Kategorie: Lucian’s Tantra-Essays

Lucian’s Tantra-Essays

  • Was erwartet dich auf unseren Tantra-Seminaren?

    Was erwartet dich auf unseren Tantra-Seminaren?

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    Herzlich Willkommen bei Kularnava Tantra, dem authentischen linkshändigen Weg, basierend auf dem Kularnava Tantra. Mein Name ist Lucian und gerne will ich Dir Informationen über unsere Tantra-Seminare geben.

    Vor dem Besuch des ersten Tantra-Wochenendes tauchen bei jedem Menschen gewisse Ängste auf. Das ist natürlich, wenn Du Dich auf ein Abenteuer einlässt, dessen Ausgang Du vorher nicht kennst. Werte die Ängste als Zeichen Deiner Lebendigkeit. Und: Überspringe sie!

    Denn das ist die Grundvoraussetzung dafür, innerlich zu wachsen.

    Willst du mehr Freude in Dein Leben einladen?

    Möchtest Du Deine Liebesbeziehungen verwandeln zu mehr Lust, Freiheit und Tiefe?

    Beabsichtigst Du, Techniken zu lernen, um schöner zu lieben?

    Magst Du neue offene Menschen kennenlernen auf einer Ebene von Nähe und Intimität?

    Möchtest Du auch in Deinem täglichen Leben einfach mehr Freude und Zärtlichkeit integrieren?

    Dann darfst Du getrost Deine Vorbehalte fallenlassen.

    Alle unsere Einführungsseminare sind bewusst für Neulinge und Einsteiger konzipiert. Sie sind pädagogisch so aufgebaut, dass niemand überfordert ist. Das Programm gleicht einem Buffet – es gibt kein „Muss“, nehme was Dir schmeckt. Bei allen Übungen darfst Du immer frei entscheiden teilzunehmen, oder auch nicht. Wähle Dein eigenes Tempo, Tantra kennenzulernen.

    Du wirst überrascht sein, wie natürlich und leicht Tantra ist, wenn man es selbst erlebt und nicht mit dem Kopf herangeht. Die vielen Vorurteile sind so herrlich menschlich, doch lasse Dich von Ihnen nicht davon abhalten, neue Liebe und neues Glück zu erleben.

    Möchtest Du, dass man über Dich sagt, dass Du Deine Träume lebst?!

  • Was bedeutet Tantra-Ausbildung?

    Was bedeutet Tantra-Ausbildung?

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    Herzlich Willkommen bei Kularnava Tantra, dem authentischen linkshändigen Weg, basierend auf dem Kularnava Tantra. Mein Name ist Lucian und gerne will ich Dir erklären, was Dir unsere eineinhalbjährige Tantra-Ausbildung bringen kann.

    1994 haben wir die erste ausgesprochene Tantra-Lehrer-Ausbildung ins Leben gerufen. Diese Ausbildungsgruppe ist die intensivste und umfassendste Möglichkeit, Tantra zu erleben und zu erlernen.

    Ein Wochenend-Seminar oder ein sogenanntes „Jahrestraining“ sind schöne Gelegenheiten hinein zu schnuppern und Tantra kennenzulernen. Wer jedoch echte Vertiefung wünscht und spürt, dass es ein Lebensweg werden kann, entscheidet sich für die Tantra-Ausbildung.

    Sie umfasst 43 Ausbildungstage in insgesamt zehn aufeinander aufbauenden Seminaren; drei neun-tägige Zyklen und sieben Wochenenden verteilt auf zwei Kalenderjahre von Sommer bis Weihnachten des darauffolgenden Jahres.

    So kannst Du auch die tieferen Schätze des Tantra entdecken und die fortgeschrittenen Techniken genießen.

    Durch die Kontinuität durchläufst Du einen wunderbaren Verwandlungsprozess, begleitet und unterstützt vom Leiter und der Shakti sowie unserem acht-köpfigen Assistenzteam.

    Eine feste Gruppe in gleicher Zusammensetzung ist optimal für das Erlernen von Tantra. Erst dadurch entsteht das tiefe Vertrauen, das notwendig ist, um sich mit ganzem Herzen einzulassen und in der Intimität fallenlassen zu können.

    Durch die Tantra-Ausbildung kannst Du sicher sein, alle Blockaden im Gefühl und in der Sexualität aufzulösen.

    Spüre, wie glücklich es machen kann, die Techniken des Tantra zu meistern.

    Diese wunderschönen Fähigkeiten kannst Du später lebenslänglich glückbringend einsetzen in Deinem Liebesleben oder sie auch an andere Menschen weitergeben.

  • Spiritualität und Spiritismus

    Spiritualität und Spiritismus

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    Was ist der Unterschied zwischen Spiritualität und Spiritismus?

    Spiritualität ist der Weg, Deine eigene Göttlichkeit zu erkennen. Wenn Du achtsam lebst und voller Mitgefühl für Dich und andere, ist Dein Leben spirituell ausgerichtet. Wenn die Religion des kulturellen Beiwerks entkleidet wird, bleibt Spiritualität übrig. Spiritualität ist der Kern jeder Religion und in der Essenz sogar eins.

    Spiritismus ist der esoterische Zweig der Geheimwissenschaft, der sich mit den unsichtbaren Welten beschäftigt. Spiritismus beschäftigt sich mit unsichtbaren Geistern, Engeln, Avataren, Astralkörper, mit Vorleben und Reinkarnation, mit Channeling und medialen Durchgaben verstorbener oder sogenannter Meister aus jenseitiger Welt.

    Ich kenne beides, weil ich als junger Mann viel auf theosophischen Seminaren unterwegs war.

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  • Sich trauen, brilliant zu sein

    Sich trauen, brilliant zu sein

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    Es gibt keine Liebe – nur die Liebe zu sich selbst….

    oder die Nicht-Liebe zu sich selbst.

    Alles Schöne und alles Schreckliche dieser Welt kommt aus der Liebe.

    Das Schreckliche entsteht, wenn Du vergessen hast, wer Du wirklich bist,

    wenn Du nicht mehr eins bist mit Deiner wahren Stärke und Schönheit, wenn Du Dich tief im Wald der Gedanken und Gefühle verirrt hast.

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  • Angst vor Sinnlichkeit?

    Angst vor Sinnlichkeit?

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    Warum steckt in uns neben der Sehnsucht auch die Angst vor Sinnlichkeit?

    Weil sie so eng mit dem Tod verbunden ist. Wie die Franzosen sagen, ist der Höhepunkt der „kleine Tod“ (le petite mort). Wenn das Überschwemmen der sinnlichem Hormone in unserem Körper unseren Verstand hinfort fegt und für ein paar Momente aussetzen lässt, ist das für den modernen Menschen bedrohlich. Es wird wie Sterben erlebt, wenn die Kontrolle einmal komplett verloren geht.

    Wir sind so erzogen, das unser ganzes Ich im Denken liegt.

    Doch im Höhepunkt sind wir einen Moment lang im SEIN nicht mehr im Denken.

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  • Alles neu macht das neue Jahr?

    Alles neu macht das neue Jahr?

    Im neuen Jahr wird alles besser, alles neu? Das stimmt genau so wenig, wie: „früher war alles besser“. Was ist die Faszination, die „neu“ auf uns ausübt?

    Warum sind wir meist gebannt von allem Neuen?

    Weil es insgeheim die göttliche Wahrnehmung ist, alles in jedem Moment neu zu sehen, frisch und unverstellt.

    Leider erliegen wir meist der Illusion, dass wir durch neue materielle Gegenstände uns den Zauber von neu erobern und besitzen können.

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  • Ein Ritual, um das alte Jahr abzuschließen

    Ein Ritual, um das alte Jahr abzuschließen

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    Gemälde Acryl auf Leinwand „Guadalupe Angel“ von Lucian 08/13

    Heute für Dich ein Ritual um etwas zu lösen oder etwas zu beenden. Es stammt aus Hawaii und ist gerade weil es so einfach ist auch so wirksam und gut.

    Immer wenn Dich etwas stört oder Du eine Disharmonie spürst, ein Problem oder einen Konflikt erkennst kannst Du es anwenden:

    Die Methode ist ebenso einfach, wie elegant:

    1. Bete darum, Erkenntnis und Mut, Kraft und Intelligenz zu erlangen, bete um Ruhe in Deinem Herzen

    2. Beschreibe das Problem und suche dann in Deinem Herzen nach Deinem Anteil daran. Dieser Anteil kann z.B. ein Urteil, ein bestimmtes Verhalten oder eine Erinnerung sein, die es zu heilen gilt.

    3. Vergebe bedingungslos und spreche folgende vier Wundersätze laut aus:

    ES TUT MIR LEID

    BITTE VERZEIHE MIR

    ICH LIEBE DICH

    DANKE

    4. Bedanke Dich, vertraue und lasse los.

    Die Sätze kannst Du innerlich anderen Menschen gegenüber sprechen oder auch Dir selbst gegenüber.

  • Brauchen junge Menschen Tantra ?

    Brauchen junge Menschen Tantra ?

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    Tantrakurse werden heute vorwiegend von reiferen Menschen besucht.

    Was ist mit der jüngeren Generation? Klar, nicht alle haben die finanziellen Möglichkeiten, sich ein Tantra-Seminar oder eine Ausbildung zu leisten, z.B. wenn sie Student sind. In letzter Zeit fördere ich bewusst auch die jüngeren, sich auf eine Tantra-Erfahrung einzulassen. Was kann es dem jungen Erwachsenen bringen?

    Normalerweise läuft bei den jungen Menschen aus der Pubertät heraus die sexuelle Entfaltung eher chaotisch und zufällig. Das Klima der ersten Erfahrungen ist nicht unbedingt durch Ekstase geprägt, sondern vor allem durch Verunsicherung und Angst. Das ist verständlich angesichts der so machtvollen sexuellen Energie, wenn sie das erste Mal so richtig hervorbricht. Was damit anfangen? Wird sie mich umbringen? Und dann noch die Ängste um Verhütung und Krankheiten.

    Dann spielen noch die moralischen Urteile der Eltern bremsend mit hinein in die Wahrnehmung der Sexualität der jungen Menschen. Nicht viele haben Eltern, deren Liebe, Zärtlichkeit und Sexualität wirklich befreit war. Deshalb gibt es wenig gute Vorbilder für schöne, ans Herz angebundene Sexualität.

    Ich selbst hatte was das angeht, die Gnade schöner Umstände. Weil meine Eltern immer sehr offen mit Zärtlichkeit umgegangen sind. Wir hatten auch eine Sauna im Haus und so bin ich mit der Natürlichkeit der Nacktheit aufgewachsen.

    Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich auch das Glück hatte, die „Einweihung“ in die Sexualität zum einen spät zu erleben mit ca. 20 Jahren und zum anderen mit einer sehr viel älteren Frau, die schon viel Erfahrung mitbrachte. Sie hatte nach einer Trennung einige Jahre enthaltsam gelebt und so entdeckten wir sehr fein und langsam das Wunder der Sinnlichkeit neu, jeder auf seine Weise.

    Insofern finde ich es gut, wenn junge Menschen durch Ältere in die Sexualität eingeweiht werden. Denn die Reiferen bringen die Ruhe und Souveränität mit, die nötig ist, um Sex wirklich als etwas Heiliges und Reines zu erleben, so wie die Göttin es sich gedacht hat.

    Wenn zwei junge Menschen vor lauter Unsicherheit und Selbstzweifel angstvoll und mit Leistungsdruck nicht nur körperlich zittern sondern auch in der Seele, kommt es leider bei den ersten heiligen Begegnungen nicht zu Gipfelerlebnissen, sondern oft zum Gegenteil. Schmerz oder traumatische Erfahrungen sind an der Tagesordnung. Oder in Volltrunkenheit verpassen viele auch den seelischen Reichtum von ans Herzgefühl angebundener ganzheitlich empfundener Sexualität.

    Aus der psychologischen Forschung weiß man: die frühen Erfahrungen im Leben des Menschen prägen das ganze weitere Leben.

    Und hier setzt Tantra an. In einem rituellen Rahmen werden sinnliche Erfahrungen pädagogisch aufbereitet und in kleinen Schritten vermittelt. Und dann auch später ausgewertet und reflektiert, um sie zu integrieren und in guter Weise zu verarbeiten. Dieser intensive, getragene Rahmen macht viele schöne und starke und heilige Erfahrungen möglich. Hier könnte man ansetzen, um auch jungen Menschen einen wunderbaren Start ins Reich der Sinnlichkeit zu ermöglichen. Das hätte einen guten Einfluss auf die ganze weitere Entwicklung und würde sogar die Gesellschaft positiv verändern.

    Wir fördern bei Kularnava auch die jungen Menschen.

    Das führt auch zu lebendigen Gruppen, in denen alles bunt gemischt ist, von jung bis alt, durch alle Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen. Tantra ist universelle Liebe über die Unterschiede hinweg. Tantra ist das tiefste Erlebnis von Menschlichkeit.

  • Was ist wahrer Wohlstand?

    Was ist wahrer Wohlstand?

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    Der ist reich, der frei ist von Sorgen.

    Müssen wir uns das Glück hart erarbeiten?

    Laut Jesus Bergpredigt, offenbar nicht. Heißt das, das wir deswegen faul in der Hängematte liegen alle Tage? Auch nicht, das wäre auch zu langweilig. Doch heißt es, dass wir mäßiger aber dafür zentrierter arbeiten sollten, in kürzerer Zeit das Wesentliche tun – und vor allem in seiner Bestimmung arbeiten, das tun, was Du am liebsten tust und am besten kannst.

    Wer könnte es besser ausdrücken als Jesus….es gehört zum köstlichsten Teil seiner Lehre – Jesus war auch ein Tantra-Meister –denn die universelle Liebe hat er nicht nur gelehrt, sondern gelebt – auch körperlich.

    25 Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

    26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

    Laut Jesus brauchen wir uns deshalb erst Recht nicht kaputt zu ackern und zu sorgen, um glücklich leben zu können und ebenso materiellen Wohlstand zu haben. Aber, er sagt auch: „Dir geschieht nach Deinem Glauben.“ Wer also geistige Einstellungen in sich trägt, die die Leichtigkeit verhindern, wird immer hart arbeiten und darunter stöhnen. Oder auch in der Hängematte liegen und trotzdem leiden.

    27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

    Somit sind jede Art von Sorgen eine geistige Energieverschwendung und einfach nur überflüssig.

    28Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

    29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

    30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?

    Es geht also darum, das Vertrauen wieder zu entwickeln, dass die göttliche Energie für jeden sorgt und dass wir uns dem Schicksal hingeben können.

    31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?

    33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

    Wer also spirituell ausgerichtet lebt – und Tantra ist ein tiefer spiritueller Weg -, der wird auch materiellen Wohlstand erlangen – wenn er es möchte.

    34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

    Das ist die alte spirituelle Lehre top-aktuell: Fokussiere den ganzen Tag auf JETZT

    und stelle die Gedankenmühle ab sooft du kannst.

    Matthäus 6, Bergpredigt von Jesus

  • Ganz du selbst sein und trotzdem lieben?

    Ganz du selbst sein und trotzdem lieben?

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    Individualität ist das, was mich von den Menschen und der Welt absondert.

    Liebe ist das, was mich mit den Menschen und der Welt verbindet.

    Im Tantra lehren wir zuerst die Bildung eines gesunden und starken Egos, die Ausformung einer Persönlichkeit. Das wird erreicht über die Entfaltung der drei unteren Chakras. Die Erdung, die Sexualität und die Selbstbehauptung: Zu wissen, was Du willst, Deine Bedürfnisse zu kennen und Deine Wünsche zu äußern und sie durchzusetzen, sind hier die köstlichen Hausaufgaben.

    Die Individualität beginnt in der Pubertät, sich auszuformen. Besonders im Westen wird darauf großen Wert gelegt: Du bist besonders, Du bist anders als die anderen, Du bist einzigartig. Ja, Du bist jemand und brauchst Dich nicht zu verstecken.

    Damit das „Anders-sein“ nicht zu einsam macht und der Schmerz des Sich-getrennt-fühlens nicht zu groß wird, brauchen wir die Liebe.

    Je stärker die Individualität, desto stärker brauchen wir Liebe. Liebe kann sich auch anpassen zugunsten einer Gemeinschaft, einer Partnerschaft, einer Gruppe.

    Ja, die Liebe vermindert das Ego, es wird etwas geopfert. Doch wirst Du Dich nicht selbst verlieren, wenn Du in einem starken Ich verwurzelt bist und es mit dem geistigen Weg der Meditation verbindest.

    Deshalb lehren wir beides im Tantra, damit wir nicht den krankhaften Egoisten haben oder auch den sich selbst verlierenden hilflosen Liebenden…

    Beides zusammen zu bringen, ist die selige Erfüllung unseres Auftrages auf dieser Erde. Eines ohne das andere geht nicht.

    Wenn Du beide Wege ehrst und beschreitest, wirst Du Dich harmonisch entwickeln.