Schlagwort: 2010

  • Die 20 Kularnava-Glückstropfen gegen die Winterdepression

    Die 20 Kularnava-Glückstropfen gegen die Winterdepression

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    Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu. Damit uns der Winter-Blues nicht erwischt, hier einige Glückstropfen für Dich. Nutze die dunkle Zeit zu Ruhe und Einkehr einmal im Jahr. Besonders in den so genannten „Rauhnächten“ von 21.12.-6.1. solltest Du keine großen Projekte betreiben und Dich keinen großen Belastungen aussetzen. Das wirkt sich schlecht aus. Das Äußere sollte ruhen und Du solltest Dir Zeit für die innere Verwandlung geben, in Stille. Reduziere den Weihnachts- und Geschenkestress etwas, um mehr Ruhe für Dich zu haben. Freie Zeit nur für Dich ohne Planung – das ist echter Luxus, den Du Dir gönnen solltest.

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  • Tantra – Urvertrauen und Wohlstand

    Tantra – Urvertrauen und Wohlstand

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    Von Geld- und Existenzsorgen der Menschen auf dem spirituellen Weg

    Im Tantra lernst Du Dein Leben zu wandeln, zu sexuellem Wohlstand. Jeder hat das Geburtsrecht auf ein erfülltes Liebes- und Lusterleben. Und: Tantra zeigt Dir ebenso, wie Du auch materiell die Fülle leben kannst. Denn Wohlbefinden eines Menschen wird ganzheitlich verstanden. Wie viel Geld braucht also ein Mensch zum Glücklichsein? Und vor allem, wie änderst Du einen Mangel an Geld, der zu Unwohlsein und Ängsten führt? Wie kannst Du das innerlich und äußerlich wandeln? Oft achten „spirituelle Menschen“ die Materie und das Geld nicht genug. Dafür rächt sie sich und zieht den Boden unter den Füßen weg – der Mensch hat Existenzsorgen, weil er z.B. zu verschwenderisch, dumm oder unachtsam mit Geld umgegangen ist. Geld soll also als Symbol für Energiefluss verstanden werden. Damit kann man etwas bewirken.

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  • Acht Fragen über Tantra

    Acht Fragen über Tantra

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    (Ein Interview von Gabriele Schmidt mit Lucian Loosen, dem Kularnava-Begründer vom 17. September 2010)

    20 Jahre Tantraseminare – eine lange Zeit. Was macht den Erfolg von Deinen Seminaren aus?

    Meine Wurzeln liegen im Yoga. Von da her habe ich viel Disziplin und Klarheit in den Tantra mitgebracht. Was oft droht chaotisch zu werden, wenn mit der sexuellen Energie gearbeitet wird, ist bei Kularnava in viel Ordnung und Ritualisierung eingebettet und verliert nie die spirituelle Anbindung. Sprich: Die Lust ist nicht um der reinen Lust willen zu leben, sondern als Sprungbrett für mehr Bewusstsein in vielen Lebensbereichen. Wir vermitteln auf den Seminaren einen radikal ganzheitlichen Weg. Jeden Tag machen wir Körperübungen, Übungen zu Reinigung der Emotionen und spirituelle Dinge. Diese Ganzheitlichkeit – Körper-Seele-Geist konsequent durchgeführt, ist in meinen Augen der wichtigste Erfolgsfaktor. Der zweite ist meine Leidenschaft, mit der ich selbst es vermittle, da springt der Funke dann auch auf die anderen über. Ich leben auch im Alltag konsequent diese Ganzheitlichkeit.

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  • Tantra ist Konfrontation mit der Wahrheit

    Tantra ist Konfrontation mit der Wahrheit

    Suche nach Sex oder Suche nach spritueller Erleuchtung?

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    Interviewer: „Heute ist das Interesse an Tantra sehr gross…“

    Dieter Jarzombek: „Nein. Nein, das bezweifle ich. Das Interesse am Sex ist gross. Und ich glaube, dass viele Menschen das Tantrische, das Heilige, das Spirituelle in Kauf nehmen, weil sie sich so dem Thema Sex etwas angstfreier nähern können. Es ist ein Weg. Ich will ihn nicht verurteilen.“

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  • Niemandes Leben ist ein Selbstläufer…

    Niemandes Leben ist ein Selbstläufer…

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    An jeder Stelle Deines Lebens, an der Du nicht bewusst bist, nicht ganz wach, kannst Du fallen. Beruflich kannst Du fallen, in der Liebesbeziehung kannst Du fallen, finanziell kannst Du fallen und auch gesundheitlich kannst Du fallen, wenn Du es an Achtsamkeit mangeln lässt.

    Jetzt die gute Nachricht: An jeder Stelle Deines Lebens – egal wie weit Du unten bist und egal wie mies Deine Vergangenheit war – kannst Du aufsteigen!

    Du kannst Dich jederzeit beruflich weiterentwickeln und mehr Erfolg haben, Du kannst jederzeit eine neue Liebesbeziehung erschaffen oder die bestehende erfüllter gestalten, Du kannst jederzeit finanziell eine Wende zum Besseren einleiten, Du kannst jederzeit von einer Krankheit genesen und Dich selbst von einem Leiden heilen.

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  • Tantra ist: Dich selbst neu zur Geburt zu bringen!

    Tantra ist: Dich selbst neu zur Geburt zu bringen!

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    Leben heißt wachsen. Wer nicht mehr wächst, der stirbt. Wer nicht mehr bereit ist zur Veränderung, zur Verbesserung, Erhöhung aller seiner Lebensbereiche, wird wahrlich alt. Das Leben ist so kompromisslos der Evolution verpflichtet, dass sogar Leid, Schmerz, Krankheiten, Trennungen, Versagen und Unfälle herangezogen werden, damit die menschliche Seele den nächsten Lernschritt erkennt.

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  • Tantra – der Königsweg: – einzig aber nicht artig!

    Tantra – der Königsweg: – einzig aber nicht artig!

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    Es gibt nur einen spirituellen Weg auf der Welt, der die sexuelle Energie mit einbezieht: Tantra. Mehr noch, Tantra macht die sexuelle Energie zur kreativen Quelle für alle Lebensbereiche.

    Keiner sagt, dass Tantra leichter sei als andere Wege. Da Tantra der Köngisweg ist, braucht es manchmal auch „königliche“ Anstrengungen, um Herausforderungen zu bestehen, nicht in Suchtverhalten und falsches Ego abzurutschen. Denn nur wenn die Disziplin der Lust zugesellt wird, nur wenn die Klarheit dem Genuss zur Seite steht und wenn die innere Kraft dem „Sinnenrausch“ gewachsen ist, kann Tantra befreien, anstatt neue Fesseln zu erschaffen. Daher gehört Yoga immer als Basis des Tantra dazu. Yoga schafft erst die Voraussetzungen, körperlich und geistig, um im Tantra Ekstase zu erleben und bleibendes tiefes Glück.

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  • Das Scheitel-Cakra

    Das Scheitel-Cakra

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    Die Themen

    Das ist das oberste der 7 Energiezentren. Wenn das unterste für die Erde stand, so steht das oberste für unsere Verbindung zum Himmel, sprich zum Spirituellen. Wenn das unterste cakra für die Mutter stand, so steht das oberste für den Vater. Seine Funktion ist transzendierend, auf deutsch, alle Grenzen überschreitend und auflösend. Das unterste cakra stand für Geburt und so steht das oberste für Tod und Transzendenz, also für das Unsichtbare, die geistige Realität. Es ist oben an der Fontanelle am höchsten Punkt des Kopfes lokalisiert, manchmal wird es auch als über dem Kopf befindlich beschrieben. Beim so genannten „tausendblättrigen Lotos“ steht die Zahl Tausend für die Unendlichkeit, also für das für den Verstand Unfassbare. Nur heißt das nicht, dass es das nicht gäbe und dass das nicht real sei, nur weil es mit den normalen fünf Sinnen nicht wahrnehmbar ist. Alle Religionen beschäftigen sich sehr stark mit der Energie des Scheitelcakras. Die Religionen gehen davon aus, dass der Mensch aus dem göttlichen Wesen entsprungen ist und dahin zurückkehrt und zurückkehren soll (Religion, wörtl. = Rückverbindung). Gesund ist es, wenn der Mensch sich in der zweiten Lebenshälfte, wenn alles Materielle durchlebt und manifestiert wurde, verstärkt mit dem Scheitelcakra beschäftigt. Da es auch das Thema Tod ist, sollte sich jeder Mensch im letzten Lebens-Viertel zumindest intensiv mit dem Scheitelcakra beschäftigen. Nicht umsonst haben alle Buddha-Darstellungen so eine Art spitze Krone auf dem Kopf, als Symbol, dass der Schädel sich nach oben wölbt, weil der Mensch die Erleuchtung, also den höchsten Bewusstseinszustand erreicht hat. Elemente und Farben kann man diesem Zentrum nicht mehr zuordnen, als Tier vielleicht den Adler, der alles aus der Höhe überblickt und erkennt, ohne damit verhaftet zu sein. Wer im Scheitelcakra erwacht ist, hat keine Angst mehr vor dem Tod. Weil er sich ihm gestellt hat und ihn erkannt hat.

    Wenn alle 6 unteren Cakras noch mit dem persönlichen „Ich“ etwas zu tun haben, so ist das oberste überpersönlich und universell. Das kleine Ich hat sich aufgelöst im großen „All-Eins-Bewusstsein“.

    Ein nur naturwissenschaftlich-materialistisch denkender Mensch hält das alles für kompletten Unsinn…Hirngespinste… Dennoch kommen sogar Physiker bei der Erforschung des Weltalls nicht umhin, diese höchste Göttliche Energie anzuerkennen.

    Die Asiaten geben sich dieser höchsten Energie ohne Eigenwillen vollkommen hin, im Sinne von: Nicht mehr mein Wille geschehe, sondern Dein Wille geschehe. Diese Art von Hingabe an eine höhere Kraft, die den Menschen in seinem Alltag immer richtig zu führen vermag, erfordert  eine besondere Kraft. Wer gibt schon gerne sein eigenes Wollen auf? Das Ego lebt doch nur von seinen Widerständen und seinem Aufbäumen gegen das, was ist. Anerkennen, was ist und Einverstanden-sein ist die Energie des Scheitelcakras. Hier wird helles weißes Licht wahrgenommen, hier gibt es die Phänomene des Verlassens des Körpers, hier soll die Seele austreten aus dem Körper im Moment des  Todes.

    Im Tantra findet hier oben die mystische Hochzeit zwischen Sakti und Siva, urweiblich und urmännlich statt. Zuvor muss die Sakti (=Kundalini) alle 6 Zentren durchlaufen und dort alle Knoten gesprengt haben, um bis ganz nach oben aufsteigen zu können.

    In den verschiedenen Kulturen wurde das höchste Bewusstsein im Scheitelcakra als Nirvana, Samadhi, Satori, Unio Mystica, Christus-Bewusstsein bezeichnet. Es ist die Auflösung aller Dualität und Polarität. Das Bewusstsein darüber, dass alles eins ist und Du mit allem verbunden bist.

    Blockaden in diesem Energiezentrum zeigen sich in:

    • Verneinung von außersinnlichen Erfahrungen
    • Ein rein materiell ausgerichtetes Leben
    • Sinnkrisen: Wofür das alles?
    • Mangelndes Urvertrauen
    • Ständige Überlastung, das Gefühl alles alleine machen zu müssen und keine höhere Unterstützung zu bekommen

    Die Heilsätze

    • Alles endet gut. Und wenn es nicht, ist es noch nicht zu Ende.
    • Alles ist gut.
    • Ich bin eins mit dem All.
    • Dein Wille geschehe.
    • In tiefer Stille erwacht der Buddha in mir.
    • Ich bin eins mit der Schöpfung.
    • Mein Leben ist Ekstase.
    • Das höchste Management ist die Kunst, sich nicht zu bewegen und trotzdem alles um sich herum in Bewegung zu halten.
    • Ich lasse das Kosmisch-göttliche in mich einströmen.
    • Es gibt nichts zu tun.
    • Alles ist bereits vollkommen, so wie es ist.
    • Ich-frei zu sein ist höchste Glückseligkeit.
    • Ich erlaube mir immer öfter, den Verstand in Urlaub zu schicken.
    • Ich bin demütig den Kräften gegenüber, die mein Ego übersteigen.
    • Ich heile die Beziehung zu meinem Vater. (Papa, Du bist der Große und Du bleibst der Große)
    • Ich achte die religiösen und spirituellen Wege anderer.
    • Beten gibt mir Freiheit und innere Führung.
    • Ich stelle mich dem Tod, wenn er kommt.
    • Ich übe die Vorwegnahme von Sterben, in dem ich in unsicheren Zeiten, demütig vertraue, anstatt zu Grübeln und mich zu sorgen.
    • Ich glaube auch in den schwersten Umständen immer an das letztendlich Gute.

    Praktische Maßnahmen zur Heilung

    • Meditation
    • Lesen heiliger Bücher über die transzendente Wahrheit
    • Viel unter freiem Himmel sich aufhalten und Spazieren gehen (keine Kappen auf dem Kopf tragen)
    • Den Om-Klang tönen oder meditieren
    • Klänge von Zimbeln, Flöten, Instrumenten mit gleichmäßig hohem Klang
    • Die Advaita-Philosophie der Upanishaden studieren (Indien)

    Wenn jemand das Scheitelcakra in seiner Entwicklung zu früh geöffnet hat, wird er von außen als Verrückt wahrgenommen, landet manches Mal in der Psychatrie. Hier helfen: Fussmassagen, harte körperliche Arbeit, Sexualität (siehe auch Essay zum Wurzelcakra).

  • Das Stirn-Cakra

    Das Stirn-Cakra

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    Die Themen

    Fehlt es Dir manchmal an innerer Klarheit? Wenn Du über Deinen Lebenssinn oder Deine Ziele nachdenkst, erscheinen sie Dir verschleiert wie im Nebel? Würdest Du Dich manchmal gerne besser konzentrieren können? Fehlt es Dir manchmal an Willenskraft, Deine richtigen Erkenntnisse auch im Leben durchzusetzen? Kannst Du des Öfteren innerlich kein Licht sehen, sondern nur Dunkelheit?

    Dann wird es Dir gut tun, Dich heute mit dem Stirn-cakra zu beschäftigen. Es liegt genau zwischen den Augenbrauen, einen Finger breit höher über der Nasenwurzel. Es wird auch das „dritte Auge“ genannt, weil es nicht für das physische, sondern das geistige Sehen zuständig ist. Von den Organen her ist es dem Gehirn als Denkorgan zugeordnet und im Körper dem ganzen Kopf. Die Hypophyse (= Meisterdrüse) lenkt alle anderen Drüsen und damit den Hormonhaushalt. Als Mantra ist das „Om“ zugeordnet und der Vokal „i“, der im Kopf resoniert.

    Das Stirncakra beinhaltet das konkrete und analytische Denken (linke Gehirnhälfte) sowie das abstrakte, kreative und intuitive Denken (rechte Gehirnhälfte). Im Sinne der Naturelemente gibt es hier keins, sondern als „6. Element“ ist hier „Licht“ zugeordnet. In der alten Sanskrit-Sprache heisst es Ajna-cakra = „Befehls-cakra“. Es ist die Kommando-Zentrale des Bewusstseins, von wo aus alle willentlichen Funktionen gesteuert werden können.  Die Funktion ist: ‚erkennend’. Als Farbe ist hier nach dunkelrot, orange, gelb, gold/rosa, hellblau/silbrig der weiter unten liegenden cakren für die Stirn dunkelblau oder violett zugeordnet, manchmal auch strahlendes weiß oder gelb. Geistige Klarheit ist hellgelb. Vom indischen Yogameister Muktananda wurde es auch als „stahlblaue Perle inmitten der Stirn“ innerlich gesehen.

    Das Stirncakra ist insbesondere das, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Hier kann ein Mensch unabhängig von seinen Instinkten und seiner Prägung eigenständige Entscheidungen treffen, er kann im wahrsten Sinne des Wortes kreativ sein und Neues durch seinen Geist erschaffen. Er kann erfinden. Hier sitzen die Fantasie und Visions-Kraft genauso wie die verstandesmäßige Intelligenz, die in der Schul- und Universitätsbildung hauptsächlich trainiert wird.

    Wenn ein Mensch ein voll offenes, gut entwickeltes Stirn-Energiezentrum besitzt, hat er eine schnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächtnis und hohe Konzentrations-Fähigkeit bei einer Arbeit. Das Stirn-Zentrum verleiht geistige, ja fast magische Kraft. Denn wenn sich ein Mensch auf ein geistiges Bild konzentrieren kann und es halten kann bis zur Verwirklichung der Manifestation, dann ist er/sie ein Magier, ein Zauberer. Dinge, die nicht da waren, sind auf einmal da, durch die Macht des Geistes ausgelöst.

    Hier liegt auch die Fähigkeit zur Achtsamkeit und geistigen Wachheit. Mit geistiger Wachheit kann alles im Leben erreicht werden. Es ist die höchste Fähigkeit. Man mag noch so viele Verstrickungen mitbringen und Fehler machen: durch geistige Wachheit, kann jede Erfahrung, – auch die allerschlimmste -, zu Gold gewaschen werden, indem sie ausgewertet wird. Wer Fehler nicht oft macht, sondern nur einmal, lernt viel und wächst schnell.

    Etwas Lernen kann man nur durch das „3. Auge“.

    Das Stirn-cakra ist auch die hohe Fähigkeit des Unterscheidungsvermögens. Im Tarot ist es das Symbol des Schwertes. Ent-scheidungen scheiden das Richtige vom Falschen ab. Entscheidungen töten die falsche Alternative und ebnen so den Weg zum Richtigen. Im Stirncakra trennt der Geist zwischen nützlich und nutzlos, förderlich oder hemmend, aufbauend oder zerstörend. Die Maßstäbe entnimmt der Geist den gemachten Erfahrungen und ihrer Auswertung.

     Etwas zu beurteilen und zu bewerten ist die höchste Fähigkeit eines Lehrers; auch das ist Stirncakra. Wie intelligent jemand ist, hängt ab von der Entwicklung des Stirncakras. Natürlich gibt es auch die „Herzensbildung“. Damit will ich sagen, dass der Wert eines Menschen nicht von der Intelligenz abhängt, doch die Intelligenz ist ein sehr wertvolles Arbeitswerkzeug der Seele. Auch die Fähigkeit der Selbst-Reflektion und Selbst-Betrachtung liegt im dritten Auge, zu erkennen, wer Du bist. Im Paradies (und auch im Mutterleib) waren wir alle im reinen göttlichen, glückseligen Zustand, allein wir wussten es nicht.

    Der menschliche Wille, der manchmal die Kraft hat „Berge zu versetzen“, die mentale Stärke, das ist auch das Stirncakra. Neben diesen „harten“ Fähigkeiten des dritten Auges gibt es auch noch die „weichen“, das sind: das geistige Schauen, die Intuition, das Hell-Sehen. Die höhere Fähigkeit des dritten Auges ist also die Empfänglichkeit für Eingebungen, gute Ideen, „Geistesblitze“, gute Einfälle. Alle großen Erfindungen und Bahn brechenden Errungenschaften der Menschheit entstammen nicht dem logischen Verstand, sondern der irrationalen Intuition. Umwälzende, völlig neue, epochale Lösungen kann man sich nicht ausdenken, sie fallen ein, wenn der Verstand ruht und das Bewusstsein leer ist. Das kann in der Meditation passieren, beim Joggen, in der Badewanne oder bei einem Spaziergang in der Natur. Intuition kommt nur, wenn das Grübeln aufhört. Du bekommst nur innere Führung (ohne Mühe und ohne darüber nachzudenken), wenn das Sorgen und Planen im Verstand aufhört. Deshalb kann jemand, der zuviel arbeitet niemals wirklich kreativ sein. Kreativität braucht Wohlbefinden, Entspanntheit, Leere. Deshalb haben z.B. die kreativsten Köpfe von Google in ihren Büros viele Spielsachen, keine festen Arbeitszeiten, einen Frisör und Volleyballplatz vor dem Haus. Hier geht es nicht um Leistung im üblichen Sinne, sondern da reicht es, wenn eine Person ein Jahr lang „nichts tut“ aber eine entscheidende neue Idee dem Unternehmen beisteuert. Das ist später Millionen wert. (Und das heißt nicht, dass später zur Umsetzung viel Fleiss und Arbeit vonnöten seien).

    Die Intuition kann man nicht zwingen, man kann sie nur einladen. Die indische Heilige Anandamayi Ma lebte fast 100% nur aus ihrer Intuition, d.h. alles was sie tat oder nicht tat war nicht ausgedacht, sondern von innerer Führung „gefügt“. Dazu muss man innerlich sehr stark und ausgerichtet sein. Dann erst ist alles Leben und Handeln völlig ohne EGO.

    Nur durch die Intuition wird pures Wissen zur Weisheit. Wissen ist begrenzt. Weisheit ist unbegrenzt. Daraus erschließt sich, daß das Stirncakra erst in späterem Lebensalter vollständig entwickelt wird, wenn eben Reife und Weisheit da ist. Darum ist es auch so fatal, dass die Wirtschaft die Älteren Menschen immer schneller aussortiert aus dem Arbeitsleben, denn ein Junger kann zwar doppelt soviel „leisten“ wie ein Älterer u.U., aber er steckt auch Energie in doppelt soviele Fehler. Durch die Weisheit des Älteren, wird unter Umständen halb soviel getan und doppelt soviel erreicht.

    Bei Blockaden in diesem Energiezentrum kommt es zu:

    • Dummheit = geistige Umnachtung
    • Kopflastigkeit = zuviel Verstandesdenken (= der Großstadtneurotiker)
    • Denksucht und Kopfschmerzen (die Mühle im Kopf kann nicht abgestellt werden
    • Vielen Fehlern im Alltag (Wer es nicht im Kopf hat, muss es in den Beinen haben)
    • Fahrigen Bewegungen des Körpers (= zerstreuter Professor)
    • Vergesslichkeit
    • Sachen werden verloren, verlegt, vergessen
    • Keine Sache wird zu ende geführt, 1000 Neue werden angefangen
    • Zerfahrenheit im Denken
    • Extreme Unpünktlichkeit
    • Frühzeitiger Haarausfall und Glatze (der Kopf läuft zu heiß, daher werden die Haarwurzeln geschädigt)
    • Schnelle geistige Ermüdung und Konzentrationsunfähigkeit
    • Kurz-Sichtigkeit (weil zuviel nach innen geschaut wird)
    • Materielle Verhaftung = reine naturwissenschafts-Gläubigkeit
    • Intellektuelle Überheblichkeit und Arroganz (Die Besserwisser)
    • Meinungskonformität (ich denke was alle denken, angepasste Meinungen)
    • Kein Lebenssinn und kein Lebensziel vor Augen

    Die Heilsätze

    • Mein Wille lenkt mein Leben.
    • Ich bin frei.
    • Meine Intuition lenkt mein Leben.
    • Ich stimme mich ein, auf offene Weite.
    • Ich öffne mich der Stimme meiner Intuition.
    • Ich sehe meinen Lebensweg klar vor mir.
    • Innehalten und Innenschau gibt mir neue Visionen.
    • Ich habe klare Ziele für alle Lebensbereiche.
    • Ich bin mir meiner schöpferischen Macht bewusst.
    • Ich bin bewusst im Hier und Jetzt.
    • Ich kenne den Unterschied zwischen wichtigen und dringenden Dingen und mache immer die wichtigen zu den dringenden.
    • Entscheidungen zu treffen, bringt mich weiter.
    • Ich schule den inneren Beobachter.
    • Ich lasse mich von meiner Intuition leiten.
    • Ich konzentriere mich auf eine Sache und führe sie zuende, bevor ich etwas Neues anfange.
    • Ich nutze mein Gehirn als Werkzeug für effektives Arbeiten.

    Praktische Maßnahmen zur Heilung

    • Meditation
    • Beobachtung des eigenen Atems
    • Die Farbe gelb in Wohnungsanstrich und Kleidung
    • Viel Lesen (bei Unterfunktion) besonders die Bücher großer Lehrer und Philosophen
    • Hören wissenschaftlicher und esoterischer Vorträge
    • Schach spielen
    • Den Himmel betrachten
    • Keine Mütze oder Kappe tragen, sondern der Kopf nach oben frei haben
    • Tratak-Kerzenmeditation (Yogatechnik)
    • Sich ein Zeitplanbuch kaufen und seine Jahre, Monate, Wochen und Tage regelmäßig planen
    • In der Arbeit nur nach Prioritätenlisten vorgehen
    • Bei Überfunktion: ausgleichend die drei unteren cakras: Wurzel, Sex, Solar entwickeln (siehe vorige Artikel)