch die Bewusstheit in den sinnlichen Ritualen, durch die Absichtslosigkeit, durch die Achtsamkeit und durch das besondere Mitgefühl für sich und den anderen. Dann kann die Sinnlichkeit zur Erleuchtung führen.

    Das möchte ich verstärkt erreichen durch aufrichtiges Beten – das ist lautere Liebe.  Bitten um Tieferes als Dialog mit der Großen Göttin und durch das Wiederholen von Gottes Namen im Mantra- und Kirtan-Singen. Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe hat auch im Tantra einen besonderen Platz, denn ohne Hingabe keine Lust und keine Gipfelerlebnisse und keinen Orgasmus und keine Ekstase.

    Wir können im Tantra entdecken, dass unsere göttliche Ur-Natur: Sat-Chit-Ananda (Sein-Wissen-Glückseligkeit) auch in jedem sinnlichen Genuss, in jeder Lust-Erfahrung hervorschimmert. Indem wir auf ‚Ananda‘, die göttliche, nicht an Medien gebundene Freude fokussieren, erkennen wir unsere göttliche Ur-Natur. Und dadurch dann eben auch im Gegenüber.

    Dann ist Lust nicht mehr nur Lust, sondern eine Welle der Großen Göttin, die uns badet und in der wir bei allem, was wir tun – auch wenn das Lusterlebnis vorbei ist, – verbleiben können: Stunden, vielleicht Tage, manchmal sogar Wochen…nach dem Tantra-Ritual.

    Innerhalb eines Kularnava Tantra Seminares solltet ihr alles als Gott betrachten. Jede Begegnung, jedes Erlebnis, jede Erfahrung, jeden Menschen.

    Wollen wir neue glückselige, göttliche Erfahrungen machen, müssen wir zumindest für zwei Tage alle Weltlichkeit hinter uns lassen.

    Was ist Weltlichkeit?

    Sinneskonsum, Essen, Trinken, Ehre, Ruhm, äußere Anerkennung, Eitelkeit, Name, Eifersucht und Konkurrenz-Denken, Geld, Besitz, sich aus Besitz zu definieren, ich habe also bin ich wer….Unterhaltung – TV Internet, Lesen nicht um Wissen zu erwerben, sondern um sich zu zerstreuen….

    Ein Tantra-Seminar reanimiert und renoviert Deinen Körper. Wie ein Haus muss auch der Körper regelmäßig renoviert werden. Er muss aufgefrischt werden, um nicht zu verfallen. Tantra renoviert das Haus Deines Körpers und das Haus Deiner Seele.

    Ich beschließe das heutige Essay mit den Worten meines geliebten Meisters Ramakrishna:

    „Ein Suchender sollte Gott bitten, die negativen Empfindungen loszuwerden. Es muss einufrichtiges Gebet sein. Er wird unsere Gebete erhören, wenn sie aufrichtig sind.“

    „Betet mit verlangendem Herzen zur Göttin, sie wird Euch erhören!“

    „Wie kann man Liebe zu Gott entwickeln? Durch Ruhelosigkeit. So wie ein Kind Ruhelosigkeit gegenüber seiner Mutter empfindet, wenn es hungrig ist oder sich weh getan hat. Wenn ein Mensch ruhelos nach Gott ist, kann er sich sicher sein, dass er bald seine Schau haben wird.“

    „Alles Abgesondert-Sein verschwindet, wenn man an Gott denkt. Sein Name zerbricht die Fesseln des Todes. Ihr müsst tief tauchen, wenn ihr die Edelsteine haben wollt…“ Wenn man unentwegt an weltliche Dinge denkt, wird man berechnend und betrügerisch.

     Denkt man aber an Gott, dann wird man rein und arglos.“

    Ramakrishna.

    Und zum Abschluss die Worte unseres westlichen Meisters Jeshua:

    Jesus: „Bittet –und es wird Euch gegeben!“ „Klopfet an und es wird Euch aufgetan“

  • Die magische Suchfrage: WER WILLST DU SEIN?

    Die Weisen und Heiligen haben als zentrale Suchfrage auf dem spirituellen Weg ausgemacht: „Wer bin ich?“ Das zu ergründen und zu erkennen bringt weiter auf dem Weg zur Erleuchtung.

    Dem will ich heute die Suchfrage gegenüberstellen: „Wer willst Du sein?“

    Diese zweite Frage bringt Dich entscheidend weiter bei der Verwirklichung auch von weltlichem Erfolg. Die Magie der Vision lehrt uns, dass wir mit freiem Willen geboren sind als höchstes menschliches Gut und alles SEIN, TUN und HABEN können was wir wirklich wollen. Ja wir sind schöpferische, kreative Wesen.

    Da jeder wahre Ruf im Universum erhört wird, nach dem Gesetz der Resonanz, können wir das haben, und sein, was wir authentisch erbitten. Dieses Gesetz wird vom Christentum bestätigt: „Bittet und es wird Euch gegeben!“

    Auch Ramakrishna sagt: „Gott hört auf unser Gebet, wenn es aufrichtig ist.“

    Allein der Glaube fehlt oft und wir haben erlebt, wie so mancherlei Bitten in der Vergangenheit nicht erhört wurden, mancherlei Sehnsucht nicht erfüllt wurde.

    Warum? Das liegt daran, dass die Bitte nicht innig, nicht leidenschaftlich, nicht tief genug war und manchmal nicht ehrlich uns selbst gegenüber. Der tiefere Glaube daran, dass wir es verdient haben – und mehr noch – es wert sind, mit der Erfüllung beschenkt zu werden, fehlte ebenso. Finde Deine Berufung, lebe Deine Bestimmung. Du bist etwas ganz Besonderes. SEI es heute, und verschwende nicht die kurze wertvolle Lebenszeit.

    Die Beantwortung der Frage: WER WILL ICH SEIN führt Dich mehr zu Deinem göttlichen Kern, der Wohlbefinden ist, Erfolg und Herzenserfüllung.

    Trainiere und praktiziere das authetische Bitten, dann wirst Du alles erlangen,

    wonach Dein Herz sich wirklich sehnt.

    Die größte Hilfe dabei ist die Gruppe Gleichgesinnter. In diesem Energiefeld ist es leicht zu erkennen, wer Du sein willst. Allein ist es manchmal schwer.

    JA, Du darfst vom Göttlichen viel mehr Nehmen und Empfangen als du bisher dachtest. Verdopple einfach die Größe, die Dimension Deiner Bitten und Visionen. Das Göttliche meint es gut mit Dir. Die Liebe des Göttlichen ist viel größer noch als die Liebe  einer Mutter zu ihrem Kind und die ist schon schier unendlich, die größte Kraft auf diesem Planeten. Doch eins kann die Göttliche Mutter nicht, die Naturgesetze abändern…sie sind, wie sie sind.

    Diese Gesetze erwarten, dass Du Dir selbst die Frage beantwortest, das kann niemand anders für Dich tun. Höre Deine innere Stimme, höre Deine Intuition.

    Das ist die Macht der Eigenverantwortung. Warte nicht auf bessere Umstände, warte nicht darauf, dass Du Zeit und Geld hast. Warte nicht auf eine erträumte Zukunft. Warten nicht auf Hilfe von außen. Sei es jetzt, in diesem Augenblick!

    Wer willst Du wirklich sein? Ameise? Elefant? Vogel? Schlange? Braunbär? Jaguar? Araberhengst? Oder: Meerschweinchen, Kanarienvogel, Windhund, Giraffe, Adler???

    Nimm Dir heute Zeit, die Frage zu beantworten wer Du beruflich, privat und menschlich wirklich sein willst – in dem Wissen: ‚Alles ist möglich, alles ist erlaubt!‘ Es gibt keine Moral, was Du nicht sein darfst. Was Du liebst, darfst Du sein. Bist Du ein Helfer? ein Heiler? ein Befreier? ein Erfinder? ein Vermittler? ein Künstler? ein Führer? ein Diener?? Bist Du Mutter? Bist Du Rockstar? Bist Du Maler? Bist Du Therapeut? Bist Du Unternehmer? Bist Du Komiker? Bist Du Priester? Bist Du Ermutiger? Bist Du Provokateur? Bist Du Sanierer? bist Du Verkäufer? Bist Du Motivator? Familienoberhaupt? Bist Du Dichter? Bist Du Redner? Bist Du Umarmer? Bist Du Mechaniker? Bist Du Wissenschaftler? Bist Du Sozial-Revolutionär? Bist du Anwalt der Schwachen? Bist Du Präsident? Bist Du Devotee? Bist Du Rennfahrer Bist Du Spieler, Bist Du Schamane, Bist Du Yogi, Bist Du das arglose Kind?

    Den Wert unserer Einzigartigkeit besteht allerdings darin, dass Du nur EINS zu einer Zeit sein kannst. Keiner kann alles gleichzeitig sein. Es entsteht eine riesige magische Kraft, sobald Du Deine Vision, Deine Identität gefunden hast, Dich ganz dafür entscheidest und alle anderen Alternativen opferst und sie anderen überlässt. Das ist die Demut.

    Durch dieses Opfer der Omni-Potenz wirst Du wirklich groß. Da geht ein magisches Charisma von Dir aus. Alle in unserer Welt, die in ihrem Gebiet wirklich groß geworden sind, haben sich zu einem Zeitpunkt 100%ig dafür entschieden und nichts anderes!

    Ich bin Tantra-Meister und kann so in meiner Einzigartigkeit den Menschen dienen – nichts auf der Welt ist für mich erfüllender und schöner.

  • Die weibliche Magie des JA!

    Die weibliche Magie des JA!

    Wenn die Frau nicht dem Mann folgt, indem sie an wichtigen Stellen NEIN sagt, anstatt JA, muss sie damit rechnen, dass der Mann in die innere Emigration geht.

    Selbst wenn er das NEIN akzeptiert, weil er nicht gewalttätig und nicht verletzend sein will, oder weil er zu schwach ist dagegen anzugehen, wird er sich innerlich von Dir als Frau zurückziehen und abwenden. Immer öfter wird er sich in Computerspiele, zu viel Trinken, TV-Schauen oder Internet-Pornos zurückziehen. Oder er sagt: „Schatz, ich bin dann mal weg zum Fußball oder Motorradfahren….“ Oder er sucht andere Frauen auf, die ihm oberflächliche Freuden anbieten. Da seine Führungskraft bei der Frau nicht erwünscht ist, wird er sich zerstreuen…

    Damit solltest Du als Frau rechnen mit dem Ergebnis, dass Du Dich selbst führen musst, selbst kämpfen und entscheiden musst, selbst die Last der Verantwortung für Dein Leben oder die Kinder ganz allein tragen musst. So werden Deine Schultern immer breiter und die Augen immer trauriger.

    Vielen modernen Frauen gelingt das durchgängige JA der vollständigen Hingabe nicht, da sie nicht mehr der Kraft des Mondes vertrauen. Anstatt das männliche NEIN zu sagen, sollten sie der weiblichen Anziehungskraft des Mondes vertrauen, der alles anzieht, was Frau wünscht und sie immer beschützt.

    Unfehlbar, immer und vollständig. Diese Kraft ist nicht direkt, sondern indirekt, nicht konfrontierend und abgrenzend, sondern verstehend, hintergründig und magisch.

    Eine Frau die das verstanden hat und beherzigt, hat die Fähigkeit, den Mann nie Widerstand spüren zu lassen und doch immer zu bekommen, was sie will.

    Warum sollte die Mondkraft das nicht können, wo sie doch die Macht hat, ganze Meere zu bewegen!

  • Tantra und Eifersucht als Weg der Selbstbefreiung

     

     Eifersucht als Weg der Selbstbefreiung

    1. Partner als Besitz oder Partner als Geschenk (Leihgabe von Gott)? Verletzte Kind-Ich-Gefühle werden transformiert zu wahrem Selbstwertgefühl und Hingabe an Gott = Urvertrauen
    2. In der Erfahrung liegt die Erleuchtung nicht in der Vorstellung über…. Wir scheuen uns nur vor Erfahrungen, weil wir Vorstellungen im Kopf darüber haben.
    3. Du bist im Tantra, um Grenzen zu überschreiten, Neues auszuprobieren, Dinge zu tun, die Du noch nie zuvor getan hast…Überlege Dir, wie viele Grenzen habe ich überschritten, wieviel Neues habe ich ausprobiert? (=Transformation)
    4. Im Tantra (nicht im Leben) ist jeder Partner der Richtige! Weil wir in jeder Begegnung etwas Wichtiges über uns selbst lernen!