Kategorie: Lucian’s Tantra-Essays

Lucian’s Tantra-Essays

  • Tantra ist gewaltfreie Liebe

    Tantra ist gewaltfreie Liebe

    Ja. Es geht unter die Haut, wenn wir vom Terror und den Amokläufen hören und sehen. Wie kann ein Mensch soviel Gewalt in sich freisetzen? Mit Sozialisierung, Politik oder fanatischer Religion und psychiatrischen Problemen dieser Attentäter allein, kann das nicht erklärt werden. Und auch Oberflächen-Psychologie gibt keine zufriedenstellenden Antworten. Es nur moralisch zu verurteilen oder mit Abscheu zurückzuschrecken ändert gleichfalls nicht unsere Welt.

    Diese Täter müssen Menschen sein – egal ob religiös oder persönlich motiviert, die sehr tief verstrickt sind mit Leid in Ihrer Seele. Nur durch eine tiefe Identifizierung mit Schuld kann ein Mensch so gewaltsam gegen sich selbst sein und damit gegen andere so zerstörerisch. Nur eine spirituell angebundene Psychotherapie könnte aufdecken und lösen, was in der Seele als Sprengstoff gefangen ist. Wenn also mehr Menschen aus sich heraus da hinfinden könnten, wären wir einem Zustand von Frieden, Respekt und Liebe in dieser Welt näher. Kularnava ist solch ein Heilplatz, den wir für uns nutzen können, um uns dauerhaft aus Verstrickung zu befreien.

    So wunderbar und hilfreich jede Religion ist, warum gibt es immer wieder diese Kämpfe: ‚Mein Weg ist richtig, der Weg der anderen ist falsch!‘? Im Yoga und Tantra predigen wir nicht, dass jeder Weg richtig ist, aber es ist eine tiefe Ehrfurcht da vor jedem, der ernsthaft den spirituellen oder religiösen Weg beschreitet auf seine Weise. Yoga und Tantra lehren die Einheit der Religionen. Im Kern – ohne das kultuerelle Beiwerk – sind es alles Wege zu Gott. Wenn alle Menschen gleich wären, bräuchten wir auch nur eine Religion, einen spirituellen Weg. Doch durch die Vielfalt der Menschen mit unterschiedlichem Charakter, Prägungen und Neigungen, gibt es auch so viele Religionen und spirituelle Wege. Das ist doch wunderbar, weil diese wertvollen Traditionen in der Neuzeit der Globalisierung jedem offen stehen. Der Mensch darf seine Religion frei wählen, egal in welcher Tradition an welchem Ort der Welt er geboren ist. Darum gibt es Deutsche, die Krishna oder Allah verehren und Afrikaner oder Inder die überzeugte praktizierene Christen sind und Jesus verehren. Das Gemeinsame und Verbindende von Religionen ist viel stärker als das Trennende, wenn man sich genau damit beschäftigt.

    Und das ist es: Welcher Muslim beschäftigt sich mit dem Kern der christlichen Lehre, der Liebe? Welcher Christ beschäftigt sich mit dem Kern der islamischen Lehre? Oder dem Judentum, oder dem Hinduismus oder dem Buddhismus?

    Kaum einer. Wenn wir die anderen Glaubensrichtungen richtig kennenlernen würden oder jemanden, der eine solche praktiziert, würden wir diese Menschen verstehen, respektieren, lieben, auch wenn wir selbst einen anderen Weg beschreiten. Und: Du kannst einen Menschen nur töten, wenn Du nicht wirklich hinschaust, wer er ist. Wen Du wahrhaft kennst, kannst Du nicht töten. Insofern wird scheinbar wahllos und blind gemordet bei den Attentaten. Andere sehen, heisst sich selbst sehen. Aus dieser wahren Schau auf einen Menschen formulierte Jesus: Liebe Deine Feinde! Nicht als moralisches Gebot, sondern als Aufforderung, den Spiegel für sich selbst und das Göttliche auch im gehassten Gegenüber zu erkennen.

    Daher ist im Tantra das zentrale Element die nahe, ehrliche, offene und achtsame Begegnung mit Menschen. Wen Du wirklich siehst, den kannst Du nicht hassen. Und: Wenn Du Dich selbst wirklich siehst kannst Du Dich selbst nicht hassen und vergibst Dir und anderen für alle Schuld, die Du echt oder nur vermeintlich auf Dich geladen hast. Du brauchst Dich selbst nicht mehr zu bestrafen. Du fliegst als Vogel heraus aus dem Gefängnis, weil Du gemerkt hast, dass die Tür des Käfigs in Wirklichkeit immer schon offen war. Der Käfig ist Dein Ego. Die Religion ist die Anleitung zum Rausfliegen.

    Der spirituelle Weg oder die Religion sind wie ein gutes Koch-Rezept:

    Wenn Du es genau befolgst, wird mit Sicherheit ein gutes schmackhaftes Gericht daraus werden. Es ist ausgeklügelt und zuvor 1000 Male erprobt.

    Aber es nützt nichts wenn Du nur ein Buch mit einem guten Rezept im Regal stehen hast. Du musst Kochen, es anwenden.

    Zu sagen, ich koche überhaupt nicht mehr, weder mit noch ohne Rezept – wie die Atheisten es tun, führt auch zu keiner leckeren Mahlzeit. Diese Menschen findet man im Schnell-Restaurant wieder.

    Genauso wirst Du zwar auch ohne Rezept kochen können, aber meist dauert es dann lange, bis nach vielen, vielen Versuchen endlich etwas Gutes dabei herauskommt nach dem Gesetz von Versuch und Irrtum.

    Daher gehe den Weg der Spiritualität. Gehe den Weg der Religion. Gehe den Weg des Tantra.

    Ich war letzten Sonntag erst im evangelischen Gottesdienst meiner Gemeinde vormittags und dann nachmittags bei einem indischen Fest mit hinduistischer Gottesverehrung. Dass war beides wunderbar und sehr inspirierend, wenn auch jeweils auf ganz andere Weise. Ich sehe da keinerlei Widerspruch wenn Gott aufrichtig verehrt wird. Das ist immer hilfreich auf dem Weg, die Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu suchen und die Rituale zu praktizieren.

     

  • Tantra und unverhaftetes Tun

    Lucian Loosen Tantralehrer Tantra Ausbildung

    Wenn ein in der Welt lebender Mensch ein wahrer Verehrer der Großen Göttin ist, dann verrichtet er seine Pflichten unverhaftet. Er bringt die Früchte seiner Arbeit der Göttin dar. Er betet Tag und Nacht um Hingabe und nichts anderes. Pflichterfüllung ohne Verhaftung ist ein Handeln ohne ein Motiv des Vorteils.

    Wenn ein in der Welt lebender Mensch unverhaftet wohltätig ist, dann tut er sich selbst Gutes und nicht den anderen. Er dient der Göttin, IHR, die in allen Wesen wohnt und tätig ist; und damit tut er sich selbst Gutes und nicht den anderen. Wenn Du der Göttin in allen Wesen dienst, ohne Namen oder Ansehen oder den Himmel nach dem Tod zu erwarten, dann ist es selbstloses Tun – Arbeit ohne Verhaftung. Das ist Karma Yoga, der genauso im Tantra enthalten ist – ein Weg zur Gottesverwirklichung. Letztlich kann nur die Göttin Gutes tun und anderen helfen, alles andere ist Anmaßung. Es ist ihr Werk, die Sonnen und Monde, Vater und Mutter, Früchte, Blumen und Korn geschaffen hat. Die Liebe der Eltern ist die Liebe der Göttin, SIE gab sie Ihnen, um ihre Schöpfung zu erhalten. Das Mitgefühl der Menschen ist der Ausatem der Göttin. Sie gab ihnen das Mitgefühl, um die Hilflosen zu beschützen. Ob Du selbstlos tätig bist oder nicht, SIE wird ihr Werk vollenden. Nichts kann SIE aufhalten.

    Erkennt zuerst die Große Göttin, dann denkt an die Schöpfung, die Welt und an andere Dinge. Wenn ihr DIE EINE kennt, kennt ihr alles andere. Dann schenkt sie Euch größere Glückseligkeit als jede andere Freude und jeder Orgasmus.

    Wenn man hinter die Eins fünfzig Nullen setzt, erhält man eine große Summe; nimmt man aber die Eins weg, dann bleibt nichts. Es ist die Eins, die das Viele schafft. Erst die Göttin, dann die Welt. Dann hört alles Jammern auf, dass es partnerschaftlich, beruflich, gesundheitlich, finanziell, sexuell nicht klappt.

    Was ist also die Pflicht des Menschen? Zuflucht bei der Göttin zu suchen und mit verlangendem Herzen um IHRE Schau zu beten!

    Im Tantra schaffen wir die Atmosphäre, den Rahmen, wo diese Wunder geschehen können! Trau Dich.

  • Tantra – Vertrauen oder Abgrenzung?

    Lucian Loosen, Tantra Ausbildung und Tantra Seminare Leiter

    Das Konzept der Abgrenzung ist ein altes Therapie-Konzept der Ewig-Gestrigen. Die Menschen sind heute schon weiter entwickelt und können darüber hinausgehen. Wenn Du es einmal genau betrachtest, macht die Abgrenzung ja nur dann Sinn, wenn Du Dich gegen etwas Böses, etwas Schädliches abgrenzt, damit es Dir weiter gut geht oder Du Dich vor dem Schlimmen beschützt. Somit liegt der Abgrenzung der negative Glaubenssatz zugrunde, die Umwelt, die anderen Menschen, oder z.B. die Männer oder die Frauen seien nicht gut, oder sie wollten Dir schaden. Ja, es kann sein, dass Du in der Vergangenheit verletzt worden bist, von Menschen, die Dir schaden wollten oder die Dir aus Unbewusstheit oder Schwäche geschadet haben. Und ja, Verletzung hat in vielfacher Weise stattgefunden und der Schmerz und die Wunde wohnen noch manches Mal in Dir. Doch ist Deine Vergangenheit ebenso Deine Gegenwart oder Deine Zukunft? Wohl nicht unbedingt. Willst Du dass Deine  Gegenwart eine Verlängerung Deiner Vergangenheits-Traumas ist oder möchtest Du etwas Neues erschaffen und erleben?

    Leichtigkeit, Glück, Wohlbefinden, Ekstase?

    Wenn ja, geht das nur durch die Liebe. Und diese Liebe vertraut erstmal anstatt sich abzugrenzen. Und zwar vertraut sie darin, dass alles was zu Dir kommt, gut ist für Dich, weil Du tief innen glaubst, dass Du gut, also in Deinem Wesen göttlich bist.

    Dann bist Du ein Magnet, der nicht zum Eisen sagen muss, „Komm her!“ oder „Verschwinde!“ sondern Du ziehst es ganz einfach an.

    Genau betrachtet sind Liebe und Vertrauen identisch. Nur wenn Du vertraust und Dich öffnest, kannst Du somit neue Erfahrungen des Glücks machen, der Leichtigkeit und des Genusses. In der Liebe und im Vertrauen gibt es nie absolute Sicherheit. Im Gegenteil, sobald Du dort Sicherheit suchst, fliehen sie.

    Wenn Du vertraust, kannst Du nie etwas falsch machen. Ja, Du kannst auch schmerzliche, enttäuschende Erfahrungen machen, aber wenn Du sie als Lektion, als Lernaufgabe betrachtest und Dir selbst weiterhin mit ganzer Liebe und vollem Wohlwollen begegnest, dann werden mehr und mehr positive Erfahrungen auf Dich zukommen. Du wirst dann immer häufiger im Goldregen der Liebe baden dürfen. Voraussetzung für Liebe und Glück sind Verletzlichkeit und Offenheit. Du brauchst nicht mit einem Panzer herumzulaufen. Ist die Schublade der Frau verschlossen, verpanzert sie sich vor dem Segen des Wohlwollens und der Liebe und der Güte FÜR sie. So meint die moderne Frau, – weil ja im Mangel, die Schublade ist leer, – sich die Erfüllung erkämpfen zu müssen mit dem Schwert. Aber so verhungert ihr weiblicher Wesenskern und das ewige Kämpfen macht sie irgendwann  hart, unnahbar und vor allem sehr müde… bis zur totalen Erschöpfung.

    Wodurch lernst Du Vertrauen, wenn Du es verloren hast? Nur durch Vertrauen.

    Da gibt es keinen Trick und keine Abkürzung. Durch Vertrauen machst Du immer häufiger positive Erfahrungen, die wiederum Dein Vertrauen noch mehr stärken.

    Dieses Vertrauen zu erlernen und zu erleben, geht am besten in der Wärme und Geborgenheit der spirituellen Gemeinschaft in der Gruppe, wo Du gehalten und aufgefangen bist. Da ist dann jede Erfahrung Heilung pur.

    Als Frau öffne Deine Schublade, nur dann kannst Du darin Geschenke aufnehmen oder erhalten. Wie soll jemand Geschenke in Deine Schublade legen, wenn sie abgeschlossen ist?

    Als Mann benutze Dein Schwert, – dass es nicht verrostet – zum Abteilen und teilen auf dass sich das Gute vermehrt.

    Das Problem bei der Abgrenzung ist, dass wir uns nicht nur vor dem Bösen sondern auch vor dem Guten schützen. Und: Durch jede Abgrenzung schützen wir uns vor der Liebe und machen das EGO größer. Denn das Ego besteht nur aus Abgrenzung. Das Ego ist wie ein Stock im Wasser, der sagt, „Hier ist meine Seite des Wassers und dort ist Deine Seite!“. Doch das ist absurd. Das Wasser ist immer eins egal ob ein Stock darin ist.

    Durch die Erziehung ist das Ego bei den meisten schon groß genug, sonst mache noch einige Therapie bevor Du mit Tantra beginnst, denn Tantra ist Abbau des Egos durch Vereinigung nicht durch Abgrenzung. Tantra löst das Ego Stück für Stück auf durch ein JA zum Leben. Das ist eins mit Urvertrauen in die göttliche Kraft und Führung.

    Echte Liebe ist das Bedürfnis, anderen Freude zu machen. Reine Liebe ist die, die keine Erwiderung erwartet, darum bitten wir im Tantra, sie zu lernen.

  • Tantra ist lautere Liebe…

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    Tantra ist lautere Liebe…

    Solange man nicht gelernt hat, Gott zu lieben, wird man ihn auch nicht sehen. Und so ist es ebenso mit allen Menschen und mit allen Dingen. Du kannst nur das wirklich erkennen, dass Du liebst.

    Diese Liebe besteht aus Achtsamkeit, Geduld, Mitgefühl, Klarheit.

    Man kann Gott nicht sehen, solange noch eine Spur von Weltlichkeit zurückgeblieben ist. Feuchte Streichhölzer zünden nicht, soviel man sie auch gegen die Schachtel reiben mag. Man verschwendet nur eine Menge Hölzer. Ein mit Weltlichkeit getränktes Denken ist wie ein feuchtes Streichholz. Wenn ein Gottliebender nur ein einziges Mal diese ekstatische Liebe zu Gott empfindet, diese gereifte Hingabe, dieses brennende Verlangen, dann schaut er Gott in seinen beiden Aspekten, mit und ohne Gestalt.

    Wie kann man die Göttin sehen?

    Ohne Reinheit des Herzens kann man die Göttin nicht schauen. Durch die Verhaftung an ‚ich‘ und ‚mein‘ ist das Denken befleckt. Wenn eine Nadel im Schmutz liegt, kann der Magnet sie nicht anziehen. Wäscht man den Schmutz ab, wird der Magnet wirksam. So kann auch der Schmutz unseres Denkens mit den Tränen unserer Augen fortgespült werden. Die Göttin erscheint nicht so bald im Herzen eines Menschen, der glaubt sein eigener Meister zu sein. SIE wird schaubar, sobald sich ihre Gnade ergießt. SIE ist die Sonne der Erkenntnis. Sie hat die Welt mit dem Licht der Erkenntnis erhellt. Dadurch können wir einander sehen und Erkenntnis erlangen. Du kannst die Göttin nur sehen, wenn sie ihr Licht auf ihr eigenes Antlitz richtet.

     

  • Tantra ist die Befreiung von allen Schuldgefühlen…

     

    Die moderne Mann-Frau-Beziehung: wenn Schuldgefühl auf Mitleid trifft….

    Der moderne Mann hat Schuldgefühle, die moderne Frau pflegt Mitleid.

    Männer: Wieso immer sanft sein als Mann? Meinst Du Gott ist es oder die Natur? Schau Dir an mit welcher Gewalt die Schöpfung daherkommt oftmals…. Die Naturkräfte in Vulkan-Ausbrüchen, Wirbelstürmen, Erdbeben und Sturmfluten ist oft brachial. Das sieht Tantra nicht moralisch. Das sind Ur-Kräfte, weder gut noch böse, aber vor allem immer eins bewirken: Wandlung.

    Der Deutsche Mann ist verklemmt und geht nicht auf Frauen zu, versteckt sich im Internet hinter seinem Bildschirm. Der deutsche Mann traut sich nicht zu führen, selbst wenn er die Kraft dazu in sich hat. Der deutsche Mann kann keinen Dank annehmen und sich feiern lassen…er meint notorisch immer nur geben zu müssen….Der Deutsche Mann schiebt bequem der Frau die Führungsrolle zu, bis sie immer mehr verhärtet und keine Orgasmus mehr bekommt. So passiert es, daß er noch mehr Schuldgefühle bekommt, weil er wie ein Lamm lebt, und doch den Löwen in sich spürt.

    Ich habe in einer Dokumentation über die deutschen Männer Interessantes darüber gehört, warum die deutschen Männer so weich gespült sind im Vergleich zu allen anderen Ländern….

    Es ist ein tiefes unbewusstes Schuldgefühl, nicht nur wegen der Grausamkeiten des Krieges als Täter, sondern auch weil wir verloren  und die Siegermächte uns gedemütigt haben.  Vor allem in Bezug auf die Frauen hat der deutsche Mann ein Schuldgefühl verinnerlicht, macht sich klein und buckelig, ist verunsichert, verrät seinen Freiheitsdrang, prostituiert sich für ein wenig Wärme und verliert seinen Stolz. Ja, die Väter und Männer waren alle weg im Krieg – wegen höherem Befehl. Sie mussten die Frauen also notgedrungen alleine lassen zuhause mit den Kindern…Die Überlebenden, die zurückgekehrt sind aus den Weltkriegen, waren tragischerweise traumatisiert und daher kraftlos.

    So denkt wahrscheinlich der deutsche Mann ständig er hätte bei Frau etwas wiedergutzumachen anstatt sich in seiner Größe und seinem Selbstwertgefühl aufzurichten und genauso auch von der Frau zu erwarten bewundert und verwöhnt zu werden. Genauso fehlt es dem Mann oft an Bewunderung für die Frau weil sie in seinem ehemaligen Ressort sogar oftmals noch kompetenter als er geworden ist. Der Mann ist es wert. Die Weltkriege sind über 70 Jahre vorbei, das sind schon mehr als vier Generationen….

    Frauen: Die Frauen haben sich im Weltkrieg die Hosen angezogen, weil die Männer an der Front waren oder schon tot oder traumatisiert zurückkehrten. Sie haben die Hosen aber nicht mehr ausgezogen, obwohl der Mann mit seinen Kompetenzen da ist und sie entlasten könnte mit seiner Entscheidungs- und Führungskraft nach außen. Wie sehr sich die moderne Frau manches Mal die starke Schulter zum Anlehnen wünscht. Wie sehr sie sich nach seinem starken Rücken sehnt anstatt alles selbst und allein durchkämpfen zu müssen. Durch 3-4 Generationen des Machens und der Kontrolle und der Führung fällt es der Frau von heute schwer, von der Breitschultrigkeit abzulassen. Auch im Bett fällt die Hingabe schwer und so leiden 80% der Frauen an Orgasmusproblemen, wissen oft gar nicht mehr wie tief die Befriedigung und die Wonnen der Lust sein könnten.

    Sie können nicht mehr die totale Hingabe, nur noch die kontrollierte Hingabe…oder die gesteuerte Hingabe…

    Tantra kann befreien, die volle Weiblichkeit wieder entfalten und der Frau, der Königin des Herzens den Ozean ihrer Gefühle zurückschenken, den Mann daran erinnern, dass er Rückgrat hat und das Licht der Welt ist.

  • Worum es im Tantra wirklich geht…

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    Erstens: Im Tantra kann Eifersucht ein Weg der Selbstbefreiung werden. Es gibt zwei Sichtweisen: Dein Partner als Besitz ./. Dein Partner als Geschenk (oder Leihgabe Gottes). Man kann alles besitzen im Leben, bis auf zwei Dinge: Liebe und Glück. Du kannst alles kaufen für Geld, außer Liebe und Glück. Sobald Du sie besitzen oder festhalten möchtest, sind sie weg. Willst Du also Deinen Partner besitzen, mit der ständigen Angst verbunden ihn zu verlieren, oder willst Du ihn als Segen des Lebens genießen? Und: Kannst Du Deinem Partner Glück und Freiheit gönnen, möchtest Du wirklich in der Tiefe, dass er/sie glücklich ist? Oder ist Dir der Überlebenstrieb Deines Egos wichtiger, dass sich nur aus Ängsten definiert. Und: Welchen Stellenwert sollen Liebe und Glück in Deinem Leben haben? Wie wichtig sind sie Dir? Gehören sie zu Deinen Prioritäten? Im Tantra wird das „verletzte-Kind-Ich-Gefühl“ (verzweifelt, ohnmächtig, kontrollierend, gewalttätig, traurig, wütend) transformiert zu wahrem Selbstwertgefühl und Hingabe an die Göttin = Urvertrauen.

    Zweitens: In der Erfahrung liegt die Erleuchtung.…nicht in der Vorstellung über….Wir scheuen uns vor neuen Erfahrungen, weil wir alte Vorstellungen im Kopf haben. Erfahrung ist Gegenwart, Vorstellung ist Vergangenheit. Was ist Dir wichtiger? Wann findet Dein Leben statt, in der Vergangenheit oder jetzt? Wenn es jetzt stattfindet, kannst Du Glück und Liebe nur jetzt finden in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit.

    Drittens: Du kommst zu Tantra, um Grenzen zu überschreiten. Die eine Grenze übertrittst Du durch Vorpreschen, die andere durch Zurücktreten und Dich- Beschützen. Beides sind für Dich neue Erfahrungen und damit Grenz-überschreitungen. Das ist wie mit der Staatsgrenze zu einem anderen Land: Wer sie nicht überschreitet, wird auch das neue Land nicht kennenlernen. Diese neuen Länder sind die reichen Aspekte Deiner Seele. Du bist im Tantra, um Neues auszuprobieren, zu experimentieren, neugierig zu forschen, was das Leben noch alles zu bieten hat, auf der Reise namens: ‚Abenteuer Mensch‘. Du bist im Tantra, um Dinge zu tun, die Du noch nie zuvor getan hast. Das ist eine Atmosphäre, die Dich ungeheuer lebendig machen kann. Überlege Dir: Wie viele Grenzen haben ich überschritten in den letzten Monaten, wieviel Neues ausprobiert. Ja, Du kannst im Karton der alten Gewohnheit verbleiben. Doch wenn Du leidest, weißt Du: die alten Muster funktionieren nicht mehr. Dann geht es nicht anders, als Neues zu erschaffen. Das geht am Besten in der Gruppe weil es am Anfang auch mit Schmerz verbunden ist und die Gruppe Dich trägt.

    Viertens: Im Tantra ist jeder Partner der Richtige. (Das gilt nicht für das Leben). Im Tantra geht es nicht um Verliebtheit und Partnersuche. Wenn verlieben, dann in Dich selbst und dann wird automatisch im Leben der richtige Partner zu Dir kommen, ganz leicht, ganz spontan, ganz unverkrampft und unkompliziert. Doch das hängt alles von Deiner Schwingung ab. Dein Übungspartner im Tantra hilft Dir, Dich selbst zu erkennen und negative Muster aufzulösen. Deshalb sind Tantra-Übungen mit Nicht-Traumpartnern oft viel leichter und genussvoller, weil kein Erwartungsdruck da ist. Im Tantra geht es um universelle Liebe, nämlich die Schönheit des Göttlichen in den Augen eines jeden Menschen zu finden, ihn/sie zu lieben, weil Du hinter die Kulissen schaust, weil Du tiefer das Wesen verstehst. Das ist eine ungeheuer befreiende und beglückende Erfahrung. Hast Du die gemacht, verliebst Du Dich in das ganze Leben….

  • Tantra ist – Nicht-Anhaften

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    Tantra ist – Nicht-Anhaften

    Grundlage aller Tantras ist das Nicht-Anhaften an die mit Erotik und Sinnlich-keit einher gehenden Bindungen. Dies ist der Unterschied zu allen anderen Befreiungswegen, welche einfachheitshalber alle Handlungen, die ein Anhaften bewirken können, vermeiden. Der Tantriker akzeptiert die „Befleckung“, aber haftet ihr nicht an; verfällt deshalb immer weniger den Schattengefühlen: Hass, Neid, Eifersucht und Zorn. Diese wandeln sich im Tantra in Mitgefühl, Mitfreude und Glückseligkeit in Selbstlosigkeit.

    Somit kann ein religiös erzogener Mensch Tantra nicht ausüben, ohne seinen Schuld- und Sühnebegriff zu transzendieren.

    Angenommen, es liegen Schätze in einem Raum; wenn man sie sehen und in Besitz nehmen will, so muss man sich die Mühe machen, den Schlüssel zu beschaffen, die Tür aufzuschließen und die Schätze fortzutragen. Angenommen aber, der Raum ist verschlossen, und man steht vor der Tür und sagt die ganze Zeit: „Jetzt habe ich die Tür geöffnet; jetzt habe ich die Truhe aufgemacht; jetzt habe ich den Schatz entnommen…“, so führt solches ‚Vor-sich-Hinbrüten‘ vor der Türe zu nichts. Man muss üben!

     

    Teilnehmerstimmen

    Beate, Schauspielerin, Tantra Hamburg, Tantra-Training:

    “Die Struktur der Ausbildung war großartig. Ich hatte genügend Zeit und Raum, mich zu entwickeln. Durch den geschützten Raum konnten sich meine Schatten und lange überdeckten Schmerzen zeigen. Ich konnte meinen Panzer ablegen und habe gelernt, bei mir zu bleiben, auf meine Gefühle und Körperwahrnehmungen zu achten. Ich konnte loslassen und komme viel schneller in meine Lust. Meine Sexualität hat eine neue Qualität bekommen.

    Ich fand alle spirituellen Ausführungen sehr weise und sie haben mir immer einen Ansporn gegeben, darüber nachzudenken und sie umzusetzen. Lucian‘s Struktur, seine Fähigkeit als spiritueller Lehrer sind großartig. Er hat den Raum für meine Entwicklung gegeben. Er hat immer Mut gemacht, die eigenen Grenzen zu überschreiten. Die Art wie die Shakti durch die Rituale geführt und sie geleitet hat, war inspirierend und großartig. Das Assistenzteam war ebenfalls genial. Alle waren immer für unsere Sorgen und Nöte ansprechbar und haben viel gegeben, so dass wir uns entwickeln konnten. Das wichtigste für mich persönlich war, dass ich ein Stück weit meine eigene Mitte gefunden habe, wieder körperlich mehr fühle und durch diese tolle eigene Entwicklung, einen tollen Mann angezogen habe. Ich habe Liebe gelernt!

    Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe ist eine wunderbare Erfahrung für mich. Auch in traurigen Momenten war immer mehr als eine Person da, die getröstet hat. Die beiden Frauentage waren sehr heilend für mich. Der Humor ist nie zu kurz gekommen. Ich habe in der Kularnava Tantra Ausbildung sehr viele Techniken gelernt. Vieles kann ich in meine Beziehung integrieren und so eine neue Ebene der Intimität erreichen. Mein Herzgefühl ist noch mehr aufgegangen. Ich kann oftmals ganz ohne Vorurteile auf Menschen zugehen. ‚Hingabe‘ ist dank Lucian und der Shakti nicht mehr nur ein Wort für mich. Ich kann sie jetzt besser fühlen. Ich habe auch gelernt, dass Demut wichtig ist für die eigene Entwicklung. Demütig zu sein gelingt mir noch nicht immer, aber immer häufiger. Die männliche Stärke von Lucian hat es mir leicht gemacht, ein Gefühl für meine Weiblichkeit zu bekommen. Fallenlassen fiel leichter.”

  • Tantra und neue Werte für Dein Leben

    Tantra und neue Werte für Dein Leben

    Das Paradox unseres Zeitalters

    Wir haben größere Häuser – aber kleinere Familien.

    Wir haben mehr Komfort – aber weniger Zeit.

    Wir haben mehr wissenschaftliche Grade – aber weniger Sinn-Empfinden.

    Wir haben mehr Wissen – aber weniger Urteilsvermögen.

    Mehr Experten – aber weniger gelöste Probleme.

    Mehr Medizin – aber weniger Gesundheit.

    Wir sind den ganzen weiten Weg zum Mond und zurück gereist,

    aber haben damit Schwierigkeiten,

    über die Straße zu gehen und einen Nachbarn zu treffen.

    Wir haben mehr Computer gebaut, um damit mehr Information zu verarbeiten, und mehr Kopien zu speichern als jemals zuvor – dennoch haben wir weniger wirkliche Kommunikation.

    Wir haben mehr Internet-Freunde – aber weniger Berührung.

    Wir haben von allem mehr an Menge – aber weniger an Qualität.

    Wir haben Fast-Food-Zeiten – aber langsame Verdauung.

    Große Menschen – aber kleinen Charakter.

    Wir haben steile Profite – aber seichte Beziehungen Wir leben in einer Zeit, wo viel angepriesen, aber tatsächlich wenig angeboten wird.

    Indianisch

    Das mag uns alle anregen, Dinge im neuen Jahr anders zu machen und anders zu sehen – als alle um uns herum. Es ist das „Rennen-und-immer-weiter“ ohne zu wissen, warum und wohin. Das macht krank. Es ist das Mitmachen, was alle machen, ohne zu wissen, welchen Sinn das hat. Kularnava Tantra möchte diesen Trott aufbrechen und Grenzen überschreiten, damit Dein Bewusstsein Dein Leben neu gestalten kann, nach Werten, die es wirklich wert sind gelebt zu werden!

    Ja, und es soll trotz der Scheinfreude des Konsums zur wirklichen Freude führen. Denn ohne Freude ist alles nichts. Suche die Freude. Denke stets daran, Freude ist nichts Nebensächliches auf unserer spirituellen Suche. Sie ist lebenswichtig! Vermeide Niedergeschlagenheit um jeden Preis. Sie ist die Wurzel aller Krankheiten und allen Leidens.

  • Tantra und die Weisheit des Ginkgo-Blattes

    Tantra und die Weisheit des Ginkgo-Blattes

    lucian

    Tantra und die Weisheit des Ginkgo Blattes

     Das Ginkgo-Blatt ist das Einzige, das zweigeteilt und doch eins ist. Welch‘ wunderbares Symbol, welch schönes Gleichnis der Natur.

    Wir Menschen sind zwar oft zweigeteilt – immer dann, wenn wir mit unserem Ego identifiziert sind, können aber auch die Einheit erleben, immer dann wenn wir im Sein ruhen und uns nicht im Machen oder Haben verlieren.

    Somit ist unser Ich das Bewusstsein von Trennung, Widerspruch und Zweifel. Das wahre göttliche Selbst hingegen, ist das Bewusstsein von Eins-Sein, Glück und Ekstase. Und: Obwohl das Ego eine Illusion ist, halten wir es doch so oft für wirklich. Das Ginkgoblatt ist zwei und doch eins.

    Wir im Tantra leben die Sinnlichkeit z.B. ausschließlich angebunden an das Herzgefühl. Sex und Herz sollten niemals getrennt sein. Das heißt, mache nie Liebe ohne mit Deinem ganzen Gefühl dabei zu sein. Tantra lässt uns diese Einheit wieder spüren. Das ist Heilung für unsere Seele und Heilung für unseren Körper.

    Zu viele glauben noch an die Illusion, dass Erfolg gleich Glück sei.

    Allein die Definition von Erfolg ist schwierig. Ist Erfolg, dass man seine Ziele erreicht? Ist Erfolg, dass man viel Geld verdient? Ist Erfolg, dass die Umwelt Beifall klatscht und einen mit Anerkennung überschüttet?

    Nein, laut der Weisheitslehrer der Menschheit kann es das alles nicht sein.

    Auch wenn Du Deine Ziele erreicht hast, macht Dich das manchmal nicht glücklich. Der Künstler hat auf dem Höhepunkt des Erfolges die größte Depression. Das Ehepaar, welches das gemeinsame Haus fertig gebaut hat, lässt sich scheiden.

    Viel Geld verdient oder gewonnen zu haben, ist nur ein kurzer „Kick“, denn es folgt die Frage: Geld? Wofür?

    Und dann sind wir bei Visionen – und die haben nie etwas mit Geld zu tun.

    Viel Geld kann uns nicht helfen, uns im Sein zu verankern. Glücklichsein, ist Sein. Glücklichsein kann uns nur übermannen, wenn wir in diesem Augenblick bewusst und empfänglich sind. Dabei ist viel Geld keinerlei Hilfe. Ja, Sorgen haben wir alle. Unser Ego lebt von Sorgen. Der Milliardär hat auch Sorgen, zwar auf einem anderen Niveau als der Harz-IV-Empfänger, aber im Prinzip sind es die gleichen Sorgen, auch wenn beim Milliardär sehr viel mehr Nullen hinter der Eins sind.

    Wofür mehr Geld? Mehr Geld kann nur gut sein, um damit etwas zu kaufen.

    Doch der Besitz von etwas, das man sich gewünscht hatte, macht leider oft nur kurz glücklich. Denn das Ego ist nie zufrieden. Sobald es meint, etwas zu besitzen, will es mehr und anderes, immer was es gerade NICHT hat. Das geht fatalerweise auch mit dem Liebespartner so.

    Und Anerkennung und Beifall unserer Umwelt? Wie schnell schlägt das in Kritik um, wie schnell wird ein gefeierter, berühmter Mensch fallengelassen bei echten oder vermeintlichen Fehltritten. Auf „Fame and Blame“ können wir uns also auch nicht stützen.

    Erfolg kann nur sein, das Glück in Dir und auf dem Planeten zu vermehren.

    Insofern wünsche ich Dir zu Weihnachten das unsichtbare und kostbarste aller Geschenke, einfach in Deiner Mitte zu sein und Dich und andere mit Liebe zu genießen…

    Genieße Du zum Abschluss das schöne Gedicht über das Ginkgoblatt von Johann Wolfgang von Goethe, unserem deutschen Wort- und Wahrheits-Meister…

    Gingo Biloba
    Dieses Baums Blatt, der von Osten
    Meinem Garten anvertraut,
    Giebt geheimen Sinn zu kosten,
    Wie’s den Wissenden erbaut,

    Ist es Ein lebendig Wesen,
    Das sich in sich selbst getrennt?
    Sind es zwei, die sich erlesen,
    Daß man sie als Eines kennt?

    Solche Frage zu erwidern,
    Fand ich wohl den rechten Sinn,
    Fühlst du nicht an meinen Liedern,
    Daß ich Eins und doppelt bin?

     

  • Kann Körperlichkeit eine Form von „Gottesdienst“ sein?

    Unbenannt

    Für Viele, die heute nicht mehr an Gott glauben, ist Sinnlichkeit an die Stelle von Religion getreten. Jeder, der jemals gute Geschlechtlichkeit hatte, weiß, dass das im Grunde Gottesdienst ist. Der Mensch fühlt sich eins, verliert sein Zeitgefühl und erfährt eine enorme Intensität. Es fühlt sich genauso wie eine religiöse Erfahrung an. In beiden Fällen erfahren wir das Wesentliche des Lebens, die ursprüngliche Energie, da gibt es in meinen Augen dann keine Trennung mehr zwischen Körperlichkeit und Religion. Der Geist ist frei von Gedanken, Sorgen und Zukunftsprojektionen. Nie habe ich mich lebendiger und sonniger gefühlt als nach heilige, wunderbare, herzverbundene Sensualität. Nur wenn Sinnlichkeit die Stelle von Gott einnehmen soll, dann ist er überfordert. Aber Ähnliches ist passiert bei den heutigen atheistischen Menschen der Post-Moderne: An die Stelle von Gott ist die Sehnsucht nach dem „richtigen Partner“ getreten. An die Stelle der Verherrlichung Gottes ist im Abendland die „romantische Verliebtheit“ getreten. Ein Mensch soll – so fühlt der Verliebte im Rausch von „himmelhoch jauchzend“ – alle Bedürfnisse in höchster Form gottgleich erfüllen. So die Erwartung der im Grunde genommen kindlichen Seele. Erfüllt der Liebespartner das nicht, sind wir enttäuscht oft traurig, wütend und verbittert – „zu Tode betrübt“. Wir verdammen den Menschen, in den wir einst verliebt waren und trennen uns, erst mental, dann physisch. Das ist die Haupt-Funktion des Egos, Abtrennung.

    Die Lösung – Inklusion statt Exklusivität der Liebe. Die Liebe muss heraus aus der Enge und weit gemacht werden. Die universelle Liebe muss Eingang in das Leben finden. Eine Dritte Kraft muss her, für die Verliebten und Liebespaare und Ehepartner.

    Eine Kraft, die verhindert, dass wir uns in Glücks- und Heilserwartung einem Menschen hingeben, ihn dann als unseren Besitz betrachten und uns komplett verhaften. Nur das Göttliche und die Hinwendung zum Göttlichen kann unsere letzte und größte Erwartung erfüllen. Ja, die göttliche Liebe wird uns mehr erfüllen als das kleine Ich jemals zu träumen gewagt hat. Nur aus Deiner Rückverbindung zum Göttlichen kann eine wirklich gute und fruchtbare Wachstumsbeziehung mit einem Partner erwachsen.

    Wir bei Kularnava Tantra führen die Menschen zum Göttlichen zurück und verbinden diese Erfahrung mit der Körperlichkeit und Sinnlichkeit. Dann ist es heilige, gesegnete Sinnesfreude, die Du als großes Geschenk empfindest. Dann kannst Du Sinnlichkeit ohne Schuld, frei und unbeschwert wie ein Kind erleben und genießen. Das ist dann wie eine Belohnung des Göttlichen, wenn wir uns ohne Absicht und ohne Furcht einlassen. Voraussetzung ist die Disziplin die Tantrischen Rituale und Meditationen auch regelmäßig zu üben. Denn in Kularnava kommt aus der Askese die Ekstase. Beides gehört zusammen.