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Tantra ist keine Therapie | Kularnava Tantra

Tantra ist keine Therapie

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newsletter2006-08

…und Kularnava erst Recht nicht. Kularnava ist 80% direkte sinnliche Erfahrung mit Dir und anderen in der Gruppe und nur 20% Reflektieren oder Erklärung der Theorie des Tantra oder Reden über…
Gemäss dem Grundsatz: Ein Gramm Praxis ist mehr wert als Tonnen von Theorie. Tantra sagt: „Du weißt nur, was Du wirklich erfahren hast.“ Alles andere ist nur mentaler Ballast, der zu spirituellem Hochmut führt; aufgepfropftes Wissen, dass man gelesen oder „gehört“ hat.
Das ist wertlos im Tantra.


Tantra ist ein spiritueller Weg, der Fähigkeiten vermittelt und zur geistigen Ekstase führt.
Tantra beginnt dort, wo die Therapie aufhört. Dem Urvater der Psychoanalyse, Sigmund Freud – vor 150 Jahren geboren – zufolge, ist Psychotherapie dazu da, den Menschen einigermassen ‚lebensfähig, arbeitsfähig und liebesfähig’ zu machen.
Da einige der heutigen Tantra-Lehrer, bevor sie auf Tantra gestossen sind aus der Therapie-Szene kamen, ist oft der Schwerpunkt auf Psychotherapie, Gesprächsrunden und Reflektion der Erfahrungen sehr stark, so dass man sich bei manchen „Neo-Tantra“ Seminaren fragt, wo da überhaupt noch Tantra bleibt? Wenn an einem Wochenende von 20 Stunden 18 Stunden Bioenergetik oder Gestalt-Therapie gemacht wird und nur am Ende am Sonntag ein zweistündiges sinnliches Ritual, in dem sich u.U. noch nicht einmal ganz ausgezogen wird, ja wo ist da Tantra?
Die Techniken aus der humanistischen Psychologie oder aus dem Schamanismus, die wir Tantra-Lehrer heute alle anwenden, die einen mehr, die anderen weniger sind nur als die Vorbereitung zur Tantra-Übung zu sehen, sollen diese aber bitteschön nicht ersetzen.
Man geht auf ein Tantra-Seminar nicht, um Probleme zu wälzen oder seine Vergangenheit oder Familiengeschichte zu analysieren, sondern man geht zu Tantra, um Lebensfreude zu erleben, reine Energie, innere Beschwingtheit und Leichtigkeit.

Kundalini-Erweckung statt Problemewälzen
Man geht zu Tantra um mittels des Körpers und des Atems durch die Kundalini-Erweckung am Ende des Seminars auf einem wesentlich höheren Energieniveau zu sein als vorher. Das Erstaunliche, daß Teilnehmer immer wieder in Kularnava-Tantra erleben können: nicht nur seelisches Leid transformiert den Menschen, sondern auch die erlebte Freude. Freude wandelt deine ganze Persönlichkeitsstruktur um, ohne „hart daran arbeiten zu müssen“. Keine einfache Vorstellung für Deutsche – Fortschritt und Veränderung durch Freude.
Tantra darf also nicht – auch nicht verdeckt – auf Psychotherapie hinauslaufen – das wäre Etikettenschwindel. Tantra möchte nicht die Psyche analysieren oder reflektieren, sondern die Energieblockaden im Körper und Energiesystem des Menschen lösen. Diese Art von Befreiung, auch im Mann-Frau-Ritual ist ohne Analyse und Reflektion möglich, einfach durch Aufsteigen der Kundalini-Energie im Körper. Und das ist auch durch Tantra-Massage – wenn sie richtig ausgeführt wird – möglich. Das ist das Besondere am Tantra und unterscheidet uns von Therapie- und Selbsterfahrungsgruppen.
In dem Sinne ist Tantra ebenso ein Heilprozess, aber Tantra bedient sich anderer Methoden als die Psychotherapie. Im Zentrum der Methode steht die Begegnung von Mann und Frau auf der sinnlichen Ebene, durch Umarmung, durch Massage und durch die weiterführenden Tantra-Rituale.

Tantra heisst – den Kopf verlieren, und aus dem Bauch heraus leben
Deshalb ist Tantra auch so herrlich kopflos. Denn alles was wir wollen ist, die Energie vom Kopf herunter in den Bauch, ins Becken und damit schlussendlich auch ins Herz zu bringen.
Tantra leert den Kopf, was herrlich erfrischend ist in unserer mental überlasteten und intellektuell überfrachteten Wissens-Kultur.
Erde, Feuer, Sex ist der Fokus im Tantra, nicht das Gehirn.
Das Gehirn wird im Tantra nur zur Achtsamkeit in jedem Moment benutzt, um bewusst alleszu tun und zu erleben. Das macht jede Handlung im Tantra spirituell – und aus normalem Umgang wird heiliger Umgang, aus normalem Sex wird heiliger = heiler Sex.

Carlos Santana – ein Tantra-Erlebnis der anderen Art
Ein tolles Live-Concert mit der legendären Latin-Rock-Band Santana habe ich mit meiner Frau Nadia in Oberhausen am 5. Juli 2006 erlebt. Davor am 2. Juli die Legende Bob Dylan.
Carlos ist ein Gott an der Gitarre, ruhig und trotzdem energievoll und bisweilen ekstatisch. Nach 40 Jahren immer noch Klasse und er wirkt nicht routiniert im Sinne von abgestumpft, sondern man sieht, er hat weiter Freude an der Musik. In der Mitte des Konzertes sagte er: „Auch wenn ihr Deutschen das Fussballspiel verloren habt, seid nicht traurig, im Herzen seid ihr immer Gewinner.“
Später hat er das Lied: „Samba Pa Ti“ gespielt….das ging durch Mark und Bein und alle meine alten Jugend-Erinnerungen sind aufgestiegen. Schul-Parties, Schmuseblues im Keller,
Fummeln unterm T-Shirt, das erste Aufkeimen von sexuellen Gefühlen mit Marion (hiess sie glaube ich…).
Dann später hat Carlos Santana ein paar Kinder auf die Bühne geholt und Nadia und eine andere Brasilianiern aus dem Publikum, auch Schwarze. Die haben ganz toll zur Freude der Fans getanzt, bei „Oye como va“…und dann bei „Black Magic Woman“, dann hat Nadia Carlos die Hand gegeben und er hat sich anschliessend mit indischem Gruss vor ihr verneigt…und gesagt: „Tu eres una diosa“, „Du bist eine Göttin“. Das war der Wahnsinn.
Ich war so glücklich und stolz auf Nadia. Auch für sie war ein Traum in Erfüllung gegangen. Alle kennen Santana in Cuba. Er stand schon in Woodstock auf der Bühne.
Er ist sehr spirituell, hatte immer Räucherstäbchen auf der Bühne an und ein Jesusbild stand auf der Box vor dem Schlagzeuger…
Das Konzert war einer jener Momente in meinem Leben, an dem ich gefühlt habe, warum ich lebe.

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