Schlagwort: Januar

  • Alles neu macht das neue Jahr?

    Alles neu macht das neue Jahr?

    Im neuen Jahr wird alles besser, alles neu? Das stimmt genau so wenig, wie: „früher war alles besser“. Was ist die Faszination, die „neu“ auf uns ausübt?

    Warum sind wir meist gebannt von allem Neuen?

    Weil es insgeheim die göttliche Wahrnehmung ist, alles in jedem Moment neu zu sehen, frisch und unverstellt.

    Leider erliegen wir meist der Illusion, dass wir durch neue materielle Gegenstände uns den Zauber von neu erobern und besitzen können.

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  • Auswirkungen eines Tantra Seminars

    Auswirkungen eines Tantra Seminars

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    Gemälde von Antonio & Lucian

    Heute lasse ich einmal eine Teilnehmerin sprechen. Du bekommst einen Eindruck wie sich so ein Tantra-Seminar auswirkt, wenn jemand mit offener Haltung die Rituale durchläuft:

    (aus Datenschutzgründen ist der Name natürlich abgeändert)

    Hallo Lucian,

    Du hattest mich angerufen und mich um Rückruf gebeten.

    Telefonieren ist bei mir leider schlecht möglich: tagsüber geht gar nicht und Abends bin ich meistens unterwegs. Daher antworte ich Dir jetzt per mail.

    Dein Seminar hat mir extrem gut gefallen, vielen Dank! Ich war ja diesmal erstmals alleine da – ohne Freund und ohne Partner. Das war wirklich klasse! Endlich konnte ich mal richtig in meinen eigenen Prozess einsteigen und vor allem endlich wieder zu meinen Gefühlen finden. In diesen bin ich dann noch die komplette letzte Woche weitergeschwelgt – und schwelge ich noch immer. Ich bin wie ausgetauscht. Auch habe ich den Eindruck, meine Sensibilität ist extrem angestiegen, v. a. auch, was Energien anbetrifft – und so habe ich den Eindruck, viel mehr auf der energetischen Ebene wahrzunehmen als vor allem in den letzten Jahren, wo ich wie mir heute so vorkommt in so einer Art Dornröschenschlaf versunken war, zumindest was meine Gefühle und Energien anbetraf. Habe den Eindruck, ein komplett reduziertes Leben gelebt zu haben. Jetzt begegnen mir auch, wie mir scheint, immer irgendwie die richtigen Menschen – ein bisschen so wie in dem Buch ‘die Prophezeiungen von Celestine’ – falls Du das kennst…? Vor allem immer in den für mich gerade passenden Energien. Aber ich achte nun auch viel mehr darauf, welche Energien mir grade gut tun. Seit dem Seminar tanze ich auch wieder mehr, was mir extrem gut tut und mich super unterstützt. Dort habe ich den Unterschied auch festgestellt: ich spüre viel mehr in mich hinein, ob gerade Dynamik ansteht oder Stille, Wildheit oder Sanftheit – und finde dadurch auch viel öfter Gleichgesinnte (auch ohne danach direkt zu suchen, das wünschen reicht meistens schon). Sie finden sich einfach und ich erkenne sie auch, ob das Männer sind oder Frauen, alt oder jung, groß oder klein: es passt einfach auf energetischer Ebene, ob es ein Lächeln ist, ein gutes Gespräch, eine Berührung. Das ist wirklich fantastisch… Ich komme mir dadurch irgendwie ‘ganz’ vor: ich habe den Eindruck, das alles sein darf – und mache die Erfahrung, dass mich andre auch so sein lassen können (ganz im Gegenteil zu meinen elterlichen Erfahrungen, die ich leider bei meinem jetzigen Freund in den letzten Jahren dann auch nochmal erleben ‘durfte’).

    Ein bisschen Vorarbeit habe ich vor dem Seminar allerdings auch schon geleistet: vor allem wohl die zumindest vorerst mal visuelle Trennung von meinem Freund (ich glaube heute, unsere Energien waren und sind absolut kontraproduktiv und versuche ihm nun auszuweichen soweit das in unserer gemeinsamen Wohnung überhaupt geht – was leider bei ihm nach einer gewissen auch von ihm gewünschten Distanz nun wie mir scheint wieder Kontrollzwänge auslöst, die ich schier unerträglich finde – ich bekomme dabei den Eindruck, er nimmt mir meine Lebendigkeit, unterbindet meinen Wachstum… – ich weiß nicht, wie ich das so lange ausgehalten habe – und natürlich nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll, das ist wirklich ein bitterer Wehrmutstropfen!), aber ich glaube auch, das meine Ernährungsumstellung ein wenig beigetragen hat: ich esse seit ca. 4 Wochen viel weniger und auch das trägt m. E. immens zu meiner Sensibilität – ja, ich würde sogar sagen: Weiblichkeit, aber auch Verletzlichkeit bei. Ich weiß nicht, ob Du von dergleichen Erfahrungen schon gehört hast?

    So, das war jetzt sicher viel für ein mail. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht, was Du eigentlich wissen wolltest…? Wenn Du noch Fragen hast: nur zu. Ich werde sie alsbald möglich per mail beantworten…

    Deine Anna

    Ich weiß nicht mehr, was ich darauf geantwortet habe. Heute könnte ich sagen:

    Liebe Anna,

    das Wohlbefinden und die Liebe sind in Dir. Nicht dort draußen und nicht im Partner. Das hast Du nach dem Seminar gespürt. Wenn Du mit Dir eins bist, bekommst Du nur positive Dinge von der Umwelt gespiegelt. Das ist ein sehr erstrebenwerter Zustand. Selbst wenn Du irgendwann herausfällst, kannst Du dorthin immer wieder zurückkehren. Weil Du es einmal gefühlt hast.

    Ich unterstütze langdauernde Beziehungen. Und: Es kann sein, dass zwei Menschen einfach nicht zueinander passen. Dann kann selbst große Liebe nicht ausreichen, die Abgründe zu überbrücken. Das würde heißen, dass Beziehung nur noch Anstrengung und Selbstzerstörung ist, statt Glück, Leichtigkeit, Genießen. Letzteres sollte aber auch immer da sein, oder?

    Das wichtigste Hilfsmittel, um in den Zustand des Einsseins zurückzukehren ist:

    Mitgefühl mit Dir selbst. Das wünsche ich Dir von Herzen für das neue Jahr!

    Dein Lucian

     

     

  • Brillanz für alle Lebensbereiche

    Brillanz für alle Lebensbereiche

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    Nichts währt für immer.

    Niemand lebt für immer.

    Eine Blume blüht, verblüht und stirbt, um im Frühjahr wieder neu zu sprießen.

    Umarme die Menschen. Aber umarme auch den Zyklus des Lebens.

    Für jeden und alles gibt es Zeiten der Aussaat, in denen neue Ideen in den menschlichen Geist kommen. Dann gibt es Zeiten des Wachstums, an dessen Anblick wir uns erfreuen können, wenn wir die Projekte achtsam beobachten und liebevoll pflegen. Es folgen Zeiten der Blüte. Den Gipfel zu erleben, das ist Ekstase. Danach kommen die Früchte, um sie zu ernten und zu genießen, sich daran zu nähren. Schließlich kommt das Sterben, um Platz zu machen für das Neue. Umarme den Zyklus des Lebens, lerne jede Phase immer mehr zu lieben und zu bejahen, auch den Tod. Denn der Tod ist wahrhaftig Teil des Lebens.

    Erst wenn wir mitgehen mit dem Fluss, sind wir glücklich und haben den größten Erfolg im Leben.

    Dabei hilft eine wiederholte spirituelle Disziplin des Geistes. Diese ist notwendig, um die alten Denkgewohnheiten aufzulösen, und so eine neue Sichtweise zu finden und zu halten.

    Diese spirituelle Disziplin kann Meditation oder Gebet sein oder das Zusammensein mit Gleichgesinnten.

    Gebet reinigt den Kopf.

    Danken ist Gebet. Wer täglich in Dankbarkeit lebt, von dem strahlen Würde, Anmut und Grazie aus.

    Dankbarkeit ist spirituell, weil sie auf das schaut, was wir bereits haben, nicht auf das, was fehlt. Und in Wahrheit haben wir schon alles in der Göttlichkeit unserer Seele. Manches was wir schon haben benutzen wir falsch oder geben es den Falschen. Manches wollen wir nicht sehen.

    Liebe wächst, wenn Du vertraust.

    Wenn Du vertraust, heilt die Liebe und erneuert.

    Die Liebe inspiriert und ermächtigt uns, große Dinge zu tun.

    Nur die Liebe.

    Lebe im neuen Jahr mehr Brillianz in allen Lebensbereichen.

    Es ist Deine Bestimmung.

  • Aus der Abschlußrede der TAN 15 von Lucian

    Aus der Abschlußrede der TAN 15 von Lucian

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    Sei verrückt!

    Wer ist schon normal? Einige versuchen, so zu tun, als ob sie normal seien. Sie passen sich an die Gewohnheiten der Masse an. Doch sie verlieren dabei das große Glück und die Intensität. Verrückt-sein ist Un-normal-sein – Leugne nicht Deine Einzigartigkeit!

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  • Das Herz Chakra – Ich verbinde mich in Liebe

    Das Herz Chakra – Ich verbinde mich in Liebe

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    …wenn Du die Fährte auf Deinem Lebensweg nicht mehr sehen kannst, vergiss nicht, dann hat manches Mal Gott Dich getragen – vertraue…

    Die Themen

    In Kularnava-Tantra ist das Herzzentrum das Wichtigste. Wenn Du nicht lieben kannst, ist alles dahin. Das Herzcakra ist das vierte Energiezentrum nach Wurzel, Sex und Solar Plexus. Das Besondere: es ist genau in der Mitte zwischen allen cakras. Die drei „tierischen“ cakren liegen unterhalb und die drei „himmlischen“ liegen oberhalb. So weist das Herzzentrum schon auf die ausgewogene Mitte zwischen unten und oben hin. Es ist dem Luft-Element zugeordnet. Das Luftelement, das sich immer ausdehnen will und mit allem verbindet. Die Entwicklungsphase, in der das Herzgefühl vor allem ausgebildet wird, ist in Wirklichkeit erst ab dem Erwachsenen-Alter. Das Kind kann nur „unreif“ lieben, weil es eben nur abhängig ist. Das Herzcakra wird vom 21. Lebensjahr an ausgeprägt und bis zum Lebensende weiterentwickelt. Erst wenn das „Ich“ einmal ausgeprägt wurde in der Pubertät, kann auch die Verbindung und Liebe zum „Du“ kommen.

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  • Winterschlaf für die Seele

    Winterschlaf für die Seele

    Eine Zeit der Besinnung

    Für unsere Vorfahren war die Zeit um die Wintersonnenwende und die geheimnisvollen „Rauhnächte“ eine absolute Ruheperiode – vergleichbar mit dem Winterschlaf bei Tieren.

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    Wenn wir uns mehr auf diese naturgegebene stille Zeit besinnen, kann der Geist zur Ruhe kommen und auch der Körper bekommt seine wohlverdiente Auszeit. In der Zeit von 21. Dezember bis 7. Januar sollte jeder so wenig wie möglich arbeiten, auch nur die allernötigste Hausarbeit verrichten und keine großen Reisen oder Unternehmungen starten. Gönne Dir soviel wie möglich, Schlaf, Ruhe, Meditation.

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  • Eine neue „Sophia“-Frauenbewegung, eine neue „Dionysos-Männerbewegung“

    Eine neue „Sophia“-Frauenbewegung, eine neue „Dionysos-Männerbewegung“

    Lucian empfiehlt den Autor: Oliver Ritter, hier Auszüge aus seinen Büchern, die der Arbeit von Kularnava sehr nahe kommen.

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    Neue Sicht des Weiblichen und Männlichen

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  • Tantra – geerdete Spiritualität

    Wenn Du spirituell bist, kannst Du nicht sexy, nicht ehrgeizig sein und
    keinen Spass haben. Und genau das ist nicht wahr.“
    Madonna (Interview Oktober 2005)

    Wie Recht Madonna damit hat, das ist eine 100%ig tantrische Einstellung, nämlich innere und äußere Schönheit zu verbinden. Ebenso inneren und äußeren Reichtum zu verbinden. Spirituell-sein heißt nicht, untätig zu sein oder in einer Höhle zu sitzen, spirituell-sein ist aktive Meditation im Alltag, es ist Handeln aus der Herzensmitte. Was soll das heißen, „Herzensmitte“? Es ist ein Handeln ohne übertriebene Absicht, ohne Gier und auch ohne Angst. Handeln aus innerer Führung, die Deine schönsten Fähigkeiten und Potentiale zum Wohle aller Menschen herausfordert.

    Spirituell leben, heißt vor allem auch, sich nie selbst zu vergewaltigen oder abzuwerten. Da hilft oft das „Nein“ zu anderen als „Ja“ zu sich selbst. Spirituell sein ist, immer wieder tiefes Mitgefühl für sein eigenes EGO aufzubringen, was nicht heißt, den EGO-Impulsen immer nachzugeben, sondern sie zu verstehen. Durch dieses Verstehen, bist Du raus aus dem „Affenkäfig“, raus aus dem „Hamster-Laufrad“ der eigenen neurotischen Gedanken der ständigen „ich muss…“ und „ich soll…“-Sklaverei.

    Deshalb darf der tantrisch lebende Mensch unbedingt hohe Ziele im Leben haben und sie auch mit aller Kraft anstreben – was Madonna mit „ehrgeizig“ bezeichnet. Und er/sie darf sich dem Spass und der Freude täglich hingeben – neben der Ernsthaftigkeit und der schmerzlichen Tiefe, die manches Mal unumgänglich sind. Dieser Spass ist oft ganz profan. Es gibt also im Tantra keine „schlechten Freuden“. Es sei denn du schadest anderen damit oder zerstörst Dich selbst.

    Wie kann ich täglich mehr Spass und Freude in mein Leben einladen? Dabei ist der routinierte Konsum von Unterhaltung – TV, Kino, Essen sicher der ungünstige Weg – wenn es zum Dauerzustand wird. Das Üben von Künsten hingegen ist der Weg der Erfüllung mit Freude – Massage, Tanz, Musik, Malerei, Dichtung, Yoga, Sport, Sauna und Badehaus, der Kontakt zur Natur alles das bringt Dir Erfülltheit, die Substanz hat. Anstatt immer nur die schöpferischen Ergüsse anderer uns anzuschauen oder anzuhören, ist es ungemein viel befriedigender selbst schöpferisch zu werden in unserer Freizeit neben der Haupttätigkeit.

    Dafür brauchst Du neue Entscheidungen und die Entschlossenheit, Dich an Deine Entscheidungen zu halten. Dafür opferst Du kleinere Freuden für die größeren Freuden, denn die Begrenztheit der Erde zeigt uns, dass wir nicht alles machen können, zumindest nicht gleichzeitig.

    Für diese Entscheidungen und die Umsetzung – so sagen Viele – fehlen Ihnen: Zeit, Kraft, Geld…

    Wo sollst du also diese Energie herbekommen?

    Die Lösung ist: Durch Zusammensein mit Gleichgesinnten, das inspiriert, das zieht hoch im Energieniveau, in Deiner Schwingung. Niemand ist alleine so gut, wie wir alle zusammen. Darum wähle die richtigen Freundschaften und besuche die richtigen Gruppen.

    Begehren heisst Ehren

    Eva schreibt an ihre beste Freundin:
    “Du machst Dir keine Vorstellung, wie unersättlich Hans-Udo in der Liebe ist. Wir machen Liebe praktisch rund um die Uhr, er lässt mir keine Verschnaufpause, wir tun es tags und nachts, während ich Hausarbeiten mache, putze, staubsauge, koche oder Geschirr spüle. Gib mir doch einen Rat. Schreibe mir bald und entschuldige bitte meine ruckartige Schrift!
    Deine Eva”

    Ehepaar im Bett. Mitten in der Nacht macht er das Licht an. Er nimmt ein Glas, füllt Wasser ein und tut noch eine Tablette rein. Anschließend weckt er seine Frau: “Du Liebling, Deine Medizin.”
    “Hmmmm…?”
    “Es ist Zeit für Deine Medizin!”
    “Hmmm…? Was für ‘ne Medizin?”
    “Na, für Deine Kopfschmerzen.”
    “Aber ich habe doch keine Kopfschmerzen.”
    “Na dann!…”

    „Begehren heisst Ehren.“ Den Satz hörte ich neulich und als ich die Bedeutung verstand, hat es mich umgehauen, im Positiven. Wow, da hat jemand etwas ausgedrückt, was ich schon immer tief innen gefühlt habe. Dein Begehren kann Dir auch den Weg weisen. Viel schlimmer ist es, wenn wir kein Begehren fühlen…für unsere Lebenspartner, für unseren Beruf für unsere sinnerfüllte Tätigkeit.

    Tantra sagt: „Stürze Dich hinein!“ statt „Halte Dich heraus…“.

    Das alt-indische „Kama-Sutra“ – ein Liebeslehrbuch – heisst wörtlich: „Leitfaden des Begehrens“. Sein Ursprung liegt noch vor der tantrischen Zeit im 4. oder 5. Jahrhundert nach Christus in Indien, es ist also rund 1500 Jahre alt, der Autor, Vatsyayana. Hier sind unzählige Weisen aufgezeigt, wie Mann und Frau sich und anderen Lust verschaffen können. Das Kamasutra lehrt, dass in jedem Verlangen, die Möglichkeit zur Erfüllung enthalten ist. Es sagt, dass auch unsere Lust heilig sei und wir auf der Erde leben, um unsere Wünsche zu erfüllen. Vatsyayana wörtlich: „So wie in der Liebe Abwechslung notwendig ist, bringt Abwechslung ihrerseits Liebe hervor.“ Hier geht es auch um unglaublich viele Liebesstellungen. Aber das Kamasutra ist viel mehr als die Beschreibung von Liebestechniken. Es ist das ganze Klima einer Liebesparade beschrieben, in der die Augen, die Hände, Düfte, Farben, Juwelen, Gedichte, Musik eine Rolle spielen. Da sind alle Gefühlsnuancen, Tonarten des Begehrens und Rituale der subtilen Annäherung beschrieben. Darüber hinaus geht es auch um soziale Verhaltensregeln und spirituelle Anweisungen.

    Mit den wunderschönen Worten aus dem Kinofilm: Kamasutra schliesse ich meine Dezember-Botschaft – möge sie Dich beflügeln…

    Wenn Du die wahre Liebe finden willst, dann hast du die schwierigste Aufgabe gewählt. Die Aufgabe, für die alle andere Arbeit nur die Vorbereitung ist. Ergebenheit allein kann nicht der Sinn der Liebe sein, oder gar sich selbst zu verlieren…

    Jetzt, da ich die Liebe kenne, werde ich alle Dinge kommen und gehen lassen, werde ich so geschmeidig sein, wie der Wind und alles, was kommt, mit großem Mut auf mich nehmen. Mein Herz ist so offen, wie der Himmel. Das Leben hat immer Recht.

    Mit herzlich-tantrischen Grüssen aus Engelskirchen

    Dein Lucian

  • Visionen und sinnliche Kraft

    Gerade haben wir ein grandioses Silvester-Neujahrs-Happening mit über vierzig Menschen gefeiert. Kularnava-Tantra konnte viel Licht bringen wo vorher Dunkel war. Ich danke und würdige das Jahr 2005 das, das erfolgreichste in der Geschichte von Kularnava-Tantra war. Niemals zuvor haben so viele Menschen an unseren Tantraseminaren und Ausbildungen teilgenommen, niemals zuvor hatte Kularnava auch wirtschaftlich so viel Gewinn. Das hängt sicherlich mit der Genialität der Methode zusammen, aber besonders auch mit den begeisterten Menschen, die darin ihre Bestimmung leben und sich selbst und andere immer mehr befreien. Ja, Kularnava ist emotionale Befreiung, sensuelle Befreiung, finanzielle Befreiung und auch spirituelle Befreiung. Kularnava führt Dich zu einem Leben, von dem Du vor 5 Jahren vielleicht noch nicht einmal zu träumen wagtest.

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