Die gesundheitlichen Wirkungen der Umarmung

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Umarmungen helfen dem Immunsystem, heilen Depressionen, reduzieren Stress und induzieren Schlaf. Sie beleben und verjüngen und haben keine unangenehmen Nebenwirkungen.

Umarmungen sind natürlich, organisch, natürlich süß, enthalten keine Pestizide, keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Zutaten und sind zu 100 Prozent gesund. Du benötigst dafür keine Batterien, keine regelmäßigen Checkups, keine monatlichen Zahlungen. Sie sind diebstahlsicher, steuerfrei, umweltfreundlich, machen nicht dick und können natürlich jederzeit zurückgegeben werden.

Umarmungen sind schlichtweg perfekt.

Hier 6 Gründe, warum du jeden Tag jemanden umarmen solltest.

Ein berühmtes Zitat von Psychotherapeutin Virginia Satir besagt: “Wir brauchen 4 Umarmungen pro Tag zum Überleben. 8 Umarmungen pro Tag um uns gut zu fühlen und 12 Umarmungen pro Tag zum innerlichen Wachsen.” Obwohl diese Zahlen nicht wissenschaftlich belegt sind, gibt es dennoch einige Studien, die darauf hinweisen, dass Umarmungen und Körperkontakt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden spielen.

Umarmungen stimulieren Oxytocin

Oxytocin ist ein Neurotransmitter, der sich auf das limbische System, das emotionale Zentrum des Gehirns auswirkt und Gefühle der Zufriedenheit fördert, während Angst- und Stressgefühle unterdrückt werden.

Oxytocin wird beispielsweise während der Geburt ausgeschüttet und hilft der Mutter dabei, die quälenden Schmerzen zu vergessen.

Wenn wir jemanden umarmen, setzt die sogenannte Hypophyse in unserem Körper Oxytocin frei und senkt somit unseren Herzschlag und Cortisolspiegel. Cortosil ist das Hormon, das für Stress, hohen Blutdruck und Herzerkrankungen verantwortlich ist.

Umarmungen verhindern Krankheiten

Zuneigung hat eine direkte Auswirkung auf die Reduzierung von Stress. Das Touch Research Institut an der Universität von Miami hat mehr als 100 Studien bezüglich Körperkontakt und Umarmungen durchgeführt und fand Hinweise auf signifikante Effekte wie schnelleres Wachstum bei Frühgeborenen, reduzierte Schmerzen, verminderte Symptome bei Autoimmunkrankheiten, geringere Glukosewerte bei Kindern mit Diabetes und ein verbessertes Immunsystem bei Menschen mit Krebs.

Umarmungen stimulieren die Thymusdrüse

Umarmungen stärken das Immunsystem. Der sanfte Druck auf das Brustbein und die dabei entstehende emotionale Aufladung stimuliert das Solar Plexus Chakra. Dies wiederum stimuliert die Thymusdrüse, welche die körpereigene Produktion weißer Blutzellen, die dich gesund halten, reguliert und balanciert.

Kommunikation ohne Worte

Fast 70 Prozent der Kommunikation erfolgt nonverbal. Die Interpretation der Körpersprache kann auf einer einzigen Geste beruhen und Umarmen ist eine ausgezeichnete Methode sich selbst nonverbal gegenüber einer anderen Person oder einem Tier auszudrücken. Nicht nur fühlt sich der Empfänger der Umarmung dadurch geliebt, er oder sie wird dadurch auch empfänglich dafür, die Geste an andere weiterzugeben.

Umarmen ist gut für das Selbstwertgefühl

Umarmungen stärken das Selbstwertgefühl, besonders bei Kindern. Berührungen zeigen uns, dass wir geliebt werden und etwas Besonderes sind.

Die Liebkosungen, die wir einst von Mama und Papa erhielten bleiben auf zellulärer Ebene immer bei uns, sodass uns Umarmungen heute, im Erwachsenenalter, auf somatischer Ebene daran erinnern. Umarmungen verbinden uns mit unserer Fähigkeit zur Selbstliebe.

Umarmungen stimulieren Serotonin

Umarmen setzt Endorphine und Serotonin in den Blutgefäßen frei, welche wiederum Schmerzen und Trauer negieren, das Risiko von Herzerkrankungen verringern und eine wichtige Rolle im Kampf gegen Übergewicht spielen.

Selbst das Knuddeln von Haustieren hat einen beruhigenden Effekt. Ausgedehntes Umarmen hebt den Serotoninspiegel für längere Zeit, was sich in unserer gehobenen Laune wiederspiegelt.

Also, lass dich drücken!

Die Entspannung sei ein wesentlicher Effekt des Umarmens, sagt Diplom-Psychologe Jan Wolter. „Bei Umarmungen wird das körpereigene Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es hilft, Stress abzubauen. Wir werden entspannter, selbstsicherer und können loslassen.“ Jede Art der positiven Berührung wirke zudem anregend: „Französische Forscher haben festgestellt, dass Schüler sich im Unterricht häufiger meldeten, wenn sie vorher am Arm berührt wurden“, sagt Wolter. Die vielleicht stärkste Wirkung, die eine Umarmung haben kam, ist die zwischen Mutter und Neugeborenem. „Die liebevolle Berührung gibt dem Kind Vertrauen und lässt bei der Mutter die Milch einschießen.“ Sie gibt Schutz und ist einer der Gründe, warum wir uns im späteren Leben gern Umarmungen hingeben. „In dem Moment, in dem Menschen eine herzliche Umarmung bekommen, erfahren sie Halt im Alltagsstress“, sagt Wolter.

Die Familie legt den Grundstein

Auch Wissenschaftler der kalifornischen Berkeley-Universität haben sich mit dem Umarmen und Berühren beschäftigt und interessante Ergebnisse erzielt. So sind im Mannschaftssport die Teams erfolgreicher, wenn sie sich vor ihren Spielen oder in den Pausen kameradschaftlich berühren, also umarmen oder abklatschen. Dabei haben alle Kulturen der Welt ein unterschiedlich starkes Bedürfnis, Körperkontakt zu zeigen. Während in asiatischen Ländern körperliche Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit eher verpönt sind, werden sie in emotionalen Kulturen wie zum Beispiel in Südamerika offener ausgedrückt. Grundsätzlich gilt: Bekommen Menschen viel Körperkontakt in ihrer Familie vorgelebt, sind sie besser in der Lage, diese Art der Zuneigungsbekundung an andere weiterzugeben.

„Die Sprache der Umarmung ist die älteste Sprache der Welt. Es gab sie schon vor den Wörtern“, zitiert Psychologe Wolter aus dem Werk „Umarme mich, geliebte Seele“ der israelischen Dichterin Michal Snunit. Er findet, dass es gar kein Zuviel an Wärme geben kann und eine Umarmung der perfekte Ausdruck ist. Das sehen Juliane Günther und Christian Plagemann ähnlich. Und stellen schlicht fest: „Umarmen macht glücklich.“

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