Schlagwort: 2007

  • Es lebe der Unterschied – Über die göttliche Diskriminierung

    Es lebe der Unterschied – Über die göttliche Diskriminierung

    Lieber Lucian, geliebtes Team,
    Ihr und Eure Art von Tantra und Yoga seid einfach unglaublich, manchmal unmöglich, auch schmerzhaft, herausfordernd und vor allem lustvoll, geil, ekstatisch, sanft und voller Mitgefühl, allumfassend, genau wie die Liebe… sie ist auch manchmal unglaublich, schmerzhaft, herausfordernd, lustvoll, geil, ekstatisch, sanft und voller Mitgefühl, allumfassend, aber: niemals unmöglich!
    Daran glaube ich. Danke, dass ich all das durch Euch erleben durfte.

    Eure Gabriele – Gott segne Euch!

    clip_image002_007

    (mehr …)

  • Die große Lüge – Wahrheiten über die Sinnlichkeit ab der Lebensmitte

    Die große Lüge – Wahrheiten über die Sinnlichkeit ab der Lebensmitte

    Wenn’s um Sinnlichkeit geht, sind kleine Lügen ohnehin gang und gäbe – Frauen täuschen Höhepunkte vor, Männer protzen mit ihrer Potenz und mit ihrem Erfolg bei Frauen… Aber spätestens ab der Lebensmitte – wenn die Liebeskraft nachlässt, weil eben nicht nur das Gesicht altert, sondern auch die Keimdrüsen, weil nicht nur die Gelenke Abnutzungserscheinungen haben, sondern auch die Libido – ab diesem Zeitpunkt wird sensuell mehr denn je gemogelt, geschwindelt und gelogen. clip_image001_007

    (mehr …)

  • Zeit für Gefühle und Reife – Genuss auf höchstem Niveau

    Zeit für Gefühle und Reife – Genuss auf höchstem Niveau

    clip_image001_008

    Reichtum ist, wenn Du Dir 10 min. Zeit nehmen kannst für Dich selbst – jenseits der „Pflichten des Alltags“. Mache Dir einen Moment lang folgende Wahrheiten bewusst:

    (mehr …)

  • Die Biologie der Liebe

    Die Biologie der Liebe

    clip_image001_006

    Professor Karl Grammer weiß, wann Frauen fremdgehen und warum wir beim Flirten stets die gleichen Fehler machen – sein Forschungsfeld ist das menschliche Balzverhalten.

    Seit Jahren beschäftigt sich Karl Grammer mit den Mechanismen der Partnerwahl. Für ihn steht fest: „Wir sind Steinzeitjäger in der Großstadt“

    Professor Grammer ist spät dran an diesem Morgen: Er musste eben noch rasch einen Hai umbetten, der seit mehr als hundert Jahren im Formalinbad vor sich hin dümpelte.

    Gerade haben Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums den Formalintank abgeholt – leider ohne den Inhalt. Nun hat der Professor den alten Hai am Hals.

    Eine leidige Geschichte. Denn viel lieber forscht der Evolutionsbiologe dort, wo es knistert und wo die Funken Sprühen – auf dem komplexen Feld des menschlichen Balzverhaltens.

    Karl Grammer gilt als Koryphäe in der Wissenschaft der Partnersuche. Als Verhaltensforscher beschäftigt sich der 56-Jährige am Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie in Wien seit vielen Jahren mit den Mechanismen des Flirtens.

    Grammer strahlt die Souveränität eines Mannes aus, der weiß, wie die Sache läuft. Vielleicht legt er ja deshalb eine gewisse Lässigkeit an den Tag, trägt Bikerboots und spricht breites Schwäbisch. Weil er weiß, dass es darauf nicht ankommt. Aber worauf, bitte schön, dann? – „Ja, das wollen sie alle von mir wissen“, sagt Grammer und buchstabiert gleich den wichtigsten Grundsatz bei der Partnersuche: „Man bekommt immer das, was man nicht will, und zwar dann, wenn man nicht damit rechnet.“ So einfach sei das: Denn der Liebe gegenüber seien die Menschen machtlos. Sie könnten verstehen, wie sie biologisch funktioniere. Nur steuern könnten sie die Liebe nicht.

    Um das zu erklären, fängt Grammer ganz von vorn an. Bei den Parasiten und der Frage nach dem Sinn der Sexualität: „Warum benötigen wir überhaupt zwei Individuen, um ein drittes zu erzeugen? Biologisch gesehen, ist das Blödsinn“, findet er.

    Schließlich gibt es auch Organismen, die sich asexuell vermehren. Doch nur die geschlechtliche Fortpflanzung garantiert die stetige Neukombination der Gene. Und die wiederum die Variabilität der Immunsysteme, ohne die die Menschheit schon längst ausdarwiniert wäre. Dahingerafft vom Ungeziefer. „Wenn es keine Bakterien, Viren und Amöben gäbe, wäre Sex nicht notwendig“, sagt Grammer. „Das ist nicht romantisch, aber es ist halt so.“

    Und es verdeutlicht, wonach wir instinktiv Ausschau halten, wenn wir nach einem Sexpartner suchen: nach einem Menschen mit einem intakten – und möglichst entgegengesetzte – Immunsystem.

    Schon das Äußere verrät, wie es um Gesundheit und Fruchtbarkeit unseres Gegenübers bestellt ist. „Wir wissen inzwischen, dass Attraktivität und Immunsystem zusammenhängen“, erklärt Grammer

    Körpermerkmale, die wir als anziehend empfinden, deuten auf einen makellosen Genpool hin. Symmetrische Gesichtzüge etwas oder ein ebenmäßiges Hautbild und glänzende Haare. Nicht zu vergessen das Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang: „Die magische 0,7“, wie Grammer sagt.

    Beim weiblichen Geschlecht zeigt dieser Wert sowohl Gesundheit als auch Attraktivität an: Frauen, deren Taillenmaß 70 Prozent des Hüftumfangs beträgt, werden von Männern besonders wohlwollend wahrgenommen. Es sind die Proportionen der Beauty-Queens: früher Marilyn Monroe, heute Kate Moss.

    Um einzuschätzen, ob wir mit unserem Gegenüber eine sexuelle Zukunft teilen, arbeiten unsere Sensoren so schnell wie die Scanner-Kassen im Supermarkt: „Da machen zwei Körper blitzschnell etwas miteinander aus, ohne ihren Besitzern viel davon zu sagen.“ Und als ob es noch nicht ausreichen würde, dass wir nicht selbst bestimmen, wen wir begehren, ist sogar biologisch festgelegt, welche Fehler wir beim Flirten begehen.

    Männer tendieren dabei generell zur Selbstüberschätzung: Sie denken, sie könnten jede kriegen. Obwohl das natürlich nicht stimmt und jeder Korb Energieverschwendung bedeutet. Doch ohne diese Selbstüberschätzung würde der Mann zu viele Chancen vergebe: „Das wäre doch saublöd, wenn tatsächlich mal was gegangen wäre, und er hat’s laufen lassen“, meint Grammer.

    Dass sich Männer nahezu ununterbrochen mit Sex beschäftigen, bestätigt auch die US-Neuropsychiaterin Louann Brizendine. Die der Sexualität gewidmeten Zentren im männlichen Gehirn, sagt sie, seien etwas doppelt so groß wie die entsprechenden Zentren der Frau. Brizendine: Während Männer über „einen riesigen Flughafen als Drehscheibe für Gedanken über Sex“ verfügen, besitzen Frauen zum gleichen Zweck lediglich „eine kleine Landepiste für Privatflugzeuge“.

    Im Gegensatz zu Männern sind Frauen nicht von der Panik verpasster Kopulationsmöglichkeiten getrieben, sondern vom Verlangen nach Sicherheit. Das ist ihr kardinaler Fehler beim Flirten – ebenfalls ein biologisch determiniertes Defizit.

    Denn bevor sich eine Frau betrügen lässt und im schlimmsten Fall allein mit dem Nachwuchs dasitzt, verzichtet sie lieber gleich auf die eine oder andere Bettgeschichte.

    bis auf vier Tage im Monat – die Zeit um ihren Eisprung herum. Da ticken Frauen fast genauso wie Männer: Sie wollen Sex. Sofort. Und zwar mit dem Alpha-Mann. In dieser kurzen Zeitspanne ist der Mythos der treuen Frau aufgehoben. Dann zählt auch in der Damenwelt keine Moral mehr, sondern nur noch der Geschlechtsakt und die Jagd nach dem verheißungsvollsten Genpool.

    An den übrigen Tagen allerdings haben auch Durschnittsmänner ihre Chance. Denn von den Alpha-Machos, die sie sich zur Paarung aussuchen, wollen Frauen nur Sex – als Langzeitpartner bevorzugen sie den treu sorgenden Softie, auf dessen Loyalität sie bauen können. Fremdgehen mit einem Alpha-Mann ja, zusammenleben eher nein.

    „Das ist so, weil Frauen bei der Reproduktion immer das höhere Investment haben“, erklärt Grammer. Sie investieren ihre zeit in soziale Kontakte. In ein Beziehungsnetz, das ihnen Unterstützung bei der Versorgung des Nachwuchses zusichert und so ihre Reproduktionskosten senkt. „Das Handy ist insofern der größte feministische Coup aller Zeiten“, lautet Professor Grammers steile These. Denn das Mobiltelefon ermögliche den Frauen erstmals, überall und zu jeder Zeit ihre Sozialkontakte zu pflegen.

    Auch zu jenen Männern, die nicht mit überbordenden Testosteronwerten gesegnet sind, dafür aber verstehen, Frauen zu unterhalten. Die „Kaschperl-Theorie“, wie Grammer sie nennt: Sie besagt, dass der Umweg ins Schlafzimmer einer Frau auch über die Kunst führen kann. „Schließlich müssen auch jene Männer fündig werden, die eine Gruppe nicht durch ihre physische kraft dominieren.“ Für die sei es gut, wenn sie singen, dichten oder Geschichten erzählen können, meint Grammer, „weil solche Kaschperl für die Frauen eben auch interessant sind“.

    Von den Parasiten zum Sex, von der Partnerwahl zur Untreue und vom Testosteronmanko zur Kunst. Für Grammer sind diese Zusammenhänge ein Meisterwerk der natur: „Alles bedingt sich wie eine Durchgängige Linie und lässt sich von Anfang an ohne Bruch herleiten. Bislang ist es noch niemandem gelungen, aus diesem Mosaik ein Steinchen herauszuziehen.“

    Passen Gott und die Naturwissenschaft am Ende also doch in ein gemeinsames Weltbild? Grammer ist bei derart viel Stimmigkeit innerhalb der Evolutionsgeschichte ganz nachdenklich zu Mute: „Jedem biologischen Theoretiker muss himmelangst werden, dass das alles so verflucht gut passt.“

    Nur wo er den toten Hai unterbringen soll, das weiß er immer noch nicht.

  • Radikales Wohlfühlen – Tantra für Fortgeschrittene

    Radikales Wohlfühlen – Tantra für Fortgeschrittene

    clip_image002_004

    Warum haben wir heute so viele Wellness-Hotels und Kliniken? Weil die Menschen mehr für ihr Wohlsein sorgen? Warum brauchen wir eigentlich für Wohlfühlen einen englischen Begriff, ist unserer nicht schön genug, „Wohlbefinden“?

    (mehr …)

  • Tantra ist Liebeskultur als Gourmet-Sinnlichkeit

    Tantra ist Liebeskultur als Gourmet-Sinnlichkeit

      Wann hat Dein Liebster, Deine Liebste so zuletzt mit Ihnen gesprochen?

    Tantra ist Liebeskultur als Gourmet-Sinnlichkeit

    clip_image001_005„…der Duft Deiner Haut macht mich süchtig, deine Lippen anzuschauen ist, wie Dich zu lieben, ich brauche es, Dir gut zu tun, ich will Dich in meiner Hand kommen sehen…Ich muss Dich spüren/anfassen/mir Dir allein sein/Dich kosten“ „Ich will Dich küssen, lecken, beißen, hören, Dir gut tun, wenn Du kommst…“ „Ich würde Dich auf den Küchentisch legen und mit Dir tun, was Du am liebsten hast…“

    Wann hat Dein Liebster, Deine Liebste so zuletzt mit Ihnen gesprochen?

    (mehr …)

  • ein Gedicht zum Mai, die Geschichte vom Schäferhund und dem Motorroller und die Geschichte vom Angler

    ein Gedicht zum Mai, die Geschichte vom Schäferhund und dem Motorroller und die Geschichte vom Angler

    clip_image001_004

     

    Zum Wonnemonat Mai ein tantrisches Kurzgedicht:

    Flirt, Verführung, Mystik, Extravaganz, Kreativität, Kularnava, Reizwäsche, Schmeichler, Straffmacher, Kraftspender, Edelduft, Blütenbad, Weichzeichner, Glamour, Küss-Mich, Tagtraum…

     

    Die Geschichte von dem Schäferhund und dem Motorroller

    Dies ist vor allem eine Geschichte, für Personen, die viele potentielle Partner ablehnen.

    Karfreitag war ich Joggen auf der Rheinpromenade, ein schöner Morgen, Sonne, ruhige Atmosphäre…links sehe ich einen Motorroller am Wegesrand stehen, denke mir, ‚hat jemand abgestellt, der spazieren gegangen ist…’.

    Fünfzig Meter weiter kommt mir eine Frau mit großem Schäferhund entgegen. Der Hund scheut, hat die Ohren hochgestellt, alle Muskeln des Körpers angespannt und bellt laut. Die Frau zieht die Leine kurz und hält den Hund mit aller Kraft fest, ruft ihm zu: „Ist ja schon guuut, das ist nur ein MOTORROLLER!!!“ .

    In der Partnerwahl mit Menschen verhalten sich viele von Euch wie dieser traumatisierte Schäferhund.

    Was ist passiert?
    Möglicherweise wurde dieser Schäferhund – als er noch klein war – von einem Motorrad angefahren oder angehupt oder es hat einen Unfall gegeben, was dem kleinen Hund einen großen Schock versetzte, vielleicht auch körperliche Verletzungen zufügte. Damals verfügte der kleine Hund noch nicht über Erfahrung mit Straßenverkehr und mit Motorrollern, er war vielleicht auch noch nicht schnell und geschickt genug, um auszuweichen.
    Heute ist drei Jahre später, (entspricht in Menschenjahren, 30 oder 40 Jahre später) und jedes Mal, wenn der Hund einen Motorroller nur sieht – der ruhig dasteht, ohne Fahrer – gerät er völlig außer sich und hat Panik, verbunden mit Kampfbereitschaft und Fluchtgefühlen.

    Willst Du Dich wie ein traumatisierter Hund verhalten?
    Genau das tun wir aber oft. Und: Du bist Mensch! Du hast die Fähigkeit, über Einsicht Weisheit zu erlangen. Du kannst verstehen, dass die Vergangenheit vorbei ist, dass es diese Gefahr nicht mehr gibt, dass Du heute ganz andere Fähigkeiten hast als damals und auch schwierige Situationen meistern kannst. Und Du siehst, dass es höchst töricht ist, aus den alten Konditionierungen heraus zu handeln. Darum verstehe es und löse es auf.
    Schließe Freundschaft mit jedem Motorroller.

     

    Die Geschichte vom Angler

    Dies ist eine Geschichte für alle, die bei der Partnerwahl Zurückweisung erfahren.
    Karfreitag in der Frühe sah ich einen Angler ruhig, gleichsam meditativ in der Kälte am Rhein sitzen und angeln.

    Der Angler ist kein Anfänger. Er hat schon Erfahrung mit dem Angeln, hat aus Fehlern gelernt. Zum Beispiel geht er nicht mehr an die falschen Plätze, d.h. dahin, wo keine Fische sind. Er hat auch den richtigen Köder und eine gute Auswurf-Technik. Doch heute, auch nach vier Stunden, beißt nichts an. Lediglich verfing sich ein alter Schuh an seinem Angelhaken und einmal eine alte Coladose. Er packt seine Sachen ruhig ein und fährt nach Hause.

    Am nächsten Tag wirst Du ihn wieder angeln sehen.
    Mein Gott – er hört doch nicht auf zu angeln, nur weil einen Tag nichts zu fangen war!!
    Er weiß, es ist nur eine Sache der Wahrscheinlichkeits-Rechnung und es wird wieder ein Fisch an der Angel zappeln. Es wäre ganz falsch, das Angler-Hobby aufzugeben weil ab und zu nichts gefangen wird. Der Angler weiß sich der Erfüllung sicher, aber nicht immer und nicht immer sofort…und er bleibt ruhig.

     

    P.S: Das Beauty Geheimnis von J.Lo:

    • 3 Liter Wasser täglich
    • viel Obst
    • Sport (Joggen und Yoga)
    • Schönheitsschlaf mind. 8 Stunden täglich
    • Langstrecken-Flugreisen möglichst über Nacht
  • „Vögeliwohl“ – Tantra in der Schweiz

    Kularnava goes Europa, warum Tantra die Kulturen verbindet…

    Kularnava möchte immer Gegensätze verbinden, darum ist Kularnava auch interkulturelle Verständigung über verschiedene Sprache, Erziehung, Bildung und Religion hinweg. Und: Es geht noch weiter, auch innerhalb der Tantra-Gruppen ist es gut für den tantrischen Prozess, wenn das Spektrum der Men-schen groß ist. Alte und Junge, verschiedene Dialekte und Sprachen, Berufsgruppen…das ist das Salz in der Suppe der tantrischen Grenzüber-schreitung.

    (mehr …)

  • Der Genießer weiß auch Abschied und Trennung zu zelebrieren

    …ja der Frühling kommt, wir wollen uns verlieben, wir wollen Ekstase und Spannung erleben. Doch manchmal vergessen wir, dass dem Neu-Werdungs-Prozess, dem Sprießen neuer Kräfte und Themen immer ein Abschied und Tod vorangeht. Auch in einer bestehenden Liebesbeziehung kann die Distanz als Einziges die Spannung und Entdeckerfreude langfristig lebendig erhalten. Zuviel Zusammensein tötet die Liebe. Der Genießer zögert hinaus, weiß er sich der Erfüllung sicher.

    (mehr …)